Wegen Umzug KiTa-Wechsel?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kommt auch sehr aufs Kind an. nicht jedes kind macht so wechsel unkompliziert mit. Aber wieso braucht ihr eine Betreuung  für 6 Monate.

Ich würde sie solange in der alten Kita lassen und in der neuen ab August anmelden. Wenn sie dann eröffnet wird, Kind in der alten Kita abmelden und in die neue geben. Da musst du doch dann keine Zeit überbrücken oder?

Wenn sie von Beginn an in die neue KiTa gehen soll, brauchen wir für die 6-8 Monate eine Betreuung. Deshalb bin ich mir ja so unsicher. Mein Freund ist bis Januar 2016 in Elternzeit, länger kann er aber nicht gehen. 

Ich habe heute erfahren, dass die KiTa evtl. schon früher öffnet, da nur noch das Außengelände und die Inneneinrichtung fertiggestellt werden müssen. Bisher hieß es immer sie bräuchten noch eine Weile. Nun ja, wir werden weiterhin auf dem Laufenden gehalten. Das verwirft jetzt natürlich wieder unsere Planung, ich werde die nächsten Tage mal bei der Verwaltung anrufen und fragen wann die KiTa denn nun tatsächlich öffnet. 

@MamiMitHerz2014

Sorry stehe irgendwie aufm Schlauch. Dein Freund ist bis Januar in Elternzeit. Also geht sie/er bisher gar nicht in die Krippe? Dann würde ich die 6 Monate ggf. mit einer Tagesmutter überbrücken. Ist m.e. leichter als eine Kigawechsel nach 6 Monaten in Kauf zu nehmen. Und vielleicht öffnet der Kindergarten ja früher.

@Bini81

Ich habe es etwas umständlich geschrieben.

Meine Tochter ist jetzt 7 Monate alt und sollte eigentlich ab Januar nächsten Jahres mit 14 Monaten in die KiTa gehen. Solange ist mein Freund noch in Elternzeit. Deshalb stellt sich für mich ja genau diese Frage. Direkt in die neue KiTa oder nach 6 Monaten wechseln, was für mich etwas schwachsinnig erscheint.

@MamiMitHerz2014

Ja schwachsinnig in meinen Augen. In dem alter braucht allein die Eingewöhnung schon seine Zeit. Unsere kam mit 14 monate auch in die Krippe und ist jetzt so ca. nach 4 Monate (also seit April) erst so richtig angekommen, dass man merkt das es ihr gefällt usw. und dabei lief es bei uns von Anfang an gut. Das muss ja auch nicht bei allen so sein. Also ich würde am neuen Wohnort nachfragen ab wann die Krippe/kita aufmacht und in der Zeit von Januar an - eine Tagesmutter oder ggf. Verwandtschaft einbeziehen.

Ach so, ich habe erst in deinen Kommentaren verstanden, dass eure Kleine noch gar nicht Kita angefangen hat. 

Da nach einem Schuljahr die Kinder sowieso wechseln, und die Gruppe sozusagen neugebildet wird, wuerde ich die Kleine in der weiter entfernten Kita ein Jahr lassen und das zweite schon in der neuen. hat ja auch seine Vorteile, besonders wenn die Kleinen groesser werden und nachmittags Freunde treffen wollen, aber noch nicht alt genug sind, allein zu gehen.

Ich habe mich in meiner Frage etwas unverständlich ausgedrückt, anhand meiner Kommentare konnte man es dann hoffentlich besser verstehen.

Werden die Gruppen bei euch neu gemischt? Hier bleiben die Gruppen so wie sie sind, neue Kinder kommen dazu, die Vorschulkinder gehen in die Schule. In beiden Kindergärten gibt es auch jeweils nur eine Gruppe für U3, daher bleiben die Gruppen für mind. 2 Jahre gleich, danach muss sie dann in die normale Gruppe wechseln.

Also ich möchte gern meine Erfahrungen hier einbringen, da ich die bisherigen Aussagen nicht nachvollziehen kann. Je jünger das Kind, umso einfacher fällt ein Kitawechsel, denn gemeinsames Spielen oder gar Freundschaften gibt es bis etwa 3 Jahre gar nicht. Mein Sohn ist seit er 5 Monate alt ist im Kindergarten (in Spanien geboren und dort gibt es nur etwa 4 Monate Mutterschutz). Dann hat er noch einmal mit 1 Jahr gewechselt in einen öffentlichen spanischen Kindergarten und dann sind wir zurück nach Deutschland als er 1,5 Jahre alt war. Er war überall glücklich und bräuchte so gut wie gar keine Eingewöhnung. Ich bin der Meinung dass es manchmal gut tut wenn man einfach sozusagen ins kalte Wasser springt. Was manche Übermütter sich immer für Gedanken machen, finde ich völlig übertrieben. Kinder sind die anpassungsfähigsten Menschen überhaupt und wichtig ist wohl eher, dass die Familie glücklich und so stressfrei wie möglich ist.

Liebe MamiMitHerz2014!

Egal, für was ihr euch entscheidet: Eure Tochter ist noch eine Baby bzw. Kleinkind. Sie sollte so wenig Wechsel der Bezugspersonen wie möglich mitmachen müssen!!! Denn jeder Wechsel ist purer Stress für eure Tochter. Und zu häufige Wechsel zerstören auch ihre eigene Bindungsfähigkeit bis ins Erwachsenenalter!

In jeder neuen Umgebung muss sie erneut Höchstleistungen vollbringen: Neue Bezugspersonen kennen lernen und allmählich Vertrauen fassen, neue Kinder,  eine neue Umgebung und vielleicht auch neue Tagesabläufe kennenlernen und sich umgewöhnen. Das ist harte Arbeit für Kleinkinder. Und dann sind sie noch soo lange von Mama getrennt! Das fällt schwer. 

Schon in der Tagespflege gewöhnen wir Kleinkinder im Durchschnitt 2-3 Wochen lang ein, bis sie sich heimisch und sicher fühlen und der Tagesmutter genug vertrauen, um sich von ihr trösten zu lassen. Die Mutter ist in dieser Zeit täglich dabei und zieht sich erst allmählich zurück, um ihr Kind gut in der fremden Umgebung einzugegöhnen. Diese Zeit macht deutlich, welche Arbeit Kinder mimt einer neuen Umgebung haben!

Möglicherweise wäre wäre wegen der "Überbrückung" eine Tagesmutter die bessere Lösung. Da wäre sie dann stabil ohne Wechsel bis zum 3. Lebensjahr, in dem sie dann auch reif genug für den Wechsel in einen regulären Kindergarten ist.

Tagesmüttern sind Krippen gesetzlich gleichgestellt. Das bedeutet, wenn ihr einen Zuschuss beim Kreis oder bei der Stadt beantragt, wird der Zuschuss (einkommensabhängig) genauso für die Krippe wie für die Tagesmutter gezahlt. Tagesmütter haben auch den vorteil, dass sie morgens früher anfangen und nachmittags später aufhören als die meisten Krippen :-)

LG, eure Tagesmutter und Fachkraft für Frühpädagogik

Adressen von Tagemüttern in der Nähe bekommt man vom Jugendamt kostenlos zugesandt  :-)

Vielen lieben Dank für deine Antwort!

Du hast es auf den Punkt getroffen, ich möchte ihr eigentlich keinen Wechsel antun.

Vielleicht erstmal zur Vorgeschichte:

Meine Tochter ist mit 8 Wochen bereits zu meiner Mutter gegangen, weil ich weiterhin zur Schule gegangen bin und mein Freund nicht in Elternzeit gehen konnte. Das hat auch super funktioniert, ich habe die Kleine morgens weggebracht und mittags abgeholt. Nun ist das Problem, dass meine Mutter berufstätig ist und sie max. 3 mal die Woche nehmen konnte. Die anderen zwei Tage mussten wir sie logischerweise auch unterbringen, meist ist sie einen Tag mit auf die Arbeit vom Papa gefahren, das war aber immer sehr stressig, da er als Lehrer arbeitet und in seinen Unterrichtsstunden auch eine Betreuung brauchte. Den letzten Tag mussten wir immer hin- und her überlegen. Viel zu kompliziert eigentlich, aber es ging nicht anders. Jetzt ist meine Mutter seit ca. Januar krankgeschrieben und besucht eine ambulante Reha. Da möchte ich ihr die Kleine nicht noch zumuten. Mein Freund hat also Elternzeit beantragt und bezieht diese jetzt seit letzter Woche.

Ab Januar 2016 muss er wieder arbeiten gehen, da ist unsere Tochter knapp 14 Monate alt. Ab 12 Monate kann sie in die KiTa gehen, nur die macht ja leider erst später auf. Wir haben uns gestern nochmal vor Ort erkundigt und es hieß wieder die KiTa würde früher als erwartet öffnen. Sprich Februar bis März, da die Bauarbeiten fast abgeschlossen sind und nur noch das Außengelände fertig gemacht werden muss sowie kleinerer Bereiche im Gebäude.

Ich werde schauen, dass ich die Eingewöhnung mitmachen kann. Ich weiß noch nicht genau wie ich das machen soll, aber es muss eine Lösung geben. Und wenn ich dafür eine Beurlaubung der Schule beantragen muss. Vielleicht können wir das auch auf die Osterferien verlegen, da habe ich ja 2 Wochen Zeit. 

Ich habe schon ein wenig Angst davor... Mein Baby geht dann in die Krippe....

Liebe Grüße!

@MamiMitHerz2014

Ach, da hat die Lütte ja schon einiges mitgemacht... Ist für junge Mütter mit Kindern nicht leicht, weiter Schule oder Ausbildung zu machen... Gottseidank kann dein Mann sich jetzt erst mal kümmern.

Die Eingewöhnung in die Ferien zu legen, ist eine gute Idee! Hoffentlich klappt das terminlich mit der KiTa. Aber die nehmen bestimmt Rücksicht auf deine Situation... Es gibt auch Kinder, die nicht so lange Eingewöhnung brauchen - das ist sehr unterschiedlich. Aber man muss damit rechnen, damit es später keinen Termindruck bei dir gibt, wenn du eben nicht mehr frei hast, sie aber noch nicht so weit ist!

Ich drücke euch beiden die Daumen. LG!

Ich würde sie nicht wechseln lassen. 3 KM sind doch eh nichts, und das Kind bleibt in gewohnter Umgebung und mit den bisherigen Freunden zusammen. Der Umzug wird schon stressig genug. Die Kleinen nehmen das nicht so locker auf die wir Großen.

Ich glaube ich muss hier noch mal etwas richtigstellen, ich habe meine Frage etwas blöd gestellt und zu wenig beschrieben.

Mein Kind ist bisher ja noch gar nicht im Kindergarten, sie sollte erst ab Januar 2016 gehen. Evtl. wird die neue KiTa auch schon früher geöffnet, das habe ich heute morgen erfahren.

Für mich stellt sich jetzt die Frage ob wir die paar Monate versuchen sollen zu überbrücken und sie dann sofort in den neuen Kindergarten geben sollen. Dann wäre das ihr erster Kindergarten und sie hätte überhaupt keinen Wechsel.

Mir ist bewusst, dass der Umzug sehr stressig werden wird, wir werden aber nicht auf einmal umziehen, sondern uns damit relativ viel Zeit lassen. Wir haben in dieser Hinsicht überhaupt keinen Stress oder Zeitdruck, die Kleine hat genug Zeit sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Wir werden sie natürlich auch das ein oder andere Mal mit zur Baustelle nehmen.

Ach soooo! Dann würde Ich sie um den Wechsel zu vermeiden erst in die neue geben.

@KeinName2606

Danke erstmal für deine Mühe!

Das nächste Mal werde ich meine Frage etwas präziser stellen :-)

Ich werde mir das ganze nochmal durch den Kopf gehen lassen...

Was möchtest Du wissen?