Rechtsform von Hotels

5 Antworten

Eine GmbH ist von allen Kapitalgesellschaften am einfachsten zu handhaben. Wenn jemand mehrere Hotels eröffnet, bietet es sich eben an, jedes in einer eigenen GmbH laufen zu lassen.

Die GmbH wird oft (nicht immer) aus haftungsrechlichen Gründen als Rechtsform gewählt, gern auch in Form einer GmbH & Co. KG, wobei die GmbH der Komplementär der KG ist.

Eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) haftet nur mit dem Stammkapital. Das Stammkapital beträgt mind. 25.000,00 €, wohingegen ein Einzelkaufmann bzw. eine OHG (mehr als ein Kaufmann) persönlich haftet. Bei einer KG gibt es Kommanditist und Komplementär, erster haftet nur mit seiner Einlage, zweiterer haftet persönlich. Eine GmbH wird daher gerne gewählt, weil nicht mit mehr als mit der eingezahlten Stammeinlage gehaftet werden kann.

ich kenne kaum Hotels als GmbH alleine, denn es geht gier ja um sehr viel Inventar und alles da lässt sich kaum eine Basnk als Geldgeber darauf ein, dass es eine GmbH ist. Viele sind einfache Familienbetrieb die in sich gewachsen sind, es gibt Hotelketten die bereits als AG etabliert sind, am meisten jedoch findet man GmbH & CoKG da es oft eine Firma gibt (Baufirma, Brauerei, Dr. Oetker....) die als Geldfirma fungiert. die GmbH würde ich hier nicht mal erwähnen in meiner Arbeit.... viel Erfolg

Auch die Firma Bosch ist eine GmbH - es kommt halt nur auf die Ausstattung mit Eigenkapital an.

Da Du so freihändig argumentierst, hast Du sicher eine Statistik parat, wieviele Hotels in welcher Rechtsform betrieben werden?

Alles wichtige über GmbHs findest du auf Wikipedia oder auf den Seiten der Wirtschaftskammer. Aber wo steht geschrieben, dass ein Hotel immer eine GmbH sein muss?

Reisepass abgeben auf dem (Kreuzfahrt-) Schiff

Folgende Situation: Beim Check-In auf ein Schiff wird verlangt, den Reisepass für die gesamte Dauer der Seereise abzugeben. Als Begründung wird die Abwicklung der Einreise-Formalitäten durch lokale Behörden (in diesem Fall z.B. erst nach 14 Tagen am Ende der Seereise, bei der Einreise in die USA) angegeben.

1.) Ich möchte meinen Pass ungern jemand anderem als der Einreise-Behörde selber aushändigen. (Hierzu müsste mich als Inhaber doch auch die Sorgfaltspflicht im Umgang mit meinem Reisepass, der Eigentum der Bundesrepublik Deutschland ist, verpflichten?) Schon gar nicht möchte ich meinen Reisepass aber schon 14 Tage vor dieser Einreise-Abwicklung jemandem zur Aufbewahrung aushändigen. Gibt es irgendeine juristische Grundlage, die die Reederei überhaupt zu so einem Verfahren berechtigt?

2.) Wird konkret von den US-Behörden tatsächlich ein solches Verfahren vorgeschlagen / beansprucht / präferiert? (Bei Flugreisen werden ja auch nicht die Pässe aller Fluggäste eingesammelt, um sie gesammelt einzureichen) Im Gegenteil müsste doch eigentlich der entscheidende Punkt der Einreise die individuelle Kontrolle (Abgleich von Foto und Fingerabdrücken einer EINZELNEN Person mit den Passdaten) sein?

Gibt es überhaupt eine rechtliche oder auch rein praktische Begründung für die Behauptung, dass mir Nachteile bei der Einreise entstehen könnten (längere Wartezeiten etc.), wenn ich darauf bestehe, meinen eigenen Reisepass bei mir zu behalten und nur offiziellen Einreise- und anderen staatlichen Kontrollbehörden direkt selber zur Daten-Überprüfung auszuhändigen? (Datenschutz! Hotels dürfen meines Wissens auch nicht darauf bestehen, während des Aufenthalts Ausweisdokumente einzubehalten)

Kennt sich jemand da rechtlich aus?

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Arbeitgeber behält Gehalt ein, ist das rechtens?

Hallo! Ich arbeite seit dem 01.07.2014 bei einem AG in der Gastronomie.Ich habe nie einen Arbeitsvertrag abgeschlossen sondern alles per Handschlag. Insel eben. Geld kam pünktlich, Abrechnungen sind immer da ,Urlaub und Sozialabgaben alles ok. Ich habe ein paar Gläubiger die mich veranlasst haben dass ich ein Insolvenzverfahren machen werde. Es läuft gerade alles an. Ich war vom 30.06 bis 30.07 2016 krank. Am 27.07 bekam ich die fristgerechte Kündigung und Freistellung zum 31.08.2016. Ich wohne in einem Personalzimmer, das durfte ich laut ersten Brief bis Ende August behalten.

Am 31.07 bekam ich die fristlose Kündigung der Personalwohnung zum 4.8. 2016, mündlich geeinigt bis 15.8.2016. Es ist eine GMBH. Mir wurde von einem Gesellschafter ein privates Darlehnen gegeben welches ich zurückzahlen muss, klar. Das Gehalt kommt in 2 Etappen. Am 20. des Monats ein Abschlag und zum 4/5 des Folgemonats der Rest. Im Monat Juli gab es für den Monat Juni keine zweite Zahlung und auch jetzt für den Monat Juli wieder nicht, das Geld behält der Chef ein. Begründung wäre der Ausgleich des Darlehens.

Meine Fragen:

Darf er das komplett einbehalten? Ein privates von einem anderen das nicht vom Betrieb kommt? Gibt es nicht da auch eine pfändungsfreie Grenze? Wie ist es in der Freistellung - habe ich Anspruch auf das Gehalt für den Monat August? Und wenn das Wort Minusstunden kommt kann ich das anzweifeln und ist das Rechtens, gerade in der Hotel Gastronomie? Stunden habe ich genug.

Ist es sinnvoll eine Kündigungsschutzklage einzureichen?

Danke für eure Hilfe.

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Kündigung unter dem Vorwand des Eigenbedarfs, vermutet wird aber Vermietung als Ferienwohnung?

Hallo Zusammen

Mein Sohn wohnt seit März 2011 in einer kleinen 1-Zimmerwohnung. Das Haus wurde Anfang 2013 verkauft und seit dem hat er nur Probleme mit seinem Vermieter. Aktuell wurde ihm gestern vom Vermieter mündlich ans Herz gelegt, er möge sich eine neue Wohnung suchen, da er wegen Eigenbedarf kündigen will. Die Wohnung braucht er angeblich für seinen Sohn. Vor einem Jahr hat er einen anderen Mieter gekündigt, auch mit der Begründung, die Wohnung für seinen Sohn zu brauchen. Der Mieter wollte mit dem Vermieter nichts zu tun haben und ist freiwillig ausgezogen. Eingezogen ist sein Sohn allerdings nie. Inzwischen hat er aus einigen Wohnungen Apartments gemacht, die er für Business, Urlaub oder Monteurwohnungen ab 27 €/Nacht vermietet. Damit macht er natürlich ein dickes Geschäft. Er besitzt auch noch andere Immobilien. Abgesehen von der Tatsache, dass er den Eigenbedarf nachweisen muss, stellt sich mir die Frage, ob er das nicht als Vorwand nimmt, um auch diese Wohnung temporär vermieten zu können. Die Miete meines Sohnes zahlt zur Zeit das Arbeitsamt, da er eine Umschulung macht. Er würde in seiner Umgebung keine vergleichbare Wohnung finden. Sollte mein Sohn tatsächlich die Kündigung bekommen, würde er dieser natürlich widersprechen. Der Eigenbedarf muss nachgewiesen werden, soweit ist alles klar. Darf der Vermieter unter dem Vorwand des Eigenbedarfs den Vertrag kündigung, um dann eine lukrative neue Einnahmequelle zu schaffen? Zu erwähnen sei noch, dass der Vermieter noch andere Projekte hat, seine Fa. eine GmbH ist. Ausserdem wird gerade ein Gerüst aufgebaut, da die Fassade gestrichen werden soll. Muss der Vermieter nicht die Mieter informieren?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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