Vater unbekannt. Jobcenter will das Geld bzw Unterhalt für mein Kind streichen?

5 Antworten

Ich glaub's auch nicht. Ich gehe davon aus, Du weißt genau, wer der Vater ist, zumal Du 42 bist und nicht 18 und unbedarft, willst ihn aber nicht reinreiten. Dann musst Du leider einfach damit leben, dass Dir der Unterhalt evtl. gestrichen wird. Du kannst versuchen, den Unterhalt mit einem Rechtsanwalt durchzusetzen.  https://www.kanzlei-mohr.de/news/1449569433.html

Ganz ehrlich... die Zahl 1982 im Namen, sowie dieses (noch) kindische sexuelle Gehoppse sag ich mal, lassen mich stark zweifeln dass das Alter der Dame wirklich 42 ist.

Das Problem ist, dass zu viele Kindsmütter den (ehemaligen) Freund/ ONS und Kindsvater vor Unterhaltszahlungen bewahren wollen und lieber den entsprechenden Betrag erst vom Amt bekommen und dann vielleicht noch etwas cash vom Kindsvater dazu.

Dass eine 42-Jährige nicht weiß, wer der Vater ihres einjährigen Kindes ist, ist wirklich eher schwer zu glauben.

Wenn man natürlich Russisch Roulette gespielt hat und der zukünftige Kindsvater war entweder in die Pläne nicht eingeweiht oder hat selbst eine Familie - dann sind solche Nachfragen des Amtes ein eher schlechtes Omen.

dann hast du doch eine ganz klare anweisung vom jc bekommen, was du zu tun hast. du gehst zum jugendamt und nennst den namen des vaters. das du nicht weißt, wer das sein soll ist unglaubwürdig, darum sagen sie es dir ja. das kind hat ein recht den namen des vaters zu erfahren, da es ein recht auf wissen über seine herkunft hat.

du solltest also mehrere namen nennen, wenn du nicht weißt wer deiner partner für das kind in frage kommt.

Unterhalt für mein Kind streichen

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meinste Kindergeld ? Das entscheidet Familienkasse bei Agentur für Arbeit.

Kindesunterhalt muß normal Kindsvater zahlen. Falls unbekannt bekommste vom Jugendamt Unterhaltsvorschuss. Darüber muß Familiengericht entscheiden nicht Jobcenter

Ich habe ein schreiben von Jobcenter erhalten dass ich bei den Jugendamt die fehlende Angaben mitteilen soll also den Namen des Vaters den ich nicht kenne. Habe ich bereits gemacht und werde es wieder tun den ich kann kein Namen einfach so erfinden. Im schlimmsten Fall muss ich ein Anwalt einschalten 

@Medina1982

wenn du nicht weisst wer der Vater ist kannste zumindest eine Liste von Männern angeben die in Frage kommen um einen Vaterschaftstest durchführen zu können. Weisste selbst nicht mehr wann du mit wem GV hattest ?
Das trifft eigendlich nur auf Frauen zu die sich GV finanzieren lassen

@newcomer

...Das trifft eigendlich nur auf Frauen zu die sich GV finanzieren lassen...

Vergewaltiger hinterlassen keine Visitenkarte.

@stubenkuecken

nun dann hat Betroffene das anscheinend nicht bei JA und Jobcenter erwähnt sonst würden die nicht weiterfragen.

@stubenkuecken

bei einer vergewaltigung gibt es aber sicher eine anzeige und dann auch ermittlungen

@martinzuhause

https://www.hilfeportal-missbrauch.de/informationen/uebersicht-hilfe-und-beratung/finanzielle-hilfen.html

Vorläufige Leistungen sind möglich

Schon vor dem Ausgang eines Strafverfahrens können
Betroffene Unterstützung erhalten, da vorläufige Leistungen möglich
sind. Auf eine Strafanzeige kann in für Betroffene besonders belastenden
Fällen – dazu gehört in der Regel sexueller Missbrauch – verzichtet
werden. Leistungen werden rückwirkend ab dem Schädigungstag gewährt,
wenn der Antrag innerhalb eines Jahres nach dem schädigenden Ereignis
gestellt wird. Bei späterer Antragstellung werden Leistungen ab dem
Antragsmonat bewilligt.

Werden Leistungen nach OEG
erbracht, fordert die Verwaltung sie vom Täter zurück. Dieser ist
frühzeitig von der Antragstellung zu informieren. Wenn im Einzelfall
erhebliche Nachteile für die antragstellende Person oder deren
Angehörige zu befürchten sind, kann darauf verzichtet werden. Diese
Nachteile oder auch Gründe für den Verzicht auf eine Anzeige sollten bei
Antragstellung schriftlich dargelegt werden.

Falls unbekannt bekommste vom Jugendamt Unterhaltsvorschuss.

Ist da nicht mehr so wie vor ein paar Jahren, wo man das JA mit einer "Vater unbekannt" geschichte abspeisen konnte.

Die müssen sich ja das Geld entweder von den Vätern wiederholen (geht 30 Jahre lang) oder überprüfen, ob der Vater nicht doch zahlungsfähig ist.

Das JC schickt die jungen Mütter zum JA, um Unterhaltsvorschuss zu beantragen (ist richtig, UHV ist eine vorrangige Leistung vor dem ALG II).

Wenn man das nicht macht oder verhindert durch fehlende Mitarbeit (zum Beispiel Nennung des Namens), dann zahlt das JA keinen UHV.

DAs Jobcenter springt aber auch nicht ein, sondern fordert auf, der Mitwirkungspflicht beim JA nachzukommen, damit dann Unterhaltsvorschuss gezahlt wird.

Das ist soweit alles korrekt.

Was die Geschichte mit dem Kindsvater anbelangt ... ehrlich nicht sehr glaubhaft. Nicht bei einer 42-Jährigen.

Wenn man allerdings sagt "war mir egal, ich wollte einfach bloß ein Kind", dann muss man damit rechnen, dass beide Ämter erst mal rumzicken und eine Bezahlung von Leistungen für das Kind verweigern.

Das betrifft alerdiings nicht das Kindergeld, das bekommt die Kindsmutter, Vater hin oder her.

Anscheinend reichen dem Jobcenter und Jugendamt deine bisher gemachten Angaben nicht aus. Es reicht auch nicht aus, einfach "Vater unbekannt" anzugeben, das ist oft eine Schutzbehauptung, wenn man den Vater nicht zur Zahlung heranziehen will und meint, man bekommt ja eh Geld vom Staat. 

Und das ist halt alles andere als okay, die Allgemeinheit für sein Kind zahlen zu lassen. Wenn du Geld erhalten willst und die Story von dir so stimmt, dann wirst du genauere Angaben machen müssen. 

Ich weiss ja nicht, wie und wo dein Kind entstanden ist, aber das Amt will die ganze Geschichte haben. Also ggf. Discobesuch in Disco A in B am .... Einen Max (Vorname sollte man ja wissen) kennen gelernt, mit dem in die Kiste gehüpft und danach nie wieder gesehen und getroffen. Und dann wollen die alles wissen, was bekannt ist (Freunde des Betreffenden, wurde was über deren Jobs, Arbeitgeber, Wohnort gesprochen, wo gehen sie hin, wenn sie ausgehen). Auch ist zu erwarten, dass du selbst noch mal dort hin gehst, um ihn oder Freunde von ihm dort wieder zu treffen. Und deine Aussagen solltest du eidesstattlich versichern und unterschreiben. Ggf auch mit Aussage einer Freundin, die damals dabei war. Dann bekommst du auch Geld. 

Kommt aber raus später, dass du gelogen hast, dann können sie die Rückzahlung fordern und du hast eine Anzeige wegen Betruges an der Backe. 

Wenn du aber den Vater doch näher kennst oder gar ein Bekannter Hilfe geleistet hat beim Schwanger werden (habe auch eine Freundin, wo das der Fall war), dann gibt es kein Geld für dein Kind, wenn du keine Angaben zu der Person machen willst. 

Und wenn die Story ist, ich war besoffen und es kam zu vielfachen Verkehr mit verschiedenen Männern, da besteht die Gefahr, dass das Jugendamt die Lebensumstände genauer betrachtet und prüft, ob das Kind dort gut aufgehoben ist. Und auch da kann man ggf. noch einiges über die Männer nennen, was man eben so weiß. Dass man wirklich gar nichts weiß, ist doch eher selten. 

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