Partnerrückführung abgebrochen. Geld zurück?

5 Antworten

Nein der Dienstleister ist nicht dazu verpflichtet dir das Geld zurückzuerstatten denn:

  •  Du hast dem von Anfang an zugesagt.
  • Es enstehen Kosten die im Vorhinein fällig werden ( Materialien, Zeitaufwand usw. ) die der Dienstleister im Vorhinein zu zahlen hat
  • Es wurden andere Termine; Kunden oder Dienstleistungen nicht wahr genommen weil der Dienstleister davon ausgegangen ist in einem bestimmten Zeitraum mit der gegenwärtigen Dienstleistung beschäftigt zu sein
  • Du hast die Dienstleistung selber abgebrochen nicht der Dienstleister
  • (wenn) es keine Klausel gibt die mit einer Geld-zurück-Garantie verbunden ist 

Der Dienstleister ist nur dann dazu verpflichtet wenn:

Er in seine Geschäftsbedingungen deutlich verfasst hat, dass es unter bestimmte Voraussetzungen eine Geld zurück Garantie leistet - Siehe Partnerrückführung mit Bezahlung nach Erfolg siehe " Sie zahlen nur wenn...." oder " Sie erhalten Ihr Geld zurück wenn..."

Persönliche Ansicht: Wie SarahSchweiz bereits geschrieben hatte: 

"Stell dir mal folgende Situation vor: Du gehst in eine Bäckerei, kaufst dir einen Kuchen, isst davon ein Drittel und bringst den Rest dann zurück. 2 Drittel des Geldes willst du wiederhaben, weil du ja nur ein Drittel des Kuchens gegessen hast..." 

Besonders kurios wird es wenn die Dienstleistung bis zum Ende in Anspruch genommen wird und der Kunde dann das Geld zurück verlangt, zeigt wie das Handeln so mancher Kunden nicht weniger verwerflich ist denn; einen Dienstleister wissend Stunden oder Wochen lang arbeiten zu lassen und dann das Geld zurück zu verlangen ist genauso dreist wie eine Garantie auf Erfolg zu geben, mit etwas Geschick kann sogar dem Kunden selber Betrug vorgeworfen werden denn er wusste ja, dass es keine Geldzurück Garantie gibt. Folgen dann noch Drohungen vom Kunden oder Verleumdung aus Rache so kann es zu Schadensersatz führen. In 2014 hat ein Kollege - 8.000€ einklagen können weil der Kunde darauf bestanden hate Drohungen und weiteren Schriftverkehr an den Dienstleister weiterzugeben, der Kunde wusste von Anfang an, dass es keine Geld-zurück-Garantie gibt und die Dienstleistung beendet war.

Es gilt: Der Kunde hat keinen Anspruch auf eine Rückzahlung.  

Im weiteren Vergehen wurde aus der Anmeldung an das Finanzamt auch nichts da der Spiess sich dann gegen den Anmelder selber drehte, die meisten Dienstleister haben eine  Rechtsschutzversicherung und werden gut beraten. Namenhafte Dienstleister versteuern in der Regel aus eigene Erfahrung immer dazu muss das Gewerbe nur bei der zuständigen Gewerbebehörde angemeldet sein. 

Fazit wer kein Risiko eingehen möchte lässt die Finger von solche Dienstleistungen. 

Du hast diesen Prozess aus eigenem Anlass, aus eigener Motivation von dir selbst aus abgebrochen?
Falls ja, würde ich sagen das dir kein Geld zusteht. Du bist einen Vertrag eingegangen. Den Abbruch kann man dann nicht dem Dienstleister in Last stellen da du diesen zu verantworten hast.
Dein Vertragspartner kann dagegen einen Schaden geltend machen, schließlich hat er mit dem Geld gerechnet!

Du hast ein Dienstleistungspaket gebucht und unter Spenden bezahlt. Das hast du - wie es aus dem Text rausgeht - sogar so gewollt. Dass es sich hier um einen eher dubiosen Fall handelt, hättest du von anfang an ahnen können. Partnerrückführung...

Stell dir mal folgende Situation vor: Du gehst in eine Bäckerei, kaufst dir einen Kuchen, isst davon ein Drittel und bringst den Rest dann zurück. 2 Drittel des Geldes willst du wiederhaben, weil du ja nur ein Drittel des Kuchens gegessen hast...

Du kannst gerne zum Anwalt gehen, aber da du selbst die Abbuchung noch als Spende deklariert hast, dürfte das ganze hier äusserst schwierig werden. Wieviel hast du den dafür bezahlt?

Sehr guter Vergleich mit dem Kuchen 

Also in der Regel sind Dienstleistungen die du abgebrochen hast trotzdem zu zahlen. Wobei ich nicht weiß ob geistige Arbeit überhaupt als Dienstleistung zählt, aber wahrscheinlich schon.
Spende, weil er seine Einnahmen wahrscheinlich nicht versteuert. Da du aber in irgendeiner Form Preis und Dienstleistung abgesprochen haben musst, solltest du das schon dem Finanzamt und dem Gewerbeaufsichtsamt mitteilen, ich würde sagen ein Gang zum Anwalt lohnt sich, vielleicht erfüllt es ja sogar den Tatbestand des Betrugs und dein Geld kannst du evtl. per Zivilklage einfordern.

Er bezahlt Geld für eine Partnerrückführung? Der Andere hat ihn nicht betrogen, der Fragesteller ist eigenständig zu dieser Person hin und hat dieses Paket gebucht... Er hat sich quasi selbst betrogen. Betrug wäre es, wenn man dem Fragesteller falsche Versprechungen gemacht hätte und unter falschen Vorwänden das Geld eingezogen hätte. Bei einer Partnerrückführung ist der Inhalt derart absurd, dass man dem Fragesteller Fahrlässigkeit vorwerfen kann. Man hat ihn nicht verschaukeln müssen, um den Dienst zu buchen. Die verschaukelte Vorstellung, dass sowas überhaupt klappen künnte, ist bereits derart krass, dass es hier definitv im gegenseitigen Einverständnis statt gefunden haben dürfte.

Das kommt drauf an wie oder was mit der Dienstleistung versprochen wurde, ob es den Tatbestand des Betrugs erfüllt oder nicht. Mit sowas darf sich aber ein Anwalt befassen nicht ich.
Dass das von vornherein Quatsch ist, ist doch klar darüber brauchen wir nicht debattieren.
Wär trotzdem mal eine Prüfung seitens des Finanzamts nicht verkehrt, denn solche Leute verdienen sich eine goldene Nase und versteuern es oft nichtmal, egal ob irgendwelche Wunderheiler, Geistheiler, oder Partnerrückführer, die haben oft ganz stattliche Villen und dafür dass sie überhaupt nichts tun teilweise. Ein Onlineauftritt und den Leuten wird das blaue vom Himmel versprochen für massig viel Geld dafür dass sie zuhause dann einen HokusPokus durchführen.
Ich wohnte früher in einem kleinen Ort in der eine angepriesene Geistheilerin wohnte, die hatte eine riesige Villa mit Pool vorne dran, sah fast aus wie ein Regierungsgebäude, da bin ich in der Früh immer zur Arbeit dran vorbei und kannte sie weil sie Gast in dem Hotel war in welchem ich arbeitete, einmal die Woche den ganzen Tag wenn ihr Reinigungspersonal kam, irgendwann hat jemand diese Villa abgefackelt weil wohl sehr viel Unmut gegen die Dame entstand, dann hab ich erfahren dass die sowas macht bzw. machte....fragte mich schon die ganze Zeit als was die überhaupt arbeitet um sich so ein Anwesen leisten zu können, einen sonderlich intelligenten Eindruck wie von einem Arzt oder Anwalt machte sie nämlich nicht.

Sorry aber bei so einer Dache sind Blöde Kommmentare garantiert!

1. Partnerrückführungen sind ja eh nur Geldmacherei bei Leuten die ans Oberwasser glauben.

2. Du hast eine „Dienstleistung“ beauftragt also musst du sie auch bezahlen. Da du ja die Sache abgebrochen hast bleibst du auch auf den Kosten sitzen.

3. Du hast ja noch nicht einmal die „Dienstleistung“ als solche bezahlt. Du Hast das Geld ja gespendet. Da bekommst du erst recht nichts zurück.

3. Du hast ja noch nicht einmal die „Dienstleistung“ als solche bezahlt.
Du Hast das Geld ja gespendet. Da bekommst du erst recht nichts zurück.

Und damit vermutlich auch noch Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet.

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