Was kosten alte Heizungsrohre abbauen und entsorgen?

5 Antworten

Die alten Heizungsrohre würde ich selber abbauen und entsorgen. Das sollte kein Problem sein. Die Eisenteile könntes du als Alteisen verkaufen später, oder jemanden anrufen, der holt sie dir zu Hause ab.

Ich finde das Angebot für die ganze Installation nicht zu teuer.

Da fängst Du wohl von hinten an. Wenn Du schon weißt, was Du willst, dann geh auf My Hammer oder ähnliche Handwerkerplattformen > googeln! Da kriegst Du konkrete Angebote und oft zu konkurrenzlosen Preisen.

Vorne angefangen, würde ich zuerst einmal den Energiebdarf des Hauses ermitteln und unter Berücksichtigung der Fördermöglichkeiten die günstigste Möglichkeit heraus suchen. Das soll ja alles ein wenig zusammenpassen. So wie Du schreibst, hast Du 0 - Ahnung. Es ehrt Dich das zuzugeben!Aber 0-Ahnung und dann alles ohne fachliche Hilfe in die Hand nehmen, kostet Geld. Mit einer umfassenden Planung hast Du dann ein Konzept, was auch nachvollziehbar ist.

Wenn Du nur die Rohre raus reissen willst, kauf Dir einen pneumatischen Bohrhammer beim OBI für unter 50,- € ,da hast Du drei Jahre Garantie und dazu holst Du Dir einen HIWI von der Studentenjobbörse oder von der Arbeitsvermittlung. Der reißt Dir die Rohre raus und den lässt Du auch die Schlitze zuschmieren. Mit 25% Pauschalversteuerung oder ein Rentner, der keine MwSt abführen muss und dann kannst Du nach Stunden abrechnen und noch mithelfen. Ein Haus braucht eine oder bei zwei Wohneinheiten, max 2 "Heizungen" und keine 16. Wenn Du dagegen Heizkörper meinst, dann sollte man zuerst an die "Heizung" als Ganzes denken: den Heizkessel, den Energieträger oder vielleicht eine Wärmepumpe mit der Energiequelle Luft, Erde oder Wasser. Dann richtet sich danach die Wärmeabgabe: Heizkörper, Fussbodenheizung oder Flächenheizung an Wand oder Decke. Bei einer Deckenheizung hast Du wenige Rohre zur Heizung hin und die kannst Du unter der Decke verlegen, das sind dann nur ein paar Meter Steigleitung von der Wärmequelle zur Verteilung. Heizkörper stören oft im Raum oder werden mit Sofa usw. zugestellt. Dann zirkuliert die Wärme mit der Luft zur Decke und kommt von der anderen Seite wieder mit der Zugluft für kalte Füsse zurück. Das macht dann kalte Füße und in den Ecken möglicherweise Schimmel, weil Du Dein Haus ja auch dämmen willst und womöglich abdichten. Die Luft zirkuliert dann nicht mehr in den Ecken, da, wo möglicherweise durch Außenecken auch noch die Wand am kühlsten ist. Da wird es zuerst feucht, dann noch kühler durch Verdunstung und abfallender Dämmwirkung und dann kommt der Schimmel. Es ist auch eine Frage, wie alt das Haus ist. Denn ab ca. 36 cm starken Außenwänden gibt es andere Möglichkeiten als Dämmen. Eine Strahlungsheizung erwärmt die Wände nur gering, weil die Wandoberfläche IMMER wärmer als die Lufttemperatur ist. Dadurch wandert die Feuchtigkeit zum Raum hin und die Wände werden immer trockener und bieten dadurch immer mehr Kälteschutz. Jetzt können Sonne und die diffusen Sonnenstrahlen die Wände aufheizen und die Wärme in der Nacht zum Raum hin abgeben. Meist kommt damit mehr Wärme rein, als Du durch Dämmung an Verlusten aufhalten willst oder kannst. Anders beim Dach, da warme Luft (und nicht Wärme!) nach oben steigen, ist dort auch der Wärmeverlust am größten und eine Dämmung wirtschaftlich. Bei Fassadendämmung hast Du zu oft über 40 Jahre Amortisationszeit und nach 12 Jahren fallen schon die ersten wieder runter -- deswegen sind sie ja auch in den USA schon verboten.. Meine Idee: eine Deckenheizung kostet um die 50,- €/m² an Material und noch einmal Gipskarton für eine schöne Untersicht, die Du ohnehin nach Deinen Brech- und Umbauarbeiten brauchst. Akkustikbauer verlangen um die 80,- € für eine Klimadecke mit der Du auch kühlen kannst. zb. Klimasan Klimadecke. Dann sparst Du bei den Fenstern, weil die Scheiben die Strahlen in den Raum reflektieren und die langwelligen strahlen der Decken- Wand- oder Sockelheizung nicht rauslassen, aber die kurzwelligen Sonnstrahlen rein. Das spart nochmal Energie! Die Deckenheizung spart alleine schon um die 30% gegenüber anderen Heizsystemen. Und wenn der Wärmedurchlasswiderstand der Wände nicht ausreichen sollte - so ab mitte der 60er Jahre bis mitte der 90er, dann gibt es auch Anstriche für innen oder Außen, die dieses Manko aufheben und KEINEN Schimmel verursachen. Auch ein Wärmdämmputz könnte kostengünstiger sein. Gerne scheicke ich Dir mal ein paar lInks zu Fassadenbränden auf Youtube oder zu Artikeln. Da steigt keiner mehr aus dem Fenster wenn's brennt--- und die Nachbarn kriegen auch kein Geld von Eurer Brandversicherung. Klicke Dich mal gbei Rechtsanwalt Haegele durch, der hat auch einige Links und Urteile auf seiner Webseite.

Wir haben kürzlich eine Verein gegründet ( feh-fachvereinigung energieeffiziente Häuser), der Dir auch weiterhelfen kann, leider ist noch keine Webseite vorhanden, aber schon viele Informationen und 80 Jahre Erfahrung beim Energiesparen bringen die Mitglieder zusammen schon mit ein. . Es haben sich auch die Fachlleute schon angeschlossen, die Dir vorab und ohne Kosten weiter helfen werden. Im Moment erreichbar per Mail: feh-energie@.aon.at

Du hast doch schon Preise! Wie soll man von hier aus Preise nennen können ohne die Massen zu kennen???

Hä? Neue Heizungsrohre? Das ist doch anachronistisch! Passivhausstandard ist das mindeste, auf den man heute renovieren sollte.

Brauch man denn keine neuen Heizungsrohre, wenn man neue Heizungen verlegt? Ich bin leider nicht vom Fach und hab absolut keine Ahnung. Wir haben ein Angebot für 16 Heizungen 3.720,- für neue Heizungsrohrschlitze 1080,- für neue Rohre verlegen und verputzen 2.910,- und Heizungsrohre abbauen und entsorgen 520,- Ist dieses Angebot überteuert? Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen können weil wir uns bald entscheiden müssen.

Sprich mal mit einem Energieberater, dann wist Du schon sehen, daß Du massiv Kosten sparen kannst, wenn keine Heizung existiert, sondern eine gute Isolerung und eine aktive Lüftung realisiert wird.

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