Trotz Krankschreibung zum Fahrschul-Theorieunterricht?

5 Antworten

Wenn keine absolute Bettruhe verordnet wurde, z.B. bei hohem Fieber, darfst Du auch rausgehen. Frische Luft ist sogar gut für Dich.

Du musst Dir halt überlegen, ob Du so überhaupt aufnahmefähig bist und wie es mit der Ansteckung aussieht. Die anderen werden sich nicht grade freuen, wenn sie nachher auch starken Schnupfen und Halsschmerzen haben.

Wenn Du gehst, auf alle Fälle einen Schal umbinden, viel Tempos einpacken und auf keinen Fall jemand anhusten. Setz Dich aus Rücksicht separat. Wenn Du es ganz richtig machen willst, nimm Dir ein Beispiel an den Japanern. Setz einen Mundschutz auf, gibt es in jeder Apotheke.

Gekündigt wird man da sicherlich nicht - eine Theoriestunde dauert ja nicht lange. Du gehst ja nicht ins Kino oder Eisessen. Woher sollte der AG das denn auch wissen? Der wird ja wohl kaum heute abend theoretischen Fahrunterricht nehmen.

lg Lilo

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lebenserfahrung + Ausbildung

Wenn du nicht im Bett bleiben sollst, kannst du auch zum Unterricht gehen. Ich würde es aber trotzdem lassen. Oder willst du andere anstecken ?

Ja, auf jedenfall! Hab sogar Theorie und Praxis gemacht als ich krank war.

Geh hin, du darfst machen was du willst wenn du krank bist, außer du hast Bettruhe verordnet bekommen. Geh unbedingt zur Theorie

Man darf juristisch nichts machen, was der Genesung schadet. Das ist natürlich immer auslegbar.

Willst du die andern anstecken?

Wenn du zum Fahrschulunterricht fit genug bist, kannst du auch zur Arbeit und das wird dein Chef auch so sehen.

Jetzt fehlt nur noch als Ergänzung der dumme Satz: "Und wer feiern kann, kann auch arbeiten." - obwohl die Überlegung des Fragestellers wirklich keine besonders gute Idee ist.

Und was soll mir das sagen? Die Aussage: "Und wer feiern kann, kann auch arbeiten" - ist gar nicht so dumm. Dumm ist es, wenn man meint, der Chef kann einem gar nichts. Sich dann aber beschweren, wenn Kollegen dann spitze Bemerkungen machen und der Chef es einem spüren lässt, was er von so einer Sache hält. Schließlich ist es sein Geld, dass er investiert.

@KaeteK
Die Aussage: "Und wer feiern kann, kann auch arbeiten" - ist gar nicht so dumm.

Sie ist grundsätzlich dumm - aber es kommt selbstverständlich immer auch auf die konkreten Umstände an.

Ein Maurer mit gebrochenem Arm steht natürlich "dumm" da, wenn er dabei erwischt wird, wie er bei einem Freund beim Hausbau auf dem Gerüst herum klettert.

Aber es ist im genau natürlich nicht verwehrt, mit seinem Freund in der Kneipe zu "feiern", denn arbeiten kann er trotz seines "Feierns" dennoch nicht.

Und was das Geld betrifft: Zumindest dann, wenn der Arbeitgeber nicht mehr als 30 Arbeitnehmer hat, kostet ihn das fast überhaupt nichts, da er die Kosten für die Entgeltfortzahlung für den "feiernden" Maurer bis zu 80 % von der Krankenkasse erstattet bekommt aufgrund des verpflichtenden Umlageverfahrens!

Ob ein solches Verhalten "klug" ist, ist dann noch eine ganz andere Frage.

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