Coeo Inkasso will Kosten eintreiben die nie entstanden sind, da wir die Rechnung für die Warensendung nicht erhalten haben?

5 Antworten

Klarna AB sagte wenn wir gleich überweisen können wir die Mahngebühren
vergessen. Wir haben am gleichen Tag den Betrag ohne Kosten überwiesen.

Das ist nett, dennoch sollte man hier zur Vorsicht je Mahnung noch max. € 2,50 drauflegen, denn was man nicht schriftlich hat, kann vor Gericht ins Auge gehen.

Nach über 3 Monaten bekamen wir ene Forderungsaufstellung von Coeo
Inkasso über Ihre Mahn und Ermittlungskosten, obwohl wir die Forderung von Foto 24 ja längst bezahlt haben.

Typischer Fall von "versuchen können wir es ja mal".

Dem Inkasso einmalig per Einwurfeinschreiben (nie mit Inkassos telefonieren!) mitteilen, dass man der Forderung vollumfänglich widerspricht, die Rechnung bereits an den Gläubiger direkt gezahlt hat und die Datenweitergabe an Dritte vorsorglich gem. § 28a BDSG untersagt. Alle weiteren Schreiben ungelesen in die Tonne, sollte ein MB eintrudeln (wird es nicht, da die geforderten Kosten sowieso nicht durchsetzungsfähig wären), diesem auf dem beiliegenden Formular fristgerecht schriftlich widersprechen (Fax und Einschreiben), fertig.

Das ist nett, dennoch sollte man hier zur Vorsicht je Mahnung noch max. € 2,50 drauflegen, denn was man nicht schriftlich hat, kann vor Gericht ins Auge gehen.

Könnte man machen. Muss man nicht.

Ohne Rechnung/Zahlungsaufforderung kann man nicht einfach so in Verzug geraten. Zudem muss die Verzugsbegründende Mahnung kostenfrei erfolgen.

Zusammen mit dem Erlass der Mahngebühren (wobei man Telefongespräche nicht beweisen kann) sind das gleich drei Gründe, weshalb die Forderung Blödsinn ist

Textvorschlag fürs Inkasso: "Wertes Inkasso. Es weise die Forderung vollumfänglich mangels Verzug zurück. Ich weise darauf hin, dass mir in dieser Sache nie eine Rechnung oder Zahlungsaufforderung zuging. Mahngebühren ohne Rechnung/Zahlungsaufforderung ergeben keinen Sinn. Zudem weise ich darauf hin, dass ihre Drohbriefe in meinen Augen eine strafrechtlich relevante Nötigung darstellen. Sollten Sie es weiterhin wagen, mir mit Pfändungen o.ä. zu drohen, werde ich bei der Polizei Strafanzeige erstatten. Ich diskutiere nicht, ich lasse mich nicht einschüchtern und einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen."

Damit sollten die Fronten ja klar sein.

In der Schweiz ist es so, dass Inkassogebühren nicht vom Schuldner zu tragen sind. Da gibt es entsprechende Urteile vom Bundesgericht. Wie ist das in Deutschland? Erkundige dich mal!

Dem Inkassobüro schreiben, dass die Forderung betreffend Inkassogebühren nicht geschuldet ist und dann nicht mehr reagieren. Die hören von selbst auf zu schreiben, wenn sie merken, dass du dich nicht einschüchtern lässt.

Solange du immer wieder Antwort auf deren Schreiben gibst, wissen die, dass die Schreiben offenbar doch etwas bewirken.

Wie ist das in Deutschland?

In den meisten Fällen genau so, zumindest wenn der Gläubiger geschäftserfahren ist und der Schuldner ein Verbraucher.

Inkassogebühren eines onlinebezahldienst wie z. B Klarna sind selbst im verzugsfall nicht durchsetzungsfaehig und werden mangels Erfolgsaussichten nicht expl eingeklagt . In den einschlägigen urteilsdatenbanken wie jurion.de ist kein einziger (!) Hinweis das das jemals versucht wurde 

Coeo schiebt meistens noch ein schreiben von mumm nach. 

Brauchst du links zur rechtsprechung dann nochmal Bescheid sagen. 

Bitte um Link zur Rechtssprechung. Danke

Wenn ihr schon mehrmals geantwortet habt, dann müsst Ihr das nicht noch einmal tun. Es wird sich an der Situation nichts ändern.

Nicht mehr reagieren, erst wieder auf einen Mahnbescheid, der wohl aber nicht kommen wird.

ihnen schriftlich mitteilen das sie jeden weiteren schriftverkehr oder anrufe zu unterlassen haben da die rechnung bezahlt wurde.

sie können dann gerne einen mahnbescheid beantragen. dem muss dann erst wiedersprochen werden. alles andere muss man nicht beachten.

Was möchtest Du wissen?