verdienst grafikdesigner freelancer

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

geh mal auf die seite vom AGD oder vom BDG (bund deutscher grafik-designer) statt google !

das sind erstmal richtwerte - ansonsten siehe antwort von brettone.

vielleicht hilft dir mein procedere: ich selbst habe mir früher nach diesen richtwerten eine eigene preisliste ausgearbeitet - ich weiß ja selbst am besten, was ich kann und wofür ich welche zeit brauche und was brot- und butter-geschäfte für mich sind.

diese preisliste lege ich dem kunden vor - meist ist sie ok, manchmal muss nachverhandelt werden. und manche wissen ja selbst auch nicht, was was kostet.

ich habe einen "inneren" std.-satz von 50 - 100,-- € ; bei manchen kunden weiß ich, dass sie das zahlen, bei manchen geh ich im vorfeld schon etwas runter, wenn ich nach dem erstgespräch das gefühl habe, das wird knapp bei dem, aber er ist ein treuer knopf, d.h. ich kann ihn über die preisgestaltung an mich binden und habe kontinuierlich was zu tun.

unter 25,-- fange ich erst gar nicht an, da gehe ich lieber kaffee trinken. das deckt meine kosten hinten und vorne nicht. deinen ´bedarf´ kenne ich natürlich nicht...

die preisgestaltung hängt auch von der späteren nutzung / auflage ab. auch dies erfährst du auf der seite der AGD oder des BDG. kannst auch gleich hinklicken: bdg-honorarrechner.

good luck!

Rechne es doch mal grob mit dem Online-Rechner Lohnsteuer => freiberufliches Honorar durch. Damit kannst Du anhand der Sozialversicherungen (KV, AV, PV, RV) ein Monatsgehalt ungefähr auf ein freiberufliches Mindest-Honorar umrechnen und bekommst ein ungefähres Gefühl, wohin Du Dich bewegen musst:

https://www.stefanweiss.biz/freelancer-tagessatz-rechner-selbstaendiges-honorar-lohnsteuer/

Um zum Beispiel aus Deinem bisherigen Brutto-Monatsgehalt ein Mindest-Honorar als Freiberufler abzuleiten, musst Du Dein bisheriges Bruttogehalt pro Monat durch 4 teilen und bei dem Rechner als Wochengage eintragen.

Anbei noch ein kleines Rechenbeispiel aus mehr als 10-jähriger Erfahrung, damit Du ein ungefähres Gefühl bekommst: 

Um als Freelancer mit 75 € netto ungefähr gleichwertig mit einem Bruttolohn von 65.000 € inkl. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Betriebsrente (?), Urlaub, geregelten Arbeitszeiten, 13. Gehalt (?), Weihnachtsgeld (?), Firmenwagen (?) und vieles mehr zu sein, musst Du mindestens 165 Tage im Jahr zu je 8 Stunden für 75 € netto arbeiten, diese Zeit in Rechnung stellen und auch bezahlt bekommen.

Die Berechnung kann ich jetzt hier nicht in Kürze darlegen, aber das ist ein ungefährer Näherungswert aus jahrelanger Berufserfahrung als Selbständiger, den viele Kollegen aus verschiedenen Branchen bestätigen werden. 

In anderen Worten:
Um das als Freiberufler zu erreichen, musst Du jedes Jahr jeden Monat ca. 14 Tage Vollzeit zu je 8 Stunden pro Tag für Kunden arbeiten und jede Stunden zu 75 € netto bezahlt bekommen (d.h. mindestens 600 € netto pro Tag => 14 Tage im Monat = 8.400 € Umsatz jeden Monat und das kontinuierlich über die nächsten 10 - 20 Jahre. Das entspricht ungefähr einem Mindestjahresumatz von ca. 100.000 € als Freiberufler). 

Dann kommst Du ansatzweise auf den Nettoverdienst von einem Bruttolohn in Höhe von 65.000 € (ca. 5.400 € brutto pro Monat). Je nach Höhe Deiner Betriebsausgaben und der Phantasie Deiner Steuerberatung wird das Ergebnis zu Deinen Gunsten variieren, aber zur langfristigen Geschäftsplanung und zur Berechnung Deiner Stundensätze ist das eine gute Faustregel.

Wenn Dich frei zu arbeiten und Freelancertum im Allgemeinen ernsthaft interessiert, dann schau Dir einfach folgendes Video an. Da habe ich einige Grundüberlegungen besprochen, über die Du Dir auch noch mal Gedanken machen sollest, wenn Du ernsthaft darüber nachdenkst, Dich selbständig zu machen und darauf Deine neue Existenz aufzubauen:

https://www.youtube.com/watch?v=bxjo0WM33RI


Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Kommt drauf an, was du kannst und wie gut du dabei bist. Ich selbst bin Webdesigner und verlange für eine simple Seite ca. 500€, mit einem Aufwand von etwa 20-30 Stunden, heißt pro Stunde ca. 20€, was in diesem Bereich SEHR WENIG ist. Wenn du jedoch damit anfängst, solltest du dir die Latte noch nicht so hoch setzen. Ich werde in Zukunft auch viel mehr verlangen, doch am Anfang ist es vor allem wichtig dir einen Namen zu machen.

500€, mit einem Aufwand von etwa 20-30 Stunden, heißt pro Stunde ca. 20€

Netto oder Brutto?

also ich mach schon 1 jahr praktikum bei denen und fang danach erst an also ich bin noch ein greenhorn, jedoch passt ihnen meine arbeitsweise wenn sie mir das schon anbieten, ich arbeite hauptsächlich im printbereich

@frage5012

so ein Quark, 500.- Eur isind für kleine Selbstständige nicht "wenig" sondern "recht viel"!!

Da wir derzeit noch in einer wettbewerbsorientierten brutaln Konkurrenz Gesellschaft leben, muss jede/ r selber verhandeln und sehen, ob er/sie/es damit durchkommt,

aber das Preisdumping ist enorm, inzwischen gibt es einige Wettbewerbsseiten auf denen Designer/Grafiker auch schon international um Jobs in der Höhe von 150 - 200 EUR konkurrieren und meist erhebliche Zeit für Entwürde investieren, !

Nur bei einem festen Auftraggeber ist es ratsam, vorher gewisse "Mantel" Tarife auszuhandeln , hängt aber von persönlichen Fähgikeiten und Verhandlungsgeschick udn Größe des Auftraggebers ab, als kleiner Freelancer wirst du kaum über 25, -EUR kommen (oder 35, -)

aber davon musst du daachn auch alle Steuern Versicherungen und Abgaben bezahlen,..

der AGD hatte schon in den 90 er Jahren vorgeschlagen, etwa als studierter ,ausgebildeter Freiberufler nie unter 100.- DM die Stunde zu "fordern", aber wer konnte das??

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