Ständig Party nebenan!

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Auch Tagsüber gibt es einen Lärmschutz, der meist von den jeweiligen Komunen / Landkreisen festgelegt wird. Generell: Vermeidbarer Lärm hat auch hier in einem gewissen Rahmen zu bleiben.

Ab 22 Uhr ist sowieso Schicht im Schacht, während schon davor bei den meisten Mietern "Zimmerlautstärke" angesagt ist. In diesem Fall wäre der Vermieter euer geeigneter Ansprechpartner.

Klar mit den Nachbarn will man es nicht verderben und junge Leute machen halt Party. Doch was zu viel ist, ist zu viel. Lt. Lärmschutzverordnung muß der Lärm ab 22.00 Uhr auf Zimmerlautstärke reduziert werden. Wer sich nicht daran hält muß mit einer Anzeige rechnen. Ihr habt schon viel Geduld und Verständnis gezeigt, erreicht habt ihr damit wenig. Es wird euch nichts anderes übrig bleiben als Anzeige wg. Ruhestörung bei der Polizei/ Ordnungsamt zu erstatten. So bald die Polizei vorfährt wird es sich hoffentlich ändern. Die Anzeige kann anonym getätigt werden, falls ihr Bedenken habt.

Sprecht den Vermieter darauf an. Der muss notfalls mit Kündigung drohen. Es sieht tatsächlich so aus, als würde das bestimmt nicht weniger. Und mehr Verständnis kann man kaum haben.

Tagsüber darf man auch nicht so laut sein, wie man will. Nächtliche Ruhestörung geht aber gar nicht.

Deine Mutter hat nun mehrfach mit den Mädchen gesprochen. Meine Geduld wäre am Ende. Ich würde bei der nächsten Party (oder bei der nächsten Gelegenheit) ein letztes Mal ermahnen, dann aber schon mit der Androhung, bei weiterer Störung die Polizei zu rufen.

Ihr könnt euch aber auch tagsüber an das örtliche Ordnungsamt wenden, gut wäre es, wenn ihr ein Lärmtagebuch vorlegen könnt. Notiere die Störungen mit Uhrzeit, das genügt schon.

Ihr müsst euch die nächtlichen Partys nicht gefallen lassen, weder die Musik, noch die Gespräche auf der Terrasse. Ihr habt genug guten Willen gezeigt, wehrt euch. Nachtruhe ist ein Menschenrecht!

Das ist Ruhestörung, auch tagsüber, da der Lärm eindeutig vermeidbar ist (indem die Musik auf Zimmerlautstärke reduziert wird). Schreibe den Studenten nochmal schriftlich einen Brief, wenn dann immer noch keine Reaktion kommt, kannst du notfalls eine gerichtliche Unterlassung erwirken.

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