schulwechsel? mitspracherecht des kindes?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das erste Problem scheint, dass Du und Deine Eltern schon ein deutliches Kommunikationsproblem miteinander habt.

Und ich kann eines verstehen: dass Deine Eltern keinen Bock darauf haben, Deine Faulheit zu unterstützen, sondern Dich fördern wollen.... das ist ihr Job als Eltern!

Es gibt Gerichtsurteile, die (nicht nur deswegen natürlich) Eltern ... ja sagen wir es so: bestrafen! weil sie ihre Kinder nicht genügend unterstützen und die Schulausbildung und anderes vernachlässigen.

Zudem ist ein Erfahrungswert, dass 90% derer, die sich in der Schule zurückhalten als junge Erwachsene ihren Eltern Vorwürfe machen, sie eben nicht unterstützt zu haben, als diese Jugendlichen sich in der Pubertät selbst Schachmatt gesetzt hatten: Denn mit 18, 20, 22 Jahren sieht die Welt anders aus: da willst Du einen guten Job, coole Wohnung, Haus... das nötige Kleingeld um eine hübsche Freundin zu beeindrucken.

Als Hilfsarbeiter oder sonstwie geht das schlecht: da ist die Monatskarte für die Strassenbahn schon teuer genug.

Dass Du in der Pubertät eine Phase hast, in der Du der Schule nur einen geringen Stellenwert einräumst ist vollkommen normal.

Zumal wenn Du mit einigen Fächern Probleme hast.

Aber, Alter: Heb den Hintern... und lass das Weicheigequatsche... es geht um Dein Leben... auch wenn Du glaubst den 16. Geburtstag erlebst Du nicht mehr, weil "Only the Good Die Young"...

Sincerly Norbert

Diese Antwort als "hilfreichste Antwort" auszuwählen zeigt

  • Mut

und

  • Einsicht

Das finde ich stark von Dir! Da lässt sich doch noch was machen, aus Deinem Leben..?!

;-)

Norbert

Die Eltern bestimmen die Wahl der Schule. Und wenn das ein Internat ist, dann ist das so. Eltern haben das Aufenthaltsbestimmungsrecht und können damit entscheiden, wo ihr Kind lebt. Das gilt auch für ein Internat.

In aller Regel gibt es gute Gründe für eine solche Entscheidung. Oft fällt sie deswegen, weil das soziale Umfeld des Kindes nicht geeignet scheint, dieses positiv zu beeinflussen. Freunde und Schule können dazugehören - auch wenn das Kind das anders sehen mag.

Auch das Jugendamt achtet bei Unterbringungen im Heim in bestimmten Fällen darauf, Kinder in einiger Entfernung von ihrem alten sozialen Umfeld unterzubringen.

Das Kind hat kein Mitspracherecht.

Ich bin mir nicht sicher, ob das Kind MitspracheRECHT hat, aber die meisten Eltern machen das doch nur auf Wunsch des Kindes oder nicht?

nein sie will an unsrer schule bleiben. ihre eltern haben gesagt ihnen reichts das sie psychische probleme hat und dann haben sie gesagt sie geht bald eh in n internat.

Ohje, ich fürchte, dass du dich deinen Entscheidungen deiner Eltern beugen musst. Aber vielleicht kannst du einfach mal versuchen mit ihnen zu reden. Ist nicht immer sinnvoll die Rechtskeule (sofern es da ein Recht gibt) zu schwingen.

Umzug in die USA mit Kind bei geteiltem Sorgerecht möglich?

Hallo,

ich hoffe hier kennt sich jemand aus und mag mir vielleicht antworten :-)

Der Fall ist folgender: Mutter hat vor kurzem ihren Partner der in den USA lebt (Deutscher mit Arbeitsvisum das immer 2-3 Jahre läuft) dort geheiratet und möchte nun mit ihrem 7 jährigen Sohn (nicht von ihrem Mann) gerne zu ihm ziehen für 2-3 Jahre (evtl 2-4 Jahre länger).

Sie teilt sich das Sorgerecht mit ihrem Ex, hat aber das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht. Es sind keine festen Umgangsregeln übers Jugendamt oder Gericht vereinbart. Unter den beiden ist vereinbart das der Kleine jedes zweite Wochenende bei seinem Vater ist. Klappen tut das eher nicht regelmäßig, oft will/kann der Vater nicht, hat anderes vor. Er liebt seinen Sohn aber außer wenn er ihn dann die 1 1/2 Tage hat nimmt er am Leben seines Sohnes 0 teil. Er kommt zu keinem Elternabend in der Schule oder hilft bei sonstigen Dingen die den Alltag des Kindes bestimmen obwohl der Kleine sich das wünscht.

Der Vater wird ganz sicher alles versuchen damit die Mutter mit ihrem Kind nicht umziehen kann, es ist gut möglich das er zum Jugendamt geht und schlimme Dinge erfindet damit es verhindert werden kann. (Das ist nämlich schon einmal der Fall gewesen als die Mutter mit dem Kind von bei ihm auszog und zurück zu ihrer Familie in ihre Heimatstadt wollte die ca 600km entfernt von ihm ist) Geplant ist das das Kind mindestens 2-3 mal im Jahr nach Deutschland fliegt um seinen Vater besuchen zu können.

Kann er den Umzug verhindern? Die Mutter hat von 2 Anwälten gesagt bekommen das das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht ausreicht und er generell nicht verhindern kann das sie weg zieht. Wie ist das aber wenn er lauter Dinge beim Jugendamt erfindet und die denken das das Kind gefährdet ist? Sollte sie einfach umziehen und dem Vater des Kindes nichts davon sagen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?