nur 4 minuten warm duschen...

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man hat Anspruch auf Warmwasser und dass das Wasser auch nach wenigen Sekunden (und nicht Minuten) Warm aus den Entnahmestellen kommt.

Allerdings glaube ich nicht, dass es Regelungen gibt wie lange das Wasser warm bleiben muß. Aber 4 Minuten sind definitiv zu wenig, das reicht nicht!

Man kann die Zeit sicherlích erhöhen in dem man einen Wassersparenden Durschkopf installiert. Fließt insgesamt weniger Wasser, dann hält auch der Speicher länger! Dann mal feststellen ob der Speicher auch auf einer hohen Temperatur steht und nicht runter gedreht wird. Heizt der auf 40°C, man duscht also mit purem Heißwasser und es wird kein Kaltwasser dabei gemischt, dann hält der Speicher natürlich ganz und gar nicht lange. Steht der auf 70°C, dann mischt man ja mehr als 50% Kaltwasser rein und der Speicher hält mehr als doppelt so lange.

Mein alter 50l Speicher auf 75°C eingestellt hielt weit mehr als 15 Minuten!

Um Strom zu sparen sollte man den dann aber nach dem Duschen runter drehen und dann vor dem zu Bett gehen oder morgens kurz nach dem aufstehen wieder aufdrehen wenn man nach dem Frühstück duscht.

Der Vermieter hat recht, einen Durchlauferhitzer kann man fast nie an die Leitung eines Boilers anklemmen. Der Durchlauferhitzer muß eine Wärmemenge SOFORT liefern für die der schwache Boiler "stundenlang" Zeit hat. Daher ist die Stromaufnahme bis zu 10x höher als bei einem Boiler! Das erfordert viel dickere Stromleitungen und je nach Hausanschluß und Anzahl der Durchlauferhitzer kann auch die Hauptsicherung durchbrennen.

Er kann einen größeren Boiler einbauen lassen der Mehr warmes Wasser speichern kann ,oder du machst es selber und beim Auszug montierst du ihn wieder ab und machst den alten wieder drann oder verkaufst ihn an den Nachmieter. Aber nur vom Fachmann machen lassen. Eigendlich ist das vom Vermieter zu erledigen.

Würde Ich ebenfalls so sehen.

Eigendlich ist das vom Vermieter zu erledigen.

Nein, und von ihm zu genehmigen. Diese bauliche Veränderung oder Demontage des vermieteten Eigentums wäre zustimmungspflichtig. Eine Selbstvornahme wäre eine grobe Vertragsverletzung, die eine sofortige, fristlose Kündigung rechtfertigen würde :-O

G imager761

@imager761

Wenn der alte Boiler entsorgt würde, ja. Wenn er aber bei Auszug wieder eingebaut wird, und das alles vom Fachmann , sollte er sich doch eigendlich freuen, das sein Eigentum geschont wird.

@imager761

...solange ich die Statik nicht gefährde darf ich so ziemlich alles in den von mir GEMIETETEN Räumen verändern! Einzige BEDINGUNG, vor einem Auszug den Ursprungszustand wiederherstellen

Gute Frage, dazu dürfte es noch keine Entscheidungen geben. 4 Minuten halte ich für zu wenig. Wie groß ist denn der Speicher und ist bereits die höchste Temperatur eingestellt??? Denn normalerweise sollte in solchen Fällen ein 80-Liter-Speicher verbaut sein, der würde locker für 15 Minuten reichen...

Selbst 50 Liter sind genug. Es kommt auf die Temperatur an.

[...] wasserspeicher [...] nur für ca.4 min. warmes wasser liefert. [...] Dummerweise ist mir das erst aufgefallen als ich schon eingezogen war.

Damit hast du den Standard der Warmwasserbereitung dieser Wohnung eben gemietet.

Ein Irrtum in der Sache (länger Heisswasser) geht zu deinen Lasten.

mein vermieter meint, das es technisch nicht möglich sei, hier einen durchlauf-erhitzer einzubauen und das ich halt in 2 etappen duschen müsse.

Es mag stimmen, dass der erforderliche Kraftstromanschluss von 3 x 400 V mit gut 34 A in der Wolhnung nicht installierbar wäre. Oder er den Aufwand nicht betreiben möchte, ein daumendickes Kabel quer durch die Wohnung oder das halbe Haus zum entsprechend absicherbaren Hauptverteiler und zur Zähler zurück verlegt wissen will.

Selbst wenn du die Kosten dafür tragen würdest, um Dauerduschen zu können.

irgendwelche rechte od.möglichkeiten, diesen mangel beheben zu lassen?

Wie gesagt, es ist kein Mangel, einen bestimmten Standard zu mieten, der einem nicht gefällt.

oder muss ich das jetzt einfach so hinnehmen???

Was deine Änderungswünsche betrifft, ja, es sei denn, du ziehst aus und mietets eine Wohnung mit DLE oder Gastherme an.

Was dein Duschen anbelangt, nein.

Du musst halt die verfügbare Menge einteilen (Sanduhr mit Saugnapf) und etwa in den Einschäumpahsen abstellen. Das spart nebenbei auch Wassergeld :-)

Am günstigten und komfortabelsten regelst du das mit einem neuen Duschkopf mit Abstellfunktion - die halten die eingeregelte Temperatur und sperren nur den Wasseraustritt:

G imager761

 - (Wasser, Mietrecht, Handwerk)

Es handelt sich um einen versteckten Mangel. Denn wer probiert denn schon die Dusche richtig aus? Man prüft höchstens ob das Wasser überhaupt warm wird!

Und 25A sind mehr als genug für einen Durchlauferhitzer. 3x34A ist die Hälfte von meinem Hausanschluß und da hängen 3 Parteien mit Durchlauferhitzern dran!

@Commodore64

Es handelt sich um einen versteckten Mangel.

Nein, es handelt sich eben nicht um einen Mangel, schon garnicht einen versteckten :-O

Lies doch mal die gesetzlichen Bestimmungen, z. B. § 535 ff. BGB, bevor du solche rechtsirrigen Kommentare verbreitest :-(

Der Vermieter schuldet vetragsgemäß die "Tauglichkeit des vertragsgemäßen Gebrauchs" - hier also Warmwasser, jederzeit, nach kurzer Zeit des Abrufs.

Die Vertragspflicht erstreckt sich ausschließlich auf den Vertragsgegenstand - hier also Wohnung mit den gemieteten Warmwasserspeicher.

Es ist allgemein bekannt, dass dieses System nur eine bestimmte Wassermenge erwärmen und abgeben kann, bevor Aufheizphasen erforderlich sind. Ein Irrtum in der Sache ist dem Mieter anzulasten :-O

Der VM schuldet keine bestimmte Ausstattung sondern nur die Funktionsfähigkeit der vorliegenden, mietvertraglich vereinbarten.

Genausowenig wie der M eine komfortable Fußbodenheizung, elektrische Badezimmerentlüftung oder Dreifachverglasung fordern kann, kann er eine andere als die vereinbarte Warmwasserbereitung verlangen noch muss sich der VM zu einem derartigen Umbau verpflichten lassen.

Und 25A sind mehr als genug für einen Durchlauferhitzer.

Auch hier fehlt es offensichtlich an Fachkenntnissen. Die Stromstärke hängt ausschließlich von der Leistungsaufnahme des Geräts ab.

Für eine Dusche wäre ein DLE von min. 21 kW erforderlich, um eine gesetzliche Mindesttemperatur von 40°C bei 10 L / Min. zu erzeugen.

Dessen Stromaufnahme muss über 4 x 6 qmm Kraftstromkabel bei 3 x 400 V mit 3 x 35 A Absicherung, Schutzleiter und Festinstallation nun einmal vorgenommen werden.

Als verabtwortlicher Hausbesitzer würde ich diese Arbeit nur fachgerecht nach VDE 0100 vornehmen lassen.

Wenn ich es denn machen will: der Anschluss an das dreiphasige Drehstromnetz ist gerade in Altbauten wegen der hohen elektrischen Ströme nur nach Austausch der Wohnungs- oder Hausanschlussleitung am Stromnetz verwendbar.

Da tausche ich als VM doch kostengünstiger den Mieter aus, der in den vorgegebenen 4 Minuten duschen kann :-O

G imager761

@Commodore64

Und 25A sind mehr als genug für einen Durchlauferhitzer. 3x34A ist die Hälfte von meinem Hausanschluß und da hängen 3 Parteien mit Durchlauferhitzern dran!

Das hilft aber nichts, wenn der Hausanschluss dies nicht (mehr) zur Verfügung stellen kann. Ich habe einen ähnlichen Fall eines alten Mietshauses, in dem der Hausanschluss einfach nicht stark genug ist, um nachträglich für alle Wohnungen 18 kW-Durchlauferhitzer zur Verfügung zu stellen. Laut den Stadtwerken ist bei 7 Wohnungen Schluss, die restlichen 3 müssen über 230 V/16 A versorgt werden, wenn nicht der gesamte Hausanschluss und wegen Verlust des Bestandsschutzes dann auch die gesamte Hauselektrik erneuert werden sollen. Kosten: mindestens 7000 Euro, dazu ist der Vermieter nicht verpflichtet, ein ausreichend dimensionierter Boiler reicht voll aus...

Nein, da liegst Du diesmal falsch. Auch wenn Du grundsätzlich Recht hast, bin ich mir aus meiner Erfahrung heraus ziemlich sicher, dass (fast) jedes Gericht in Deutschland dies nicht als ausreichend und einen Magel der Mietsache zum vertragsgemäßen Gebrauch sehen würde. So wie es z.B. auch ein Mangel ist, wenn es zu lange dauert, bis Warmwasser an den Zapfstellen zur Verfügung steht, auch wenn dies von Anfang an so war, auch das ist laut diverser Gerichtsurteile ein dernnoch Mangel...

Ob der Mieter deswegen die Rechte aus §§ 536, 536a BGB in Anspruch nehmen kann, da dieser Mangel schon von Anfang an bestand, ist eine andere Frage. Du vergisst dabei aber, dass dies unabhängig davon NICHT heißt, dass er überhaupt keinen Anspruch auf Beseitigung des Mangels hat. Den hat er nämlich dennoch, es ist nur schwerer für ihn diesen durchzusetzen...

ich weiß zwar nicht ob du da was machen kannst , aber 4 min reichen sicherlich nicht aus man will im kalten winter auch mal seine ruhe haben und schön im Warmen mal so 10-20min duschen ist zwar nicht so wie in einer badewanne aber wenn man keine hat...

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