Spricht was gegen eine Elektroheizung mit Schamottekern?

Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Nein. Guter Wirkungsgrad. 41%
Ja. Zu hoher Verbrauch. 41%
Keine Ahnung. 18%

17 Antworten

Keine Ahnung.

Hallo davdy, wahrscheinlich ist meine Antwort für Dich persönlich nicht merh interessant, aber in meiner täglichen Berufspraxis klingelt bei mir im Betrieb eigentlich immer einmal täglich das Telefon, wie man denn nun Räume beheizen sollte, die nicht an die WW-Heizung angeschlossen sind. In diesem speziellen Fall kommen tatsächlich E-Heizungen infrage. Dabei muss man abwägen, wie teuer ein Heizungsanschluss werden würde und wie oft man den Raum eigentlich nutzt (Also ein Kinderzimmer sicherlich häufiger als ein Gäste-WC) um dann den vermeintlichen Stromverbrauch zu berechnen. Wie hier immer wieder gerne angeführt wird, kommen dabei nicht nur Infrarotheizungen infrage, sondern auch Teilspeicherheizungen. Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung nicht viele Freunde haben werde, aber auch die Energie-Experten sehen in diesem Sonderfall durchaus Vorteile: http://www.energie-experten.org/heizung/elektroheizung/speicherheizung/teilspeicherheizung Eine solche Teilspeicherheizung ist halt eine Kombi aus Nachtspeicherofen und Infrarotheizung, kann aber über 230V ohne Gebläse betrieben werden und ist nicht so träge wie ein Nachtspeicherofen. Wie gesagt, wenn ein Anschluss kostengünstig möglich ist und der Raum häufig genutzt wird, dann besser über die Zentralheizung gehen und bei den zunächst höheren Ausgaben in den sauren Apfel beißen. Langfristig fährt man dann damit aber günstiger. Ich hoffe, ich konnte Dir (und allen anderen, die sich mit der Frage beschäftigen) ein bisschen weiterhelfen. Wolfgang

Ja. Zu hoher Verbrauch.

Hallo davdy,
vom ökologischen Aspekt einmal abgesehen, ist der reine Betrieb der Heizung schon relativ teuer. Wahrscheinlich würde es sich recht schnell amortisieren, eine Leitung deiner Zentralheizung in das isolierte Zimmer zu ziehen.
Betrachtet man die Ökologie, sind Elektroheizungen absolut indiskutabel. Zur Herstellung einer kWh Strom benötigst du ca. die 3-fache Menge an Primärenergie, also im wesentlichen an fossilen Brennstoffen. Hierbei noch nicht eingerechnet ist der Wirkungsgrad des Heizkörpers selbst, der wegen der Trägheit der Abstimmung ziemlich lausig, weil du z.B. ein Zuviel an Wärme aus dem Zimmer lüftest, wenn es dir zu warm wird. Dieser ist nicht mit dem rein physikalischen Wirkungsgrad zu verwechseln, der recht hoch erscheint, aber eigentlich in Bezug auf den alltäglichen Betrieb pure Augenwischerei ist!
Unterm Strich ist eine Elektroheizung also eine ziemliche Energieverschwendung und aus ökonomischer Sicht allenfalls als kurzzeitige Zwischenlösung sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen
Larmid

Ja. Zu hoher Verbrauch.

Elektroheizungen sind sehr teuer! Würde mir das gut überlegen. Gruss Solf

Ich kaufe ja nur eine Heizung. Komplett mit Thermostat für 400,00 Euro. Neuware mit Rechnung. Diese hat 2,5 kW.

Nein. Guter Wirkungsgrad.

Wenn du einen Nachtstromtarif hast ist so eine Heizung gar nicht so teuer. Ich lebe seit 4 Jahren in einer Wohnung mit Nachtspeicher und bezahle nicht mehr wie mit einer Gasheizung. Nachteil ist nur die Reaktionszeit. Man muß halt bis Abends warten damit sie sich aufläd. Ohne Nachtstromtarif ist es allerdings viel zu teuer.

Lohnt nicht, wenn man ihn erst beantragen muß.

Nein. Guter Wirkungsgrad.

Ich habe die letzten 5 Jahre in einer Mietwohnung mit Gastherme gewohnt. Im letzten Jahr habe ich nach der Gaspreiserhöhung für Heizung und Warmwasser einen monatlich Abschlag von 89,- € bezahlt. (nur Gas) Am Jahresende durfte ich dann noch 700!!! € nachzahlen. Sprich ich habe nur für Heizen und warmes Wasser 1768,- € bezahlt für 60 m2 (schlecht isoliert - hohe Räume). Das war dermoment wo ich die Wohnung gekündigt habe. Für die letzten 4 monate (Feb. - Jun.)habe ich dann nochmal 440,- € bezahlt. Jetzt habe ich mir eine Wohnung gekauft. Diese hab ich isoliert und als allererstes den Nachtspeicherofen entfernt. Die Decken sind niedrig. Zum Heizen habe ich 3 Elektroheizungen mit Schamotte Speicherkernen gekauft. Diese waren zwar etwas teurer (630,- €) kommen dafür aber mit 550 Watt aus. Ausserdem haben sie ein Thermostat - sprich die Heizungen sind nur in Betrieb wenn nötig und selbst dann nicht lange da sie sehr effizient arbeiten. Meine vorrausichtlichen Kosten (alles über Strom) werden sich etwa auf 950,- € summieren - fürs Jahr versteht sich. Incl. allem! In der letzten Wohnung waren es mit Strom fast 2000,- €. Ein Anbieterwechsel ist auch geplant, daß sollte dann auch nochmal um die 200 eu sparen zusammen mit dem Holz/Kohleofen zum beiheizen noch ein wenig mehr.

Die Leute die hier so z.T. agressiv kontra schreiben, sollten ihr wissen mal auf den neusten stand der Heiztechnik bringen. Es geht hier nicht um Nachtspeicheröfen oder Radiatoren!

Was möchtest Du wissen?