Wie schwer ist ein Maschinenbaustudium nebenberuflich?

5 Antworten

Hallo advents1234,

ich habe selbst viereinhalb Jahre lang berufsbegleitend neben meinem 40 Stunden Vollzeitjob studiert. Zwar nicht Maschinenbau, sondern Wirtschaft - aber ein berufsbegleitendes Studium ist so oder so eine sehr zeitintensive Angelegenheit. Der Vorteil ist, sofern man nach einigen Jahren Berufserfahrung ein artverwandtes Studium absolviert, dass man nicht "bei Null" anfängt, sondern auf Wissen und vor allem auch Erfahrung aufbaut. Das unterscheidet berufsbegleitende Studenten von Vollzeit-Studenten: Man kann das, was man im Studium gelernt hat, häufig sofort in der Praxis umsetzen. Man kann vieles herleiten und mit Dingen verknüpfen, die man schon einmal gesehen oder erlebt hat. Dadurch hat man direkt einen Bezug und kann sich das Wissen häufig viel einfacher und länger merken.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass man ein Studium neben dem Beruf durchaus schaffen kann. Man muss aber mit der richtigen Einstellung an die Sache heran gehen und man muss sich von vornherein bewusst sein, dass es ein "zweiter Job" ist, der locker 20-25 Stunden pro Woche in Anspruch nimmt (Vorlesungen, Vor- und Nachbereitungen, Referate und Hausarbeiten) und vor allem in den Prüfungsphasen auch deutlich mehr. Das erfordert große Disziplin und Selbstorganisation. Wer das unterschätzt, der macht dann in der Regel nach einem oder spätestens zwei Semestern den Rückzieher. Ich persönlich hatte gar nicht einmal so das Problem damit, zwei Mal die Woche nach der Arbeit noch 3 bis 4 Stunden in der Uni zu sitzen. Und die Samstage... naja, andere müssen am Samstag auch arbeiten. Das Problem war dann eher, sich an den anderen "freien" Abenden nach 8 oder 9 Stunden Arbeit noch zu Hause an den Schreibtisch zu setzen und zu lernen - und nicht den Tag mit einem Bier vor dem TV ausklingen zu lassen. Und ein wenig Haushalt muss ja zwischendurch auch erledigt werden... Nicht selten habe ich also versucht, direkt nach der Arbeit noch 3 oder 4 Stunden zu lernen, wo ich noch einigermaßen "frisch" war, um mich dann zu späterer Stunde gegen 23 oder 24 Uhr nochmal kurz an die notwendigsten Hausarbeiten zu machen. Das Privatleben, Familie und Hobbies müssen dabei zwangsweise zurückstecken - wobei ich aber jedem empfehlen würde, schon noch an mindestens einem Hobby, beispielsweise Sport, festzuhalten, um einen Ausgleich zur "doppelten Arbeit" zu haben und zwischendurch mal der Arbeit entfliehen zu können. Aber man wird definitiv nicht an jeder Party im Freundeskreis teilnehmen können und opfert einen Großteil seines Urlaubs für das Studium.

Das berufsbegleitende Studium ist vom Aufwand her schon mit einer Techniker-Fortbildung, einem Fachwirt o.ä. vergleichbar - mit dem Unterschied, dass das Studium aber deutlich länger dauert. Und auch das kann ein Problem werden. Ich selbst hatte vor dem Studium mit dem Gedanken gespielt, meinen Fachwirt zu machen. Dann dachte ich irgendwann: "Die Wochenarbeitszeit ist fast derselbe, nur dass der Fachwirt 2, das Studium 4 bis 4,5 Jahre geht. Der Anfang wird das schwerste sein - und wenn Du 2 Jahre schaffst, dann schaffst Du auch 4". Unterm Strich kann ich das im Nachhinein bestätigen - allerdings bleibt bei der Doppelbelastung zwangsweise immer das ein oder andere liegen. Und es macht durchaus am Ende einen Unterschied, ob man nicht erledigte Dinge zwei oder vier Jahre lang vor sich herschiebt. Am Ende wird der Berg an nicht erledigten Dingen so hoch, dass man ewig braucht, um diesen nach Ende des Studiums wieder abzuarbeiten

Hi, danke für deine sehr ausführliche Antwort :) Der Techniker dauert nebenbei bei mir aber auch 3,5 Jahre, also von der Zeit her sollte es auch vergleichbar sein ;) Ja das sehe ich auch so, dass das Studium nebenbei NACH dem Studium eher Vorteile bringt, da man schon viel praktische Erfahrung hat.

Moin,

ich habe nebenberuflich das Steuerberaterexamen sowie das Wirtschaftsprüferexamen geschrieben und mache nebenberuflich einen akademischen Studiengang (knapp ein Jahr) Mathematik, um danach nebenberuflich Informatik zu studieren, hat ein Bekannter von mir gerade abgeschlossen (nebenberuflich, der ist aber fit).

Also: Morgens zur Arbeit lerne ich, abends lerne ich, im Urlaub lerne ich und natürlich an Wochenenden. Das ist wirklich hart, anstrengend und man merkt, wenn man die Prüfung geschafft hat, was Freizeit für ein Genuss ist. Man muss mit der Gesundheit aufpassen - irgendwann ist man platt.

Maschinenbau ist ein technisches Studium, also anspruchsvoll. Das ist hart, geht aber. Fernuni-Hagen und WB Darmstadt kämen vielleicht in Betracht. Bei Hagen kann man zeitlich wohl ziehen, bei WB ist es auf nebenberuflich angelegt. Dennoch beides anspruchsvoll, Fleiß und gewisse Begabung sind wichtig.

Ich frage mich, warum Dein Kumpel Dir nicht vertraut, wenn Du ihm all das von Dir erzählst ... ?? DU hast doch Erfahrungen. Warum musst gerade DU hier nachfragen? Ich denke nicht, dass irgendjemand andere Erfahrungen gemacht hat. Und wenn, dann nur, weil dieser heiß auf das Studium war und schon ne Menge Vorwissen hatte oder dem alles in den Schoß fällt. Das kannst Du Dir auch selbst erklären.

Ich kenne mich mit der rechtlichen Seite nicht aus, aber lass Deinen Kumpel doch anfangen und wenn's nicht klappt, hört er wieder auf. Keine Ahnung, ob das geht, aber das könnt Ihr beide in Erfahrung bringen.

Ich mach ja "nur" den Techniker in Elektrotechnik und kein Maschinenbaustudium. Aber da eben für mich der Techniker nebenbei schon nicht einfach war, wollte ich eben hier mal Fragen wie den die Erfahrungen mit einem Bachelorstudium nebenbei so sind, da man's ja mit dem Techniker nicht unbedingt vergleichen kann, wollte mich nur bestätigen in der Annahme, dass er das ziemlich unterschätzt. ;)

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es unmöglich ist, was Dein Kumpel da vorhat, es sei denn er ist ein Genie.

Maschinenbau war und ist eines der schwersten Studiengänge, die es gibt, allein schon die Anforderungen in Mathe sind enorm hoch - und die Durchfallquote auch.

Ich selbst habe in Duisburg (Uni mit Schwerpunkt Maschbau)studiert, zwar nicht Maschbau, aber ich habe sehr wohl mitgekriegt, dass schon im ersten Semester über 50 % ganz bewußt ausgesiebt wurden, das Vordiplom haben nur noch 20% geschafft. Und diejenigen, die es bis zu Schluß durchgezogen haben, saßen mit rauchenden Köpfen in ihren Zimmern und habe gelernt, Freizeitvergnügen gabs da während des gesamten Studiums nicht; ich habe damals im Studentenwohnheim gelebt und kann mich daran noch sehr gut erinnern, wie sehr wir alle die Jungs bedauert, aber auch bewundert haben.

Sowas nebenberuflich zu machen, halte ich für ausgeschlossen; Dein Kumpel hat mit Sicherheit ganz falsche Vorstellungen darüber, was da auf ihn zukäme; er sollte sich unbedingt gründlich informieren, bevor er sich entscheidet.

https://www.vdi-nachrichten.com/Management-Karriere/Man-in-Studium-Herausforderungen-schrecken-lassen

https://www.jobware.de/Ratgeber/Praktikum/Maschinenbau-Studium-zu-schwer.html

Maschinenbau war und ist eines der schwersten Studiengänge, die es gibt, allein schon die Anforderungen in Mathe sind enorm hoch - und die Durchfallquote auch.

Ich wäre immer vorsichtig mit solchen pauschalen Aussagen wie "einer der schwersten Studiengänge"... letztendlich kommt es darauf an, was dem Studenten liegt und was nicht. Und kein Studium ist leicht. Jemand, der im Bereich Maschinenbau seine Erfüllung findet und voll darin aufgeht, für den wird der Maschinenbau-Studiengang vermutlich "leichter" sein, als Wirtschaftswissenschaften, Theologie oder Jura. Jemand, der sich für Jura interessiert, wird hingegen wahrscheinlich am Maschinenbau-Studium scheitern.

In diesem Fall hat der besagte Kumpel ja bereits eine Berufsausbildung und Berufserfahrung im Metallbereich, er wird also vom Interesse her mit dem Maschinenbau-Studium nicht ganz falsch liegen (anders als Volzeitstudenten direkt nach dem Abi, die rein vom "Hörensagen" denken, dass dieses oder jenes Studium für sie in Frage käme und dann nach wenigen Monaten feststellen, dass es doch nicht so ihr Ding ist).
Er dürfte zudem über Berufserfahrung und Vorkenntnisse verfügen, die dem Studium sehr zuträglich sind. Und letztendlich ist das Studium ja auch berufsbegleitend ausgelegt.

Aber natürlich muss er sich da voll reinknien und auf vieles verzichten. Da passt natürlich das "lernfaul" und ggfs. eine falsche Motivation nicht ganz dazu.

karohemd und samenstau

ich studier maschinenbau

😄

Hat jemand Tipps für die Zeit nach der Elternzeit?

Meine Frau und ich sind beide Vollzeit berufstätig. Unsere Gehälter sind fast identisch und wir verdienen beide recht wenig.
Unser Kind ist jetzt 3 Monate alt und in etwa 9monaten müsste sie wieder mit der Arbeit beginnen damit wir finanziell bei jetzigem Lebensstandard noch zurecht kommen (ich habe noch ein Kind aus früherer Beziehung das bei uns lebt und für das keinen Unterhalt von irgendwo bezahlt wird)

1. Muss ihr Arbeitgeber ihr die Stundenzahl verringern wenn sie lediglich eine Teilzeit Arbeit nach dem Jahr anbietet und Vorallem den Zeitraum zur Ableistung der Stunden verlegen?
Sie ist bei einem großen Einzelhändler beschäftigt und normal müsste sie die 40h mo-sa zwischen 7 und 22uhr ableisten
Mir ist bewusst das ein Gespräch mit dem Arbeitgeber natürlich der einzig sinnige weg ist.
Jedoch habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können ob es dementsprechend Gesetze gibt die den Arbeitnehmer da unterstützen.
Bisheriges Googlen lässt mich vermuten das es Unterschiede bei betrieben mit weniger als 15mitarbeitern gibt

2. und was wäre wenn man mit dem Arbeitgeber keine Einigung findet
Als Bsp. sie bietet an nurnoch 30h zu arbeiten und nur vormittags
Der Chef willigt aber nicht ein
Hätte sie Ansprüche auf Arbeitslosengeld ?
Bzw wie wäre der entsprechende Vorgang dann ? Kündigung?

Wir möchten ungern unser 1jähriges Kind in eine 45h Betreuung stecken, die zudem auch garnicht so leicht zu finden ist für Kinder unter 2Jahren

3. macht ein Steuerklassen Wechsel für uns Sinn? Wir haben vor ein paar Wochen geheiratet und wenn ich es richtig verstanden habe haben sich unsere Klassen automatisch geändert
Jedoch könnten wir noch eine andere Kombination wählen wenn einer mehr verdient als der andere
Kann man das irgendwo ausrechnen da wir sehr ähnlich verdienen?
Und wie verhält sich dieser Vorteil während der Elternzeit wo sie ja weniger bekommt

Auch andere Tipps und Anregungen sind gern gesehen

Die Option in eine kleine Wohnung zu ziehen und das Auto abzugeben besteht zwar... Wäre aber auch nicht die ideale Lösung

Ich danke vielmals für jeden gutgemeinten Kommentar

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Liebe Grüße nach draußen!

Karin

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