wie schreibe ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde übers jugendamt?

5 Antworten

Ich würde zum hiesigen Jugendamt gehen, ihnen die Situation schildern (auch mit dem weiten Weg) und dann darum bitten, dass sie das mit dem Jugendamt der anderen Stadt klären. Des weiteren gibt es auch so etwas wie betreuten Kontakt, das ist dann die Ausübung des Besuchsrechtes in den Räumlichkeiten des Jugendamtes im Beisein eines Jugendamtmitarbeiters. Der Kontakt zum Vater ist wichtig, und wenn es irgend geht, würde ich meinem Kind dazu raten, dann aber auch solche Kompromisse anbieten, damit es mit dem Vater auf neutralem, sicherem Boden reden kann.

LG

Wieselchen1

Naja das mit dem betreuten Umgang machen die jugendämter sehr selten und auch nur bei gewaltsachen und so..wollte sowas auch schon aber die wollten das nicht. Er hatte ja jetzt 2 jahre Zeit sich seinem Kind zu nähern....nur er tat es nicht. hat ihn zwar ab und zu geholt aber macht nichts mit ihm und kümmert sich kaum.. und ich rate meinem kind nicht dazu...er ist doch nur immer wieder traurig und enttäuscht...

@sweetmama1602

Ich würde doch mal versuchen, ein psychologisches Gutachten erstellen zu lassen. Wenn dieses aussagt, dass dem Jungen der Kontakt zum Vater nicht gut tut, dann wird der Richter u.U. zu Gunsten des Kindes entscheiden.

Aber zum hiesigen Jugendamt würde ich auf jeden Fall gehen und erst mal nur um Verlegung deiner Angelegenheiten dorthin bitten, mit der Begründung der Schwangerschaft und der weiten Wege.

@Wieselchen1

danke werde ich machen.... ich hoffe es klappt auch...

Die Jugendämter werden in Deutschland von den Kommunalverwaltungen betrieben. Die Dienstaufsicht über die Mitarbeiter im Jugendamt haben deren Vorgesetzte - z. B. der Amtsleiter. Man ist aber nicht verpflichtet sich beim nächsten Vorgesetzten zu beschweren. Man kann sich in der Hierachie auch weiter oben einen Ansprechpartner suchen. Im Extremfall könnte das das Landesinnenministerium (die Dienstaufsicht über das Innenministerium wiederum hat der Ministerpräsident...) sein - das würde ich aber nicht empfehlen.

Allerdings kann es sein, dass die Beschwerde nicht so viel bringt, wie man sich erhofft. Vielleicht sollte man eher nach einer pragmatischen Lösung suchen, die dem Kind nützt. Hat man den Eindruck, dass das Jugendamt nicht die Interessen des Kindes verfolgt, wäre vielleicht auch die Beratung durch einen (spezialisierten) Rechtsanwalt hilfreich.

ich habe seit 2 Jahren einen Rechtsanwalt. nur wenn es vor Gericht geht muss das jugentamt einen Bericht dazu schreiben...und so kommt man trotz alldem nicht vom jugendamt weg...und wenn der nur der Meinung ist der Vater hat Rechte und das Kind nicht. Das Kind muss machen was man ihm sagt dann hat der Jugendamtmitarbeiter eindeutig seinen job verfehlt...

Ich würde ein offizielles Schreiben an den Jugendamtsleiter verfassen und die Problematik genau schildern. In dem Schreiben würde ich um einen Termin für ein klärendes Gespräch mit dem beteiligten Sachbearbeiter bitten.

Ich würde sehr deutlich formulieren, ohne drohend oder beleidigend zu werden. Vermutlich wird das Gespräch zustande kommen und eine Lösung gefunden werden.

Falls nicht, kannst Du weitere Maßnahmen einleiten - die dann dem Amtsleiter im Zweifel eher nicht gefallen würden. Die Jugendämter sind im Moment schon sehr im Focus des öffentlichen Interesses.

ich will ja kein klärendes Gespräch..das habe ich nun schon oft versucht. Das Problem ist das ich bereits zum 2ten mal umgezogen bin. und da wir wegen wegen Sorgerecht vor Gericht sind bleibt das jugendamt immernoch zuständig. Nun wohne ich aber ein ganzes Stück weg und möchte das das Jugendamt hier den Fall übernimmt weil ich mittlerweile im 5ten Monat schwanger bin und nicht mehr so weit fahren will und kann. hatte in diesem Jugendamt bereits 3 Sachbearbeiter und keiner hat wirklich was gemacht. und immer wieder wechseln die die zuständigen Bearbeiter...

Hallo Sweetmama1602, ich kann dich verstehen und trotzdem muß ich den meisten hier beipflichten. Der Vater der Kinder ist eben so wichtig für die Entwicklung der Kinder, daher versuche mit deiner Tochter zu reden und wirklich mal evtl. bei den ersten Besuchen mit dabei sein (in einem Separatem RAum)wenns geht, um deiner Tochter zu zeigen, Du bist da und sie kann jeder Zeit zu dir kommen, wenn was wäre. Aber wichtig ist es dass Du das wenigstens versucht hast.

Das Jugendamt interessiert recht wenig was die Kidner wollen. Ich kämpfe selber seit Jahren, meine Tochter wollte nie zum Vater und mußte aber leider, da ich damals einen Psyhischen zusammenbruch hatte. Sie lebt jetzt seit 2 Jahren beim Vater und jammert jedes Wochenende das sie bei mir ist. Jugendamt und Vater nimmt das relativ wenig mit. Das Sozialle Umfeld, wo die Kinder sich befinden scheint wichtiger zu sein als der Wunsch der Kinder.

Da muss ich dir recht geben was das Jugendamt angeht . Mir hat das Jugendamt voriges Jahr Oktober mein Kind weg nehmen und damals ist eine Welt zusammen gebrochen. Den interessiert es auch nicht wie es einen geht oder was das Kind möchte. Ich kann nur sagen das das Jugendamt mich psychisch krank gemacht hat und ich habe seit den Depressionen und Angstzustände.

Das Jugendamt verlangt sogar von mir das den Kontakt zum meinen Mann unter binde und mich vom ihn distanziere sonst bekomme ich mein Kind nicht wieder.

Beim Ministerium für Jugend und Soziales deines Bundeslandes: Gegen den Mitarbeiter UND den Amtsleiter und beantrage die Einleitung dienstrechtlicher Sanktionen!

Was möchtest Du wissen?