warum werden 18 - 20 jährige nach dem jugendstrafrecht verurteilt. Man ist doch lt. Gesetz mit 18 vo

5 Antworten

Ihr habt in gewissen Sachen schon recht! Nehmen wir mal den Fall von München-solln! Die sind erwachsen, die wußten und wissen was sie getan haben! Warum werden solche volljährige nicht als solche Verurteilt? Wenn man da erst ein Gutachten benötigt um Ihre Reife festzustellen! Dann dürften Sie auch erst nach einer Persönlichkeits-Überprüfung den Führerschein machen,wenn sie reif dazu sind!Das passt doch hinten und vorne nicht zusammen! Auf der einen Seite Jugendlicher mit 20 Jahren und auf der anderen Seite Führerschein als Volljähriger!

Es stimmt nicht,dass 18-20 jährige immer mit dem Jugendstrafrecht verurteilt werden.Das entscheidet ein Richter. Er entscheidet ob der Täter mehr Kind oder mehr erwachsen ist. Das kommt darauf an wo/wie er aufgewachsen ist,ob er beispielweise bereits einen Beruf erlernt hat... manche Menschen haben es halt schwieriger,sei nächstes Mal etwas vorsichtiger was du sagst.

In diesem Alter beurteilen Psychologen von der Jugendfürsorge, nach welchem Recht die Betreffenden zu beurteilen sind! Es kann durchaus sein, das ein Angeklagter mit 18 Jahren auch nach Erwachsenenstrafrecht veurteilt wird!
Ich halte diese Unterscheidung allerdings auch für unsinnig! Entweder ist man volljährig mit allen Konsequenzen (die ja bekannt sind), oder eben nicht!

du kannst die reife eines menschen ja nicht per gesetz an einem bestimmten datum festmachen! ich kenne 16 jährige, die sind voll erwachsen und 22-jährige die total unreif sind. deshalb gibt es im strafrecht die möglichkeit auch über die gesetzliche volljährigkeit hinaus nach jugendstrafrecht zu urteilen.

Das sind Zugeständnisse an die mögliche Unreife vieler Jugendlicher, die zwar nach dem Gesetz volljährig sind, aber in der geistigen und moralischen Entwicklung noch auf dem Stand eines Minderjährigen sind.

Es kann aber in einem Rechtsstaat nicht sein, daß Menschen die Vorteile und Rechte der Volljährigkeit beanspruchen können, sich aber bei der Bestrafung für ungesetzliche Handlungen auf ihre schlechte Entwicklung berufen können. Das widerspricht dem Gesetz auf Gleichbehandlung.

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