warum fühle ich mich in der arbeit wie eingesperrt?

5 Antworten

Die Arbeit ist dazu da, um Geld zu verdienen. Man kann nicht alles haben. Ist doch gut, wenn du tolle Kollegen usw. hast. Du hast dann ja in deiner Freizeit deine Freiheit! Falls es doch nicht zum Aushalten sein sollte, schau dich nach etwas neuem um.

Weil Dir die Arbeit keinen Spaß macht? Findest du das ungewöhnlich, dass man keinen Bock hat, 8 Stunden täglich Dinge tun zu müssen, wo man doch soviel andere schöne Sachen machen könnte? Das ist doch normal - außer du hast ne Arbeit, auf die du total abfährst. Und das haben leider nicht alle Menschen. Die Kunst dabei ist, es trotzdem zu tun - arbeiten. weil man halt die Kohle braucht!

Die Arbeit und deine Bedürfnisse scheinen zu kollidieren. Es wäre schön, würde Arbeit den jeweiligen persönlichen Eigenheiten entsprechen, aber meist tut sie das nicht. Du schreibst auch, dass dir Anerkennung fehlt. Das ist nicht aufbauend.

Schau mal genauer, was dir nicht behagt. Ist es nur die Anerkennung? Ist es ein Betätigungsfeld, auf dem du dich nicht wohl fühlst? Fühlst du dich unterfordert? Schau dir diese Dinge an.

Selbst heute, wo es nicht leicht ist, Arbeit zu finden, behaupte ich, es ist besser, den Versuch zu wagen, als die eigene Psyche zu opfern. Wenn du deinen Arbeitsplatz als eine Art Gefängnis empfindest, liegt etwas übel im Argen. Belasse es nicht dabei, auf welche Art auch immer.

weil du keinen manager-bonus bekommst

Hoffentlich hast Du kein Bourn out. Das ist eben diese Routine. Irgendwann wirds besser. Gönn Dir mal ein paar Sachen, die Du sonst vielleicht nicht machen würdest.

Bewertung meines Arbeitszeugnis, meine Meinung nach sehr gut, oder?

Herr XXXXX besitzt überdurchschnittliche, umfassende, äußerst fundierte und aufgabenübergreifende Fachkenntnisse.

Er zeigte jederzeit eine äußerst sorgfältige und genaue Arbeitsweise. Häufig übernahm er Aufgaben, welche nicht in seinen unmittelbaren Arbeitsbereich fielen, auch weit über die übliche Arbeitszeit hinaus. Dabei behielt er auch bei starker Belastung die Übersicht auf entsprechend hohem Leistungsniveau. Aufgrund seiner umsichtigen und effizenten Arbeitsweise erzielte er immer ausgezeichnete Ergebnisse.

Mit seinen überzeugenden Leistungen waren unsere Kunden und wir stets außerordentlich zufrieden.

Herr XXXXX identifizierte sich stets in hohem Maße mit seinen Aufgabe und engagierte sich vorbildlich für die Zielerreichung. Er besitzt ein überdurchschnittliches Verantwortungsbewusstsein, das weit über die eigene Aufgabe hinaus ging.

Er ergriff vollkommen selbständig alle erforderlichen Maßnahmen und war begeisterungsfähig für neue Aufgaben. Dabei aktualisierte und erweiterte er eigeninitiativ sein Fachwissen.

Gegenüber seinen Vorgesetzten, Kollegen und Kunden trat er jederzeit freundlich, hilfsbereit und verlässlich auf. Aufgrund seiner kollegialen und konstruktiven Wesensart wurde er sehr geschätzt und ermöglichte durch sein Verhalten eine äußerst angenehme und konstruktive Zusammenarbeit.

Das Arbeitsverhältnis mit Herrn XXXXX endet zum 31.12.2015, da er aufgrund seiner dauerhaft sehr guten Leistung vom Kunden in eine Festanstellung übernommen wird.

Wir danken ihm für die äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit, bedauern außerordentlich, diesen Mitarbeiter zu verlieren und wünschen ihm beruflich weiterhin alles Gute und viel Erfolg

Die Zeugnisse von XXXXXXXXXXX werden nicht codiert erstellt

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Wie sind als Angestellte meine Arbeitnehmerrechte bei Überstunden, wenn diese mit dem Gehalt abgegolten sind?

Meine Chefin hat uns heute gebeten, in nächster Zeit/nicht absehbar Überstunden zu machen, um einen wichtigen Kunden zu besänftigen.

Ausgangssituation:

  • Ich bin erst seit sehr kurzer Zeit im Unternehmen und habe einen Assistenzjob im Angestelltenverhältnis..
  • Ein wichtiger Kunde ist unzufrieden mit unserem Tempo.
  • Wir bekommen wohl immer mehr Aufträge (auch von diesem Kunden), aber haben nicht das Personal (Zunahme der Aufträge, länger nicht verfügbare Kollegen)
  • Kunde hat angedroht, teilweise Aufträge fremdzuvergeben.
  • Chefin sagt, wir müssen mehr Gas geben, ich sei auch zur Entlastung/Unterstützung gekommen.
  • Sie bittet uns jeden Tag länger zu arbeiten, weiß auch, dass sie anweisen könnte, bittet uns aber erstmal darum.
  • Als Dankeschön, wenn der Stress rum ist, will er sich "was Nettes für das Team überlegen" und vielleicht am Ende des Jahres einen Bonus auszahlen, wenn wir viel Gewinn machen.
  • Meine älteren Kollegen sagen, sie haben in all den Jahren weder Auszahlungen noch Freizeitausgleich bekommen. Sie haben die Befürchtung bei Überstunden dauerhaft noch mehr Aufträge bearbeiten zu müssen "weil es ja scheinbar machbar ist"
  • Die Chefin hat den Posten erst seit 7 Monaten inne.

Auszüge aus meinem Arbeitsvertrag:

  • Arbeitszeit: A) Die regelm. wöchentl. Arbeitszeit beträgt ohne Pausen 40 Stunden. B) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet bei Bedarf Mehrarbeits- und Überstunden zu leisten, sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertag zu arbeiten.
  • Vergütung: Mit der Vergütung sind sämtliche Mehrarbeitsstunden abgegolten.

Jetzt meine Fragen: Was darf meine Chefin verlangen und was darf sie nicht? Was darf ich und was darf ich nicht?

1) Darf ich meine geleisteten Stunden plus Überstunden in einer Exceltabelle festhalten und bei angesammelten Überstunden einen Freizeitausgleich beantragen (den Zeitpunkt dafür darf sie ja bestimmen)? Weil eine Auszahlung ja laut Vertrag nicht vorgesehen ist.

2) Wie häufig/lange darf sie Überstunden oder gar Mehrarbeit täglich/wöchentlich/monatlich von uns verlangen?

3) Wenn sie Überstunden nicht auszahlen muss aber auch keinen Freizeitausgleich machen will, wozu ist sie dann verpflichtet?

4) Bin ich verpflichtet, ohne etwas zurückzubekommen, im Rahmen des Gesetzes Überstunden "kostenlos"/ohne Gegenleistung zu leisten?

5)Was kann ich von ihr dafür fordern?

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Ich fühle mich eingesperrt in der Schule und weiß nicht mehr weiter, was soll ich tun?

Hey Leute, ich bin Eduard, 13 Jahre und gehe in die 7. Klasse (nach den Sommerferien in die 8.). Ich habe ein großes Problem.... ich fühle mich eingesperrt in der Schule, und das ist kein Spaß! Bitte schreibt jetzt nicht so Sachen wie "Du verarschst uns eh nur" weil sowas muss ich mir oft genug von meinem Opa anhören :-(

Ich habe das Gefühl ich breche zusammen wenn ich in der Schule sitze. Es ist wie im Knast... einfach ein Alptraum, aber ich darf nicht raus... ich war seit 3-4 Wochen nicht mehr in der Schule und die Schule droht mir sogar schon mit Ordnungsamt und das will ich auf keinen Fall....

Ich wollte heute wirklich losgehen und hab's einfach nicht geschafft.

Ich werde auch nicht gemobbt oder so (wurde ich früher mal), es ist einfach der Horror da eingesperrt zu sein!

Momentan ist meine Mutter die einzige die mich ernst nimmt... mit meinem Vater hab ich noch nicht wirklich drüber geredet (wohnt in einer anderen Stadt) aber ich weiß wie verständnislos er meistens ist, deshalb will ich es ihm garnicht wirklich erzählen....

Mein Opa drückt mir jedes mal wenn er da ist (jeden Montag) Sprüche wie "Du bist nur zu faul" oder "Ich wünsche dir viel Spaß später beim Straßen fegen" und solche Sprüche machen mich einfach nur runter... :-(

Meine Schule hat es schon so geregelt dass ich erstmal nur für 3 Stunden hin muss aber selbst das halte ich nicht aus...

Habe auch einen Termin beim Psychologen aber ist leider erst nächsten Monat...

Mein asozialer Klassenlehrer hat sogar schon angedroht das Jugendamt einzuschalten und dass ich dann ins Heim gesteckt werde weil meine Mutter die Aufsichtspflicht verletzen würde....

Ich muss ganz ehrlich zugeben dass ich deswegen schon Suizid-Gedanken hatte....

Bitte helft mir und macht euch bitte nicht drüber lustig!

Was kann man da tun???

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Unterforderung in der Arbeit?

Hallo,

ich weis einfach nicht weiter, ich bin mittlerweile 25 Jahre alt, habe vor 4 Jahren meine Ausbildung zum Kaufmann Groß/Außenhandel gemacht.

Habe in meinem Ausbildungsbetrieb gekündigt, weil ich mich tagtäglich von 8- 17 uhr langweilte. Und habe nun das selbe Problem schon wieder.

Ich habe einen guten Job in einem mittelständischen Stahlhandelsunternehmen. Ich bin kein 50 jähriger Verkaufsleiter der 10.000€ verdient, ich habe auch keine 20 Jahre Berufserfahrung aber ich langweile mich einfach zu Tode....

Ich bearbeite Aufträge/Bestellungen, ich erfasse zahlreiche Angebote, ich telefoniere, ich mache Kunden Akquise, etc. Ganz Normale Tätigkeiten als Verkäufer im Vertrieb. Das einzige Problem ist.. ich bin um 10 Uhr mit allem fertig und danach sitze ich da und warte bis neue Arbeit kommt. Ich lasse mir mit allem schon extra viel Zeit und blos nicht zu schnell zu sein, ich frage meine Kollegen ob ich Ihnen helfen kann, ( was ich aber auch bescheuert finde, weil ich nicht die dreifache Arbeit machen sollte, als Strafe dafür, nur weil ich schneller bin, obwohl ich ja gerne unter die Arme greife.... ) aber wie schon gesagt, wir sind nicht Amazon, es kommen keine 1000000 Aufträge jeden Tag. Ich arbeite hie rnun schon 8 Monate und mache seit ca. 4 Monaten jeden Tag nur so blödel Aufgaben, die man halt mal macht wenns nichts besseres zu tun gibt. Ablage, Ordner Sortieren, Küche putzen, Kaffeetassen spülen........ Dazu kommt auch noch, dass ich mich sehr unangenehm dabei fühle, weil meine Kollegen alle "arbeiten" und ich herum sitze und es so aussieht als dass ich faul wäre... Ich weis, dass niemand was dafür kann und ich gebe niemand die Schuld dafür.... dennoch fühle ich mich nach Feierabend einfach nur völlig ausgelaugt.. weil ich mich NIE besonders Anstrengen muss, ich muss nie viel Nachdenken und mal die Gehirnzellen benutzen, alles ist monoton und routiniert. Ich fühle mich wie in einer Sackgasse, ich könnte viel mehr machen aber ich kann oder darf nicht. Kein Gefühl des Erfolges oder der Zufriedenheit, wieso auch ?.. es ist jeden Tag nur simpelste Abwicklung des öden Alltags.

Was würdet Ihr tun ? kündigen ... ? Mich umorientieren, eine neue Ausbildung, etc ? Ich habe Angst, dass ich erst mitte 30, Geld verdiene um mal für meine Familie zu sorgen.....

Jeder Tag fühlt sich an, als wäre er verschwendet, man könnte viel mehr daraus machen.

Wer hat ähnliche Probleme ? Bitte teilt eure Meinungen mit mir!

Danke

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Frage zur Arbeitszeiterfassung?

Sehr geehrte Community Mitglieder,

ich möchte mich bei Euch allen bezüglich eines Zeiterfassungssystems erkundigen. In Folgendem Fall sieht es so aus, dass wir bei uns im Unternehmen keine Zeiterfassung besitzen. Die Erfassung der täglich geleisteten Arbeit erfolgt ein einem System, mit dem wir auch Rechnungen für unsere Kunden erstellen. Das heißt defacto das, wenn ich 9 Stunden anwesend bin, muss ich diese 9 Stunden auch auf meine Tätigkeiten verteilen. Entweder auf mehrere Kunden so, wie ich sie bearbeitete habe, oder wenn es sich um interne Arbeiten handelt, welche nicht weiterberechnet werden können auf ein hierfür gesondert angelegtes Projekt.  Jetzt meine Frage. Ist eine solche Leistungserfassung zur Aufzeichnung der täglichen Arbeitszeit überhaupt zulässig? Für mich ist die Erfassung der Leistung von der Anwesenheitszeit zu trennen. Ein mit uns verbundenes Unternehmen hat eine elektronische Zeiterfassung. Hier stempelt man sich morgens ein und abends aus. Bei uns sieht es so aus das, wenn man beispielsweise 15 Minuten mit einem Kollegen quatscht (hat sicherlich jeder schon mal gemacht) oder in der Teeküche verbringt muss man sich eine Lüge einfallen lassen, da es sich ja um Zeit handelt, die man keiner Tätigkeit zuordnen kann. Ist diese schon Art von Überwachung überhaupt zulässig? Ist Arbeit für 4 Stunden vorhanden aber ich habe ein Tagessoll von 8 Stunden pro Tag muss ich mir für die restlichen 4 Stunden eine Lüge einfallen lassen da sonst die 4 Stunden von meinen Plusstunden abgezogen werden. Ist so was normal?? Ich fühle mich mittlerweile echt unwohl bei dem ganzen Thema. Hoffe jemand kann hier etwas Licht ins Dunkle bringen.

Vielen Dank an Euch alle im Voraus!

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