Nachhilfeschüler sehr unzuverlässig. Was tun? Konsequenzen?

5 Antworten

Das ist doch vollkommen normal, dass bezahlt werden muss, wenn nicht bzw. zu spät abgesagt wird.

Und der einen Mutter hättest du durchaus sagen können, dass du an "ihrem" Ersatztermin keine Zeit hast - unabhängig davon, inwieweit das stimmt.

Danke für die Antwort. Bin froh, dass ich nicht die einzige Person bin, die das denkt. Ich weiß, das habe ich auch gesagt, aber bezahlen wollen sie dann nicht. Ich bin ja auch kein Unternehmen oder so, sondern mache das privat. Soll ich es trotzdem machen?

@butterfly1994

Ja klar! Bist Du denn auf die Schüler angewiesen? Ansonsten - wer nicht bezahlen will, braucht auch nicht wiederzukommen. Ganz einfach.

Was heißt, Du bist kein Unternehmen. Du machst das ja wohl nicht schwarz am Finanzamt vorbei, oder?

Führe die Regel ein, dass sie spätestens 24 Stunden vorher absagen müssen. Wenn nicht, müssen sie die Stunde zahlen. Ausnahmen sind Krankheit.

Eine Woche vorher absagen finde ich zu lang. Dazwischen kann immer was passieren.

 Diejenigen die ewig unzuverlässig  sind, werden von dir einfach nicht mehr unterrichtet. Dann haben sie es scheinbar nicht nötig.

Ich würde das Gespräch mit den Eltern suchen und einfach mal sagen, dass es so nicht geht.
Klar kann man auch mal kurzfristig absagen, wenn man zum Beispiel krank geworden ist. Jedoch sollte das nicht ständig so sein.
Und ich finde das wichtig das man sich da auf den anderen verlassen kann, wie du schon erwähnt hast, musst ja auch du deine Termine planen.
Wenn es dich zu sehr stört und nicht bessert und du es dir erlauben kannst, würde ich auch irgendwann die Konsequenz ziehen, dass ich den Schülern komplett absage. Denn so ein hin und her, darauf hätte ich auch keine Lust.

Du hast deine Vorstellungen und erwartest, dass alle andern mitspielen.

Versteh mich nicht falsch, ich finde deine Einstellung absolut nachvollziehbar! Aber du musst auch begreifen, dass es Leute gibt, die das nicht einsehen (wollen).

Sei konsequent: echte "Schmarotzer" finden dein Gejammer vermutlich sogar ziemlich unterhaltsam und denken nicht im Traum daran, irgendwas zu verändern, solange weiter nichts pasiert!

Sprich mit Schülern und Eltern und erkläre nicht deine "Wünsche", sondern stelle Spielregeln auf:

  • Wer weniger als eine Woche vorher absagt, zahlt die Stunde.
  • Bei Nichterscheinen ohne Absage wird doppelt bezahlt. 
  • Wer häufiger nicht erscheint, muss sich einen anderen Lehrer suchen. Oder alternativ jede Stunde, die er wahrnehmen möchte, vorher noch einmal explizit ZUSAGEN!

(Ausnahmen kannst du im Einzelfall immer noch machen, ich würde sie aber nicht schon vorher festlegen!)

Wer zu oft "verzeiht", erweckt schnell den Eindruck, dass er sowieso nichts Besseres zu tun hat, auf die Einnahmen angewiesen oder masochistisch veranlagt ist.

Wenn nichts davon der Fall ist, überleg dir mal, warum du dir das sonst bieten lässt... (Wenn du z.B. Angst vor Konflikten hast, solltest du daran arbeiten statt die Schuld auf andere abzuschieben!)

Du kannst andere Menschen nicht ändern, also ändere dich selbst und warte ab, was passiert.

So wie Du es beschreibst, hast Du wohl die freiberufliche Tätigkeit angemeldet. Daher würde ich Dir empfehlen AGB zu erstellen, in denen Du die Stornofristen und die Stornogebühren reinschreibst. Gebe jedem aktuellen und zuküftigen Schüler ein Exemplar und lasse den Empfang quitieren. Damit hast Du für die Zukunft "Ordnung" und kannst die Stornogebühren kassieren.

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