Was sind eure besten Spartipps?

8 Antworten

Neben den Tipps die du schon genannt hast:

♦ Auf Qualität achten, z.B. bei Kleidung, Schuhen oder Haushaltskleingeräten. Es muss nicht immer das billigste sein. Markenprodukte kosten zwar meist etwas mehr aber in vielen Fällen lohnt es sich, weil sie länger halten. 

♦ Nicht mehr Kaufen als man braucht, z.B. bei größeren elektronischen Anschaffungen, z.B. TV, Laptop, Smartphone, ... Wenn man nicht unbedingt ein High-End-Gerät braucht, kann man getrost auf 3D, Smart TV, eine Top-Kamera oder sonstigen Schnickschnack verzichten und sich einige Hundert Euro sparen. Man sollte etwas recherchieren, da in der Regel nur die Top-Produkte beworben werden. 

♦ Nichts unnötiges kaufen. Falls man etwas nur kurz braucht kann man es sich vielleicht irgendwo leihen? Falls man doch etwas hat, das man nicht mehr nutzt, kann man es gebraucht verkaufen, bevor es sinnlos in der Ecke steht und irgendwann nichts mehr wert ist.

♦ Man kann auch Sachen gebraucht kaufen, z.B. Konsolenspiele. Idealerweise kauft man sie sich natürlich auch nicht sofort wenn sie rauskommen, sondern wartet eine Weile bis sie grundsätzlich günstiger werden.

♦ Produkte, die man immer wieder braucht, auf Vorrat kaufen, wenn diese im Angebot sind, z.B. Rasierklingen, Zahnpasta, ... 

♦ Auf unnötige Autofahrten verzichten und generell einen sparsamen Fahrstil aneignen. Evtl. auch mal seinen täglichen Pendelweg hinterfragen. Bin jahrelang über die Autobahn auf die Arbeit gefahren, weil es für mich der vermeintlich schnellste Weg war. Mittlerweile fahre Ich eine alternative Route über Landstraßen, die kürzer ist, nur zwei bis drei Minuten länger dauert und mir alleine schon ca. 7 Liter Sprit pro Woche spart. 

♦ Auf längeren Strecken mit der Bahn statt mit dem Auto fahren.

♦ Selbst kochen statt auswärts Essen.

♦ Nicht jeden Scheiß konsumieren, den einem die Werbung andrehen möchte. :)

♦ Kleine Wohnung, kleine Schränke, etc. Je weniger Platz man hat, desto weniger Geld gibt man aus um diesen Platz (mit unnötigen Dingen zu füllen)

Es hilft viel ein Haushaltsbuch zu führen und seine Ausgaben zu hinterfragen. Habe das auch so gemacht und hab so meine Ausgaben nach und nach deutlich gesenkt ohne dass mir dadurch großartig Nachteile entstanden sind.

Hallo!

Ich achte vorwiegend auf kompromisslose Qualität in jeder Hinsicht & zahle gern etwas mehr ------> denn wenn du laufend Ramsch kaufst, der ständig kaputtgeht, wird das am Ende teurer als wenn man in der selben Frequenz einmal etwas Teureres kauft, das dafür wirklich hervorragend ist. Mit diesem "billig, billig"-Kaufverhalten lügt man sich in die eigene Tasche: Das zieht sich von Kleidung und Waren des täglichen Gebrauchs (Schreibwaren usw.) hin bis zur Wahl eines Autos. 

Womit man beim nächsten Punkt wäre: Ich fahre ein absolutes Anti-Image-Auto, einen 20 Jahre alten Mercedes C180, der aktuell vielleicht 1000 Euro wert ist. Es mag sein, dass es Leute gibt die das lächerlich finden oder drüber spotten -------> aber mir ist das egal. Das Ding ist im Kaufpreis nicht teuer gewesen, es hat nur zwei Reparaturen in den letzten vier Jahren gebraucht & wenn was war, waren die Kosten immer sehr überschaubar. Und wer daran selber schraubt spart noch mehr Geld. Ich brauche kein Statussymbol & der alte Benz reicht mir aus. Nächstes Auto: Wieder ein alter C180 W202 für 1000 Euro, aber erst nachdem der jetzige mindestens 300000 Km auf der Uhr hat. Schlechter als mit einem Neuwagen fahre ich damit keinesfalls, auch große Reisen macht der Wagen treu mit. Außerdem: Im Kurzstreckenbereich saufen Autos am meisten, daher sollte man sich fragen, ob man es für die Strecke zur Post, zum Metzger usw. wirklich aus der Garage holen muss.

Zusätzlich sollte man funktionstüchtige Dinge nicht einfach ausmustern, nur weil sie "nicht mehr modern" oder "nicht mehr ganz hübsch" sind. Man kann alles auch reparieren, wenn man es möchte & das oft zu günstigen Preisen -------> Vergleiche lohnen sich. Ich persönlich rangiere etwas nur aus, wenn klar ersichtlich ist, dass es ein Fass ohne Boden ist oder einfach nur kaputt. Ein "Wegschmeißer" bin ich nicht & ich hebe durchaus auch Dinge auf von denen ich denke, dass man sie mal wieder brauchen kann. Und keine Angst: Man ist kein "Messie", nur weil man nicht ständig alles wegschmeißt. Es muss sich nur in Grenzen halten und man muss wissen, was man wegwerfen kann und was man vllt. noch brauchen kann. Ich habe schon mehrfach Investitionen umgangen, weil ich etwas derartiges noch hatte und nur suchen musste.

Ich kaufe nur Lebensmittel, von denen ich weiß, dass ich sie auch wirklich esse und trinke. Ich kenne Leute, die wahllos Zeug kaufen, das dann sowieso keiner isst weil es vier Wochen im Schrank liegt. Das ist total abschreckend -----> es ist nicht nur rausgeworfenes Geld, sondern eigentlich auch traurig, weil dadurch Zeug weggeworfen wird, das eigentlich jemandem hätte Freude bereiten können.

Ebenso habe ich kein Problem damit, Sonderposten zu nutzen & gelegentlich mal in unserem örtlichen Restpostenmarkt vorbeizuschauen. Ist vollkommen unpeinlich. Gerade Waren, die man oft braucht, kann man sich ruhig auf Vorrat kaufen solange man keine 1000 Instantsuppen und Maisdosen im Keller hortet. Und in diesen Restpostenmärkten finden sich öfters Markenartikel für sehr faire Preise.

Wichtig ist auch: Man sollte sich nicht zwanghaft mit anderen messen, sondern dagegen immun sein. Wenn der Nachbar in die Südsee fliegt & dafür einen Kredit aufnimmt, dann kann uns doch das total egal sein. Oder nur weil der Kollege sich einen großen neuen Audi holt, muss man ja nicht nachziehen. Man ist doch deswegen kein schlechterer Mensch, nur weil man nicht derselben Konsumlust huldigt! Ich habe z.B. kein Problem damit, meinen Urlaub in Deutschland oder den Alpenländern zu verbringen oder auch lediglich Tagesfahrten zu planen -----> der Erholungseffekt ist da viel bewusster und intensiver als 14 Tage in der Sonne zu liegen und sich mit 500 anderen Deutschen an der All-You-Can-Eat-Bar zu mästen, als gäbe es kein Morgen mehr. Außerdem spart man dabei deutlich, wenn man nicht das exklusivste Ziel haben muss & Deutschland oder die Alpenländer sind schön genug!

Einen "Veggieday" oder andere "moderne Spartipps" gibt es bei mir zwar nicht & man kann auch übertreiben.. so kommen auch Direktversicherer für mich nicht in Frage, weil mir meine Beraterin vor Ort einfach wichtig ist & es beruhigend ist zu wissen, "dass da jemand ist, den du fragen kannst". In Geiz muss es nicht ausarten & so, dass man überall nur noch schaut, wie man das letzte aus dem letzten rausschlagen kann muss man auch nicht wie ich finde -----> trotzdem bietet der Alltag etliche Chancen an, wie man spart ohne dass man große Abstriche merkt oder sich schlecht fühlt.

Hallo, vielen Dank für deinen Input. - Zum Thema "Messie". Ich hab mir angewöhnt 72 Std. bis zu meiner Kaufentscheidung zu warten bzw. darüber nachzudenken. Damit verhindere ich reine "Lustkäufe".

Außerdem verkaufe ich alles in meinem Haus, was ich ein halbes Jahr nicht benutze und leihe mir z.B. lieber Werkzeug, als es zu kaufen.

Ich finde deinen Hinweis mit dem "Messen" super. - Für viele ist der Konsum ein Wettbewerb in sich.

"Geiz" ist für mich etwas anderes als "Sparsamkeit". Ich selbst bin überhaupt nicht geizig, sondern ich krieg erst richtig Freude an einer Kaufentscheidung, wenn ich weniger als der Markt bezahlen muss.

Ich entwickel dabei kindliche Freude.

Bei den Versicherungen stimmte ich den Aussagen von CasyBeny zu. Der Kontakt zu einem Menschen, in dem Fall meinem Versicherungsberater ist viel mehr Wert, als ein paar Euro zu sparen, weil man sich selber im Netz was sucht.

Außerdem konnte mein Berater mir schon Angebote machen, die ich so gar nicht gefunden hätte. Einfach weil schon mehrere Versicherungen dort laufen und weil er mich kennt.

Meine Tipps sind jeden Tag im Alltag umzusetzen. Ich wechsel nicht den Stromanbieter, sondern bleibe bei meinem. Klar wird der teurer, aber ich habe eine sichere Konstante und muss nicht jedes Jahr panisch stundenlang am Rechner sitzen, um den neuesten, besten, billigsten zu finden. Zeit ist schließlich auch irgendwie Geld.

Hier also meine kleinen Tipps:

Sparen beim Waschen:

• Man muss nicht jeden Tag nen neuen Pulli anziehen, wenn man nicht wirklich
schlimm geschwitzt oder gekleckert hat. (ich will euch nicht unterstellen, dass
ihr dies tut, aber ich kenne Leute, die machen das)

• Stellt die Waschmaschine nur an, wenn sie ausreichend voll ist. Das spart
Strom, Wasser und Waschmittel

• Beachtet die Dosieranleitung nicht zwingend. Wenn da steht man soll Menge
x an Waschmittel benutzen, reicht es oft aus, nur die Hälfte zu nehmen

• Sortiert die Klamotten gut nach Farbe, so bleibt dunkle Kleidung länger
schön, weil sie nicht so schnell verwäscht. Denn in Vollwaschmittel sind
Bleichmittel enthalten. Wenn weiße mit dunkler Wäsche gewaschen wird, wird die weiße Wäsche unansehnlich grau

• Man muss nicht jeden Tag frische Handtücher benutzen, spart ebenfalls
wieder Wasser etc.

• Waschmittel von Aldi ist super, es muss kein teures Markenwaschmittel sein

• Weichspüler kostet Geld und nützt der Umwelt wenig, ist also eher überflüssig

Strom sparen:

• Muss der Backofen wirklich für nur eine Tiefkühlpizza an? • TV, PC etc.
müssen nicht im Standby laufen, schaltet sie ganz aus, wenn sie nicht gebraucht werden.

• Es muss nicht überall Licht brennen (ich geh meins dann mal ausschalten)

Auto

• Muss man wirklich die kurze Strecke mit dem Auto zum Bäcker, etc.? Mit dem Fahrrad geht es oft genauso schnell und man hat gleich noch frische Luft

• Auf Flohmärkten lässt sich so einiges günstig erstehen. Vom Blumentopf,
bis zur Gardine

• Vieles kann man gebraucht kaufen, oft stehen Tiefkühler, Kühlschränke,
manchmal ganze Küchen, Fahrräder, sogar Möbel in den Kleinanzeigen der
Wochenzeitungen oder schaut mal bei ebay Kleinanzeigen, ob es etwas in eurer Nähe gibt.

Essen

• kocht selber, Fertigfutter ist auf Dauer echt teuer, auch die Tüten von
Knorr oder Maggi.

Einkaufen

• Kocht gleich für zwei Tage oder kocht so viel z.B. Bolognese, dass sich
ein Teil einfrieren lässt. Dann hat man mal was, wenn es schnell gehen muss.

Allgemein

• Fenster putzen mit Glasreiniger kostet auf Dauer echt Geld. Ein gutes
Mikrofasertuch braucht gar kein Putzmittel

• Die Toilette braucht keinen Frischeduft eingehängt. Es reicht, sie
regelmäßig gründlich zu putzen

• Wenn man mit dem Duschen fertig ist, lohnt es sich, die Wände und Amaturen abzutrocknen. z.B. mit einem Abzieher. Dann muss man nicht so oft putzen und es bildet sich wesentlich weniger Kalk.

• Richtig lüften, so geht die Energie nicht durchs Fenster raus

• Ordnung im Kühlschrank halten. Wer einen Überblick hat, was da alles drin
ist, schmeißt viel weniger weg!

• Jeden Tag duschen muss auch nicht sein. Duschen nach dem Sport im
Fitness-Studio oder Sportverein oder sogar der Firma spart zu Hause Wasser!

möglichst toilette am arbeitsplatz benutzen, damit zeit vergeht.

@ixijoy

:-D ich stempel dann auch nicht aus!

@AssetPro

Das ist ein anderes Thema!

@Gestiefelte

Ja, wenn man bis zur Rente durchzieht, kann man ein Jahr nur durch Toilettengänge Früher gehen. 

@AssetPro

Ja, aber nur gedanklich. Und dann MUSST du zu Hause auf Toilette...

Es gibt lokal verschiedene Tauschringe, Tauschkreise oder auch Tauschbörsen genannt.

Normalerweise muß jemand, der für z.B. 15 €/h in seinem Normalberuf arbeitet, einen Handwerker mit z.B. 50 €/h bezahlen. Ein grobes Mißverhältnis!

In den Tauschringen wird die Arbeitszeit unter den Mitgliedern 1:1 verrechnet.

http://www.tauschwiki.de/wiki/Kategorie:Tauschring

Eine enorme Ersparnis!



Kannte ich noch garnicht. Vielen Dank!

@AssetPro

Sehr gerne geschehen! Auch dir vielen Dank für die schöne, fast vollständige Liste! Leider funktioniert mein o.g. Verweis nicht direkt, liegt vermutlich an dem Doppelpunkt. Deshalb: Komplett markieren und in neuem Tab einfügen. So sollte es funktionieren.

Noch etwas ist mir gerade wieder eingefallen: Keine Chemie-Waschmittel mehr kaufen!
Einfach selbst herstellen mit Kastanien. So unglaublich es klingt, es funktioniert tatsächlich, selbst ausprobiert.


http://www.smarticular.net/waschmittel-aus-kastanien-herstellen/

Sind schon gute Tipps. Zusätzlich noch: 

- Kühlschrank evtl. etwas wärmer stellen. 
- Heizung dafür nicht ganz so warm stellen. Eine Raumtemperatur von 18-20 Grad reicht völlig aus.
- Auf kurzen Reisen nur mit Handgepäck fliegen. 
- Leere Plastikflasche mit ins Handgepäck packen und nach der Sicherheitskontrolle mit Leitungswasser auffüllen: EUR 2,60 gespart.
- Keine Essensreste entstehen lassen, die dann weggeworfen werden. Also VOR dem Kochen die entsprechende Portion abmessen.

Und wenn es ganz Hardcore sein soll: 

- Kalt duschen. (Etwas zu erhitzen kostet sehr viel Geld, warmes Wasser ist also viel teurer als kaltes.)

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