Vaterschaftsanerkennung nach Tod des Vaters

5 Antworten

Wir sind auch in der Situation.Allerdings gibt es ein anerkanntes älteres Kind.Das Jugendamt bearbeitet sowas als Beistandschaft zur geltendmachung von Unterhaltsansprüchen und macht mit Gegenständen des Verstorbenen oder einem anerkannten Geschwisterkind einen Dna Abgleich.Das Ergebnis bekommt das Familiengericht und erkennt stellvertretend für den Toten die Vaterschaft an.Auch ist es dann möglich in diesem Fall Unterhaltsvorschuss zu bekommen

Das solltest Du am besten mit einem Anwalt besprechen.

Das wollte ich eigentlich vermeiden da dies alles nur noch weiter herrauszögern würde....

@ScarlettQQ

Damit bist Du aber auf der sicheren Seite.

Du brauchst ganz schnell die Hilfe eines Anwalts.

dazu ist es sinnvoll, sich an einen Anwalt zu wenden. Denn auch auch von verstorbenen kann man eine Vaterschaftsfeststellung machen lassen. Doch die geht so weit ich es weiß erst, wenn das Kind bereits geboren ist. Um eine Exhumierung zu vermeiden rate ich Dir dazu, mit den Hinterbliebenen des Toten zu sprechen und um eine Einwillgung zum Vaterschaftstest zu geben und dann durch einen Leichenbeschauer die Probe unter Zeugen entnehmen lassen. Anschliessend den dann zum Labor senden, mit dem Hinweis, dass die Probe des Putativkindes erst veraussichtlich zum Datum X kommt und schon einmal diese eine Probe für den späteren Abgleich analysiert werden soll. So lassen sich unnötige Gerichtswege vielleicht vermeiden. Erkundige Dich auch da bei einem Anwalt für Familien und Erbrecht dazu. Einen Termin erhältst Du bestimmt ganz schnell, wenn Du der Sekretärin den Umstand kurz erläuterst. Wart ihr zu dem Zeitpunkt als er starb noch ein Paar?

Wenn Du Irgendwas anderes hast? Haare , oder ein Kleidungsstück ?Zahnbürste? Dann reicht das auch um eine Vaterschaft festzustellen!

Das habe ich auch schon gehört aber man sagte mir wiederrum das es auch auf das jugendamt an kommen wird und wenn man pech hat wollen die eine DNA probe und da der kindsvater eingeäschert wird ist das so eine sache...

Vater macht Vaterschaftsanerkennung nicht, aber verlangt einen Vaterschaftstest per Anwalt und ich soll 250 Euro dafür zahlen, ist das Rechtens?

Hallo,

ich habe nach einer Trennung Anfang der Schwangerschaft mein Kind entbunden. Der leibliche Vater hat in der Schwangerschaft mir sogar per Mail geschrieben, dass er glaubt das es sein Kind ist. Aber er machte auf mein Bitte hin keine Vaterschafts Anerkennung. Nun macht er Psychodruck, er wolle das Kind sehen! Und alles mit dem Kind machen, von Windeln u.s.w. Ich muss dazu sagen, er war in der Schwangerschaft auch aggressiv, ich hatte einmal blaue Flecke und von psychischen Spielchen mal abgesehen. Er wollte auch in der Schwangerschaft mit mir Essen gehen und mich oft Treffen und anschreiben e.c.t. aber ich wehrte ab und sagte Vaterschafts Anerkennung dann können wir kurz reden, ich wehrte ihn ab um keinen Stress in der Schwangerschaft weiter zu haben.

Nachdem mein kleiner geboren war (ein Frühchen) hatte ich viel Stress, ich bin gerade mal 2 Wochen zu Hause mit meinem Baby und mein Ex macht druck ihn zu sehen, obwohl keine Anerkennung da ist. Ich sagte ihm er kann sein Kind sehen in 1 oder 2 Wochen, außerhalb meiner Wohnung, dass war ihm wohl zu wenig.

Ja und nun, wahrscheinlich weil er mir Ärger machen möchte, hat er eine Anwalt eingeschaltet. Er zweifelt sie Vaterschaft an und ich soll die Hälfte der Kosten tragen?! 250 Euro sind das. Dabei weiß ich er ist es 100% und er schrieb mir auch das er sicher ist, er ist der Vater. Aber das ist doch nicht rechtens? Nun muss ich leider wohl auch einen Anwalt einschalten, dabei fehlt das Geld hinten und vorne (stocke auch noch mit Harz4) auf. Wisst ihr ob er meine Kosten mit tragen muss, wenn ich mir nun auch eine Anwalt nehmen muss.

LG

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Wie lang kann man mit Vaterschaftstest warten?

Hallo,

Situation:

Kindesvater wollte, dass ich abtreibe und hat sich seitdem ich mich für das Baby entschieden habe, nicht mehr gemeldet, bis ich im 8. Monat war. (waren nur kurz zusammen) Da hat es seine Familie erfahren und ihm Druck gemacht. Allerdings haben sie seitdem auf einen Vaterschaftstest bestanden.

Seit der Geburt sind er und seine Familie nun recht aufdringlich, dafür, dass sie einen Vaterschaftstest wollen. Sie wollen einen türkischen Namen fürs Kind, die türkische Staatsangehörigkeit, das Kind dauernd sehen, etc. Das Kind ist nun knapp 3 Wochen alt.

Habe beim Jugendamt den Vater des Kindes angegeben. Nun hat er das Schreiben vom Amt bekommen und möchte sofort den V-Test machen.

Ich möchte ihn aber "erst" in ca. 3 Wochen machen lassen. Einfach, weil ich erst mal in Ruhe die U3 machen möchte, damit ich den Kinderarzt, bei dem de Test gemacht wird, auch kenne. Dann, weil ich eh noch nicht 100% fit von der Geburt (lief leider nicht so gut) bin und auch das mit dem Stillen noch nicht so klappt, sodass ich da dran bleiben möchte. Jetzt mit dem Baby zum Arzt fahren (weite Strecke) ist für mich grad eine totale Überforderung und ich sehe nicht die Notwendigkeit, wieso man das jetzt überstürzen muss.

Ich weiß aber, warum er es überstürzen will: Weil er Druck von seiner Familie in der Türkei bekommt. Und das macht mir noch mehr Angst. Und grad deswegen, sehe ich nicht ein, wieso ich jetzt springen soll und wir unbedingt sofort diesen Test machen müssen! Aber er meint, er und seine Familie wollen endlich Gewissheit, ob das Kind von ihm ist. (hab nie behauptet, dass jemand anderes in Frage kommen könnte, geht also alles von denen aus)

Jetzt befürchte ich aber, wenn ich den V-Test nicht sofort machen lasse, sondern erst Anfang Dezember, dass das später gegen mich verwendet wird. Er wird das Sorgerecht beantragen, nachdem er die V-Schaft anerkannt hat. Und er wird dann sicher auch vorbringen:

"Ich wollte mich sofort um das Kind kümmern, ich wollte ja den Test sofort machen lassen! Aber sie hat es ja hinaus gezögert!"

Muss ich mich davor fürchten?

Ich will ja nicht ewig warten, sondern mich einfach nur erst erholen und nichts überstürzen, weil ich wirklich Angst um mein Kind habe.

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