Was studieren-Verzweifelt?

5 Antworten

Du denkst bereits über Schritt 10 nach, bevor du auch nur den Fuß für den ersten Schritt angehoben hast!

Bevor du dir große Gedanken über Karriere, Geld und Jobaussichten machen kannst und musst, solltest du erst mal schauen, ob und wie du das Studium überhaupt schaffst. Ein Studium, egal welches, ist sehr anspruchsvoll, erfordert enorm viel Selbstdisziplin und ist nichts, was man mal so im Vorbeigehen absolviert!

Entsprechend solltest du vor allem danach schauen, was du realistisch schaffen kannst, sprich, wo du so viel Talent und Interesse für hast, dass du dich auch durch echt schwierige, dich nicht begeisternde Themen und Prüfungen durchbeißen kannst.

Egal ob Jura, Bau- oder Maschinenbauingenieur - einen Job wirst du im Anschluss schon finden, keine Sorge. Zerbrich dir darüber jetzt nicht den Kopf. Denk also jetzt erst mal lieber über die anstehenden Prüfungen nach und wie du die bestehen kannst ;). Je nachdem, wie die ausgehen, kann das ja auch deine Entscheidung durchaus beeinflussen...

Danke dir.

Ich bin jemand ,der die Meinung vertritt,dass man alles schaffen kann mit Fleiß und harter Arbeit.

@gunter21

Jein. Jemand, der einfach kein Talent und nicht die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, wird niemals Gold bei Olympischen Spielen holen - egal wie hart derjenige trainiert und kämpft. Und das verhält sich auch bei kognitiven Leistungen gar nicht so anders.

Jedes Studium braucht harte Arbeit und Fleiß. Das ist 'ne ganz andere Stufe als Schule. Entsprechend geht es dort halt auch nicht ohne ein gewisses Talent für das, was man studiert. Und ob du Fleiß UND Talent mitbringst, kannst du erst wissen, wenn du die ersten Prüfungen erfolgreich und möglichst nicht nur "gerade so" gepackt hast.

Also geh erst mal diesen Schritt und schau erst danach weiter, ob du noch mal den Studiengang wechselst - oder doch einen ganz anderen Weg hin zu einem berufsqualifizierenden Abschluss gehst!

Du denkst sehr analytisch, bedenkst die Zukunftsaussichten oder möglichen Gehälter. Das ehrt dich sehr, dazu zwei Dinge:

Erstens: Trau diesen Statistiken nicht, das sind Durchschnittswerte, die für dich und dein Leben nur bedingt Aussagekraft haben. Zweitens: du wirst soviel Zeit mit deinem Beruf verbringen wie sonst mit nichts. Überleg dir, womit du dich da beschäftigst, das sollte meiner Meinung nach Grundlage deiner Entscheidung werden. Wenn du einen Job hast, der dir Befriedigung und Freude bereitet, sind Überstunden auch Mal okay oder ein geringes Gehalt besser zu verkraften. Überleg dir, wo deine Leidenschaft liegt und wenn's sein muss, wechsel noch zweimal, wenn du dafür deinen Weg findest, ist es das wert.

Alles Gute!

Ich danke dir für deine Worte.

Das "Problem" ist ja ,dass ich mich für alle drei Studiengänge interessiere.

@gunter21

Hm, versteh dein Dilemma. Vielleicht denkst du evtl mehr mal Richtung Berufspraxis, also wie sieht so ein Alltag als Bauingenieur, Anwalt, Maschinenbauingenieur aus? Kannst du Praktika nach den Prüfungen machen (Urlaubssemester) oder kennst du Leute, die in den Jobs arbeiten und mehr erzählen können? Sorry, zündende Ideen hab ich da auch keine. Die Entscheidung bleibt letztlich (zum Glück oder leider?) bei dir!

@Daniusw

Das ist ein wichtiger Punkt .

Wie sieht so ein Arbeitstag aus...

Bi den Bauings. weiß ich ja schon ein wenig,Maschinenbau kann ich mir aber nicht so Richtig was darunter vorstellen.

Erstmal würde ich empfehlen, sämtliche klausuren die du dir jetzt vorgenommen hast zu schreiben. Diese kannst du dir dann anrechnen lassen und somit hast du die Zeit wenigents sinnvoll genutzt.

Jeder Studiengang hat seine Vor- u. Nachteile. Wichtig ist, dass du spass an deinem Studium hast. Klar gibt es Höhen und Tiefen, aber wenn du etwas unbedingt willst, dann schaffst du das.

Du darfst einfach keine bauchschmerzen morgen haben, wenn du im Beruf bist. Schliesslich muss du 40 Jahre arbeiten. Wäre schlecht wenn es in dir keine Leidenschaft weckt....

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke dir.

Das mit der Leidenschaft sollte kein Problem darstellen,da ich großes Interesse für all die Studiengänge habe.Ich könnte halt ein Praktikum,welches ohnehin benötigt wird,machen.

Wo willst du in 10 Jahren sein?

Als stehts wechselnder Student oder als studierter was auch immer?

Du kannst die Risiken einer Entscheidung nicht ausschalten, sie werden immer da sein. Dein Wechseln kann, ebenso wie das Nicht-Wechsln ein Fehler sein.

Schreibe die Prüfungen, wenn du dann wechselst, kannst du dir die Scheine all der gemeinsamen Veranstaltungen fürs Maschinenbau-Studium anrechnen lassen. Nach den Prüfungen kannst du dich dann mit der Frage ob wechseln oder nicht herumschlagen. ;)

Die Prüfungen in Mechanik und Mathe werde ich mache,Bauphysik aber verschieben.

Ist Jura etwas für mich?

Sehr geehrte Community/ Sehr geehrte Gutefrage-User,

Ich ziehe den Studiengang Jura in Betracht und möchte deshalb einmal ein paar Einschätzungen bzw. habe ich offene Fragen.

Zunächst zu meiner Person: Ich bin 18 Jahre alt und besuche derzeit die 12. Klasse eines allgemein bildenden Gymnasiums in BW. Meine Leistungsfächer sind deshalb Deutsch (13NP), Mathe(10NP), Englisch(11NP), Physik(09NP) und Wirtschaft(11NP). Ich würde mich als politisch und wirtschaftlich interessiert beschreiben und verfolge auch täglich Nachrichten. Auch diskutiere ich gern auf einer sachlichen Basis.

Deutsch macht mir in der Schule schon relativ viel Spaß, wobei ich als angehender Abiturient natürlich wenig Aussagen machen kann, inwieweit mir das für ein Jura Studium helfen würde. Ich habe mich intensiv mit dem Studiengang auseinander gesetzt, ebenfalls mit Wiwi( Wobei mich der LK Wirtschaft davon abgehalten hat, es zu studieren). Man findet auf Websites öfter Foren, in denen es heißt, dass die Noten in Jura so schlecht nachvollziehbar sind. Ich weiß, dass die Benotung definitiv nicht mit Bachelor-Noten vergleichbar sind, weiß aber auch, dass wenn es einem liegt ein Prädikat machbar ist.

Die Fragen, die ich mir jetzt stelle sind folgende:

  • Ist es mit dem entsprechenden Einsatz möglich, ein Prädikat zu schaffen, auch wenn einem das Talent nicht gerade in die Wiege gelegt wurde?

  • Wie viel Einsatz muss der gute Jura-Student denn mitbringen für gute Noten?

  • Kann ich an irgendwelchen Dingen festmachen, wie viel Erfolg ich haben werde? (Ich weiß diese Frage ist sehr schwer zu beantworten)

  • Sind die Berufsaussichten tatsächlich so schlecht, wie es teilweise suggeriert wird?

  • Wie ist der NC in Heidelberg? Im Internet liest man zwischen 1,7 und 1,9.

  • Was ist eurer Meinung nach die beste Jura Uni?

Ich freue mich auf die Antworten und danke schon mal im Voraus

Mit freundlichen Grüßen

PaSchu7

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Kann ich Widerspruch gegen die Klassenarbeit einlegen?

Guten Tag gf community

folgede Situation: Nach knapp 10 Wochen wurde uns endlich die arbeit eines hauptfaches zurück gegeben, dabei hatten wir 10 wochen unterricht der entweder ausgefallen war, oder von einer neuen Refrendarin geführt worden ist.

Ich habe dort eine 3 bekommen. (zu meiner verteidigung, wir haben in der zeit 4 arbeiten pro woche geschrieben, bei 13 fächern ist das garnicht mal so lustig)

jedenfalls will mir meine lehrerin nun eine 3 auf mein zeugnis geben da sie mich nur als 2 im mündlichen bewertet. Ich finde das total unfair! Die arbeit wurde uns 10 wenn nicht 11 wochen nicht zurück gegeben, uns wurde keine note gesagt. Wir haben nicht die chance mündlich nochmal gas zu geben, es gab keine tests und wir könnten in den 10 wochen auch kein Referat schreiben! Ich hatte davor eine 1 in dem Fach auf dem zeugnis, schriftlich habe ich mich verschlechtert, aber ich finde es unfair das man uns 2 monate ( das ist die hälfte eines halbjahres nur so neben bei) nicht die arbeit zurück gibt, geschweige den sagt wie sie ausgefallen ist. Am montag stehen die noten fest -.-

Kann ich das irgendwie widersprechen? Ich weiß das ein lehrer mir die klassenarbeit binnen von 2-3 wochen zurück geben muss, aber ich kenn den gesetzes abschnitt nicht.

Kann man da ein widerspruch machen? Auf eine neue prüfung bestehen? Ich kann den stoff, der schriftliche teil war ein ausrutscher, das wissen die auch wenn die sich meine anderen noten im vergleich zur klasse ansehen. z.B. Informatik 2+, Mathe 1- , Deutsch 1-2, Englisch 2- , Physik 1-2 usw.

Ich hatte schonmal so einen fall da hat sich mein physik lehrer um 3(!) Noten vertan, nach einem widerspruch ca. 2 monate "streit" hat man mir die note verbessert.

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Den ganz ehrlich wie soll mich eine junge refrendarin und eine lehrerin die nie da ist in den 10 wochen richtig bewerten?!

Ich bin aktiv, meine Antworten sind alle richtig, hausaufgaben immer dabei, selbst wenn sich keiner meldet - tuh ich das. Versuche immer die besten (designerisch und funktionstechnisch) arbeiten abzugeben. - das ist doch ne 1,0 und keine 2,0 -.-

Ich weiß, manche werden sagen "ich bin froh wenn ich ne 3 oder 4 habe". aber ich möchte eben weiter studieren gehen. Dafür brauche mein zeugnis der 12. Klasse, und da spielt das erste halbe jahr eben 50% anteil mit! Daher möchte ich auf keinen fall so etwas lassen...

ich hoffe jemand hat eine hilfreiche Antwort, verweisungen auf Links sind ebenfalls gern erwünscht.

VG

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