Muss man beim privaten Autoverkauf auch alle Rechnungen von der Vertragswerkstatt aushändigen?

5 Antworten

Nein, musst Du natürlich nicht. Du bist ja auch als Privatperson nicht verpflichtet die Rechnungen aufzuheben. Ein abgestempeltes Serviceheft ist völlig ausreichend. Wie auch schon @LittleArrow schreibt "bei so einem sonderbaren Käufer". Wenn überhaupt, dann mach ihm Kopien. Originale stehen Dir zu.

Rechnungen gehören immer dem, der Sie bezahlt hat und dessen Anschrift auf der Rechnung vermerkt ist. Für Selbstständige wäre es undenkbar, Originalrechnungen heraus zu geben, da die Kosten vermutlich fiskalisch geltend gemacht wurden und die Rechnungen als Nachweis über Jahre aufbewahrt werden müssen.

Als Nachweis der Inspektionen dient das Inspektionsheft, was ansonsten Nachweispflichtig ist, regelt das Gesetz (Unfälle z.B., Austauschmotor) Dies muss aber auch nicht durch Rechnungen nachgewiesen werden, sondern im Kaufvertrag stehen.

Andersrum: Weisen Rechnungen eine nachweispflichtige Reparatur nach, die nicht im Kaufvertrag vermerkt ist, ist dies zumindest Täuschung und ein Kaufrücktrittsgrund.

Ein seriös klingender Verkäufer gibt sein Auto mit Vertrag. Da ist meist eine Klausel drin: "Gekauft wie gesehen!" Etwaige Reparaturen sind nicht zwangsläufig von einer Werkstatt erbracht worden, weshalb nicht immer eine Rechnung vorliegt

Wenn der Käufer das Checkheft hat reicht es. Dort sind alle Inspektionen von der Vertragswerkstatt eingetragen.

wenn Du sie hast und es willst, schicke sie ihm. wenn Du kein bock hast, laß es

Privat Auto verkauft (!), Nun angeblich kaputt

Hallo, ich habe gestern privat ein Auto verkauft (Fitzelbetrag von 300 Euro mit Alufelgen, Baujahr 1998).. Heute ruft der Typ plötzlich an, das Auto sei kaputt gegangen, ein Schaden von üben 700 Euro, er sei abgeschleppt worden usw. ich soll ihm das Geld vom AUto zurück geben und die 80 Euro oder er geht zum Anwalt und keine Ahnung was!!

Ich dachte, ich sei sowieso abgesichtert, da ich privat verkauft habe, außerdem gehe ich davon aus, dass er ein Händler war und das Auto nun auf alles mögliche gecheckt hat. (Da wäre was an der Achse kaputt und an einer Pumpe und keine Ahnung was alles, ich habe das Auto natürlich nie in der Werkstatt gepflegt, da ich es nur übergangsweise gefahren bin, bis ich ein gescheites Auto kaufen konnte) Und er sagt nun da wären alle möglichen Schäden dran und er will alles zurück.

Benutzt habe ich diesen Vertrag: http://www.adac.de/_mmm/pdf/2011_Kaufvertrag_priv_priv_33300.pdf Allerdings wollte er den erst gar nicht mitnehmen, ich hab ihn erst darum bitten mpüssen, den Vertrag zu nehmen. Es gab einige dubiose Dinge, z.b. hatte er auch gefragt, wieso ich das Auto nicht mehr angemeldet habe, er wollte es gleich mtinehmen (mit meinen Schildern??) und er dachte ich habe die Schilder auf den ANzeigenfotos nur rausgeschwärzt, damit keine was mit meinem Nummernschild anstellt usw. (Richtige Insidertricks also scheinbar)

Ich habe keine Ahnung, was ich nun machen soll, ob ich ihm das Geld geben muss, aber ich will auch nicht für die zusätzlichen Kosten (Abschleppen, Anmelden) aufkommen und woher weiß ich, ob das Auto tatsächlich liegen geblieben ist?? (ich fahre das Auto seit 3 Jahren, es hjatte noch NIE Probleme gemacht)

Bin ich als Privatverkäufer nicht irgendwie bei so was abgesichert??

Ich bin wirklich dankbar für jede Antwort! (Habe totalen Bammel vor Anwaltsgeschichten oder Klagen und außerdem hat der Typ mich am Telefon schon total zur Sau gemach tund beleidigt und keine Ahnung!!)

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