Neues Auto oder erste eigene Wohnung?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Andere Antwort 58%
Wohnung 33%
Auto 8%

5 Antworten

Andere Antwort

Ursprünglich dachte ich, die Wahl ist zwischen "Wohnung kaufen" oder "Auto kaufen". Aber nein, Du willst eine Wohnung mieten.

Dann ist die Sache doch sonnenklar. Kauf Dir lieber ein verbrauchsgünstigeres Auto.

Mit der Mietwohnung, auch wenn sie günstig ist, verteuerst Du Deine Lebenshaltung ganz enorm. Zu der Miete + Nebenkosten kommen noch die weiteren Lebenshaltungskosten, die Du jetzt so ganz nebenbei mitnehmen kannst. Denk mal an Strom, Wasser, Heizenergie, Internet, Waschmaschinenbenutzung, Kühlschrank und vieles mehr.

Die 20 Kilometer mehr pro Tag sind durchaus eine ganze Menge, auch wenn Du die erhöhten Kosten teilweise steuerlich geltend machen kannst. Es sind 10000 Kilometer mehr pro Jahr. Du darfst nicht nur den Sprit rechnen, sondern auch die erhöhte Abnutzung und vor allem den erhöhten Wertverlust. 30 Cent pro Kilometer sind dabei konservativ gerechnet. 3000 € Mehrkosten pro Jahr = 250 € pro Monat und Deine "Polster" ist dahin.

Deshalb mein Vorschlag, da Du offenbar einige Euronen auf der Kante hast und Deine Eltern vielleicht hilfreich zur Seite stehen: Kauf Dir eine eigene Wohnung. Möglichst näher bei Deiner jetzigen Arbeit und vielleicht auch strategisch so, dass sie auch bei einem Arbeitgeberwechsel nach der Ausbildung immer noch günstig liegt. Kauf eine Wohnung, die Du zu jederzeit, also sofort oder irgendwann später auch vermieten kannst. Damit baust Du Vermögen auf und nicht ab. Vielleicht erübrigt sich dadurch das Thema mit dem neuen Auto komplett.

Das, was Du an Miete pro Monat zahlst, kostet dich vielleicht die monatliche Rate (Zins und Tilgung) für die Wohnung, aber außer den Zinsen (derzeit 1 % p. a.), bleibt Dir das Geld erhalten und wenn das Objekt gut gewählt ist, steigt es möglicherweise sogar im Wert.

Eine ganz junge Frau aus meiner Umgebung hat das gemacht, als sie für ihre erste kleine Wohnung plötzlich viel mehr Miete zahlen musste. Auch sie überlegte ständig, ob sie sich ein Auto kaufen soll. (Entf. zum AP rund 50 Kilometer, aber gute Bahnverbindung) Sie fand eine Wohnung, die strategisch so günstig liegt, dass sie zu Fuß zum Bahnhof laufen kann oder mit dem Fahrrad fahren, die in einem guten Haus liegt und die für sie finanzierbar war.

Statt der Miete zahlt sie nun die Wohnung und auf das Auto hat sie dann ganz verzichtet, weil es sowieso nur rumstehen würde.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – In diesen Bereichen selbst seit langer Zeit tätig.
Wohnung

So, jetzt habe ich mich mal durch Deine Frage gescrollt und irgendwie hab ich das Gefühl, Du möchtest gerne diese Wohnung haben!

Ich kann das sehr gut verstehen, ich suche selbst schon geraume Zeit ein neues Domizil und es ist so gut wie unmöglich, eine Behausung zu finden, welche einem gefällt, die günstig ist und die dann noch von einem Bekannten vermietet wird...

Die zwanzig Kilometer mehr machen nicht den Unterschied, denke ich wie Du ja auch schon sagtest.

Was das Auto angeht: Solange es fährt, ist doch alles gut! Du kannst Dich parallel ja nach einem günstigeren gebrauchten Wagen umsehen, vielleicht geht dann sogar beides?! Na ja, ich kenne die Ansprüche nicht, die Du an ein Fahrzeug stellst... :)

Ich würde die Wohnung nehmen, so eine Gelegenheit bietet sich nicht sooo oft!

Andere Antwort

Hi,

eine eigene Wohnung in der Ausbildung macht nur dann Sinn, wenn sie dir etwas bringt - zum Beispiel eine bessere Lage zur Arbeit. Gerade die Kosten sollte man nicht unterschätzen (eigene Erfahrung).

Ein neues Auto - hier stellt sich die Frage "Muss es denn jetzt sein?" oder kann es bis nach der Ausbildung warten. Auch hier sollte man die Unterhaltskosten nicht unterschätzen.

Wenn, würde ich eher die Priorität auf die Wohnung legen - aber nicht unter diesen Rahmenbedingungen.

Von daher wäre mein Rat ein schlichtes abwarten...

Notwenig ist nichts von beiden. Vielen Dank für deine Meinung

@1chFragDannMa1

Gerne!

Notwenig ist nichts von beiden.

Dann: lieber sparen, und das alles nach der Ausbildung angehen. Ist wesentlich entspannter und mit weitaus weniger finanziellem Druck.

@SaniOnTheRoad

Wie bereits erwähnt spare ich im monat immernoch. Vermutlich kann ich mir dann nächstes jahr ein neues auto leisten

Im endeffekt musst du es wissen. Ich würde aber nicht freiwillig noch weiter von der Arbeit weg ziehen. Nen Ordentlicher stau und die extra 20km können dich ne Stunde kosten.

Hast du mal geschaut ob nicht ne wohnung in der Nähe der Arbeit eine alternative wäre?

Die Wohnungen da sind nicht so gut und viel Teurer.

@1chFragDannMa1

und wenn du 70km einfach pendelst ist das nicht teuer?

70 * 2 * 5 = 700km. Das sind grob geschätzt 50-60 € die Woche an Spritt. 240 € im Monat.

+ Unterhalt für das Auto (Reifen, Reperatur,....)

Das musst du auch berücksichtigen. So kosten fallen nicht an wenn du näher an der arbeit wohnst.

Ich würde es so machen:

  • eigene Wohnung erst nach der Ausbildung, näher am Arbeitsplatz. 70km ist schon heftig.
  • brauchst du zwingend eine neues Auto? Auch hier einfach alle Aspekte analysieren und bewerten. Du schreibst, dass dein Auto momentan viel verbraucht... heisst das dass das Auto normalerweise weniger verbaucht?

Naja momentan fahre ich 55km zur Arbeit und 60km zur Schule. Diese 10 - 20km machen den Kohl jetzt auch nicht fett.

Ich fahre einen Benziener somit wäre ein Diesel sparsamer. Auserdem verbraucht er mehr als neuere Autos.

Was möchtest Du wissen?