Verhandlungstipps mit einem Makler

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Indem Sie unter Hinweis auf Ihre Höchstgrenze, die Sie präventiv nach unten hin korrigieren, Abstand von der Beauftragung nehmen. Warten Sie danach einfach ab, was rauskommt! Hart er gelogen, dann wird er klein beigeben und Sie erhalten das Objekt Ihrer Begierde preiswerter; war er ehrlich, was kaum zu vermuten ist, er hätte dann nämlich dem anderen den Vorzug geben müssen, ist das Haus halt zu einem Preis weggegangen, der ohnenhin jenseits Ihrer finanziellen Vorstellungen lag.

Das könnt Ihr gar nicht herausfinden, allerdings ist das ein ganz typischer Ausspruch von Maklern, den gerade unseriöse Makler immer verwenden, auch wenn es nicht stimmt.

Euch bleibt nur, entweder mit dem Gebot auch höher zu gehen oder notfalls auf das Haus zu verzichten.

Geben Sie doch mal ein schriftliches Kaufpreisangebot ab, dass der Makler dem Eigentümer weiterleiten kann. In diesem könnten Sie bekräftigen, dass Sie den Hauserwerb sehr eilig durchführen möchten. Darin bauen Sie einen Passus ein, dass die Höhe Ihres Angebotes sich jeden Tag um die Summe X reduziert. Das sollte sowohl den Makler als auch den Eigentümer aus der Ruhe bringen und eine schnelle Entscheidung herbeiführen. Diese Vorgehensweise ist sicherlich sehr ungewöhnlich, aber möglichweise durchaus zielführend.

Viel Erfolg bei Ihren Verhandlungen und herzliche Grüße aus Düsseldorf!

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Sagen, ihr hättet ja gerne mit ihm abgeschlossen, aber eure absolute Obergrenze sei eben... und diese nennen, dabei noch einige Tausender Spielraum nach oben lassen im Hinterkopf. Sprich, wenn ihr 160.000 Limit habt, dann 150.000, maximal 155.000 angeben.

Außerdem sagen, ihr seht euch dann jetzt halt anderweitig um... er könne sich ja melden, falls das Objekt nächste Woche doch noch vakant sein sollte.

und dann abwarten (können)!

Entweder... er hat geblufft, dann wird er nachgeben und euch kontaktieren. oder... er hat tatsächlich wen an der Hand, der auch mehr zahlt und zuschlägt... dann hättet ihr eh keinen Abschluß gehabt.

ihr könntet auch den Eigentümer (Auftraggeber des Maklers) direkt kontaktieren, freundlich vorstellen, schwärmen, ihr würdet gerne heute noch abschliessen, aber eben für maximal blabla... bietet dem Eigentümer sofortige Unterschrift an.

Wenn der Bluff vom Makler kommt, dann wird der Eigentümer seinerseits zusagen,d ann müsst ihr zwar die Courtage zahlen, aber der Makler kann euch jniox mehr versauen. Oder der Bluff kam vom Eigentümer... dann müsst ihr nerven beweisen und warten können...gleiche Taktik wie beim makler.

das ist schwierig, der Makler soll euch dann ein gleichwertiges Haus anbieten, wenn er das andere zu einem höheren Betrag verkauft und euch zusichern das ihr ein Vorkaufsrecht zum angegebenen Preis habt. Denke mal er will nur mehr Provision einstecken. Alternativ dazu besteht die möglichkeit sich an einen anderen Makler zu wenden. Viel Erfolg.

Wie soll der Makler denn ein Vorkaufsrecht zusichern? Der ist doch nur Vermittler, nicht Eigentümer!

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