Muss man als Anwalt lügen erzählen bei der Verteidigung wenn der Klient schuldig ist?

8 Antworten

Als Anwalt sollte man dafür sorgen, dass dem Kunden eine Behandlung nach Recht und Gesetz gschieht. Lügen sollte nicht dazu gehören, aber manche Wahrheiten kann man durch bestehende Wissens- oder Beweislücken nach Bedarf argumentieren.

Von Experte kevin1905 bestätigt

Direkte Lügen wird der Anwalt nicht tätigen. Das muss er auch nicht solange Der vermeintliche Täter ihm gegenüber ebenfalls abstreitet. Sollte der Täter ihm gegenüber geständig sein, wird er ihm raten das auch vor Gericht zu tun. Ansonsten kann er seine Ausführungen so wählen das er nicht preisgibt was er weiss, das muss er nämlich auch nicht. Er hat natürlich auch die Möglichkeit das Mandat niederzulegen.

Moin,

jaein. Du musst/sollst nicht Lügen erzählen. Aber du musst deinen Mandanten im möglichst besten Sinne vertreten. Wenn du dann Lügen erzählst kann es dir das nur noch mehr erschweren beispielsweise etc.

MFG Colin

Ich würde es nicht Lügen nennen. Du lässt einfach gewisse Fakten weg, zeigst alternative Fakten auf. Wie im Management / Politik eben auch. Du hast ein Ziel und was gilt es zu erreichen. Verblendung

Jeder ist glücklich am Ende.