umsatzsteuerbefreit nach § 13b subunternehmen

5 Antworten

In 13b geht es nciht um eine Steuerbefreiung, sondern um Sonderfälle, in denen der Leitungsempfänger, und nicht der leistende Unternehmer Steuerschuldner ist.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfg. 1979, Steuerberaterprüfung 1986

schau mal bei http://www.web-jur.de unter den Tipps und den Links, ob da was dabei ist. Da gibt es auch Anwälte zu Wahl.

Das hat nix mit "Subunternehmer" zu tun. § 13b UStG zählt nur für Bauleistungen oder Vertragsbeziehungen im Ausland. Die Steuerschuld wird hier an den Empfänger übertragen. Aber grundsätzlich ist der Leistende der Schuldnder der USt.

du mußt wissen, ob du Bauleistungen erbringst. Nur wenn das so ist stellst du Rechnungen nach §13b, bei denen die Umsatzsteuer vom Leistungsempfänger bezahlt wird (muß auch entsprechend auf der Rechnung stehen) Außerdem brauchst du dann eine Frestellung nach §48 EStG (http://www.buzer.de/gesetz/4499/a62316.htm). Und der Betrag ist dann netto!

Wenn du keine Bauleistungen erbringst, schreibst du ganz normale Rechnungen mit USt!! Frag doch am besten den Steuerberater des Unternehmens von dem du Sub-UN bist!

Einfach "Bauleistung im Sinne des § 13b Abs. 1 S. 1 Nr. 4 UStG. Die Umsatzsteuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über." oder eine ähnliche Anmerkung in die Rechnung schreiben.

Umsatzsteuer auf Fahrtkosten als Freiberufler?

lange Frage mit vermutlich kurzer Antwort…

Ich bin ab dem 1.1.19 erstmals mit meiner Selbstständigkeit umsatzsteuerpflichtig, da ich im Jahr 2018 deutlich mehr als die 17.500€ habe.

Das habe ich dem Finanzamt auch schon gemeldet … und die gebeten, mir dann alles bzgl. dieser Umsatzsteuerabführung 2019 mitzuteilen.

Ich arbeite freiberuflich für verschiedene Organisationen…

Wenn ich da jetzt einen Vortrag halte und dafür zB 500€ Tagessatz + Fahrtkostenerstattung vereinbare – muss ich dann neben den 95€ Umsatzsteuer auf die 500€ Honorar auch noch für die Fahrtkosten (Bahn-Ticket (im Ticketpreis ist ja auch schon eine Umsatzsteuer enthalten, oder?) oder PKW 0,30€ pro Km) eine Umsatzsteuer draufschlagen in meiner Fahrtkostenabrechnung?

Oder kann ich das separat machen/abrechnen – Honorar mit Umsatzsteuer und dann eine separate Fahrtkostenabrechnung, in der ich die angefallenen Kosten 1:1 fordere?

Da die meisten meiner Auftraggeber umsatzsteuerbefreit sind, zahlen diese in den meisten Fällen auch keine Umsatzsteuer – ich muss dann also quasi die Umsatzsteuer in meinen vereinbarten Tagessätzen ausweisen und verdiene deutlich weniger. Bei den Fahrtkosten wäre es ja dann ähnlich, sodass ich ja dann quasi meine entstandenen Fahrtkosten gar nicht mehr zurückbekomme, wenn ich vom Bahnticket die 19% Umsatzsteuer noch innerhalb des Preises auseisen muss, weil die Auftraggeber grundsätzlich sagen, dass sie keine Umsatzsteuer „on top“ bezahlen.

Die Antworten, dass ein Steuerberater helfen würde, brauche ich nicht ;-) Ich will das gern SELBST verstehen :-)

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