Muss dem Arbeitgeber ein ärtzliches Attest vorgelegt werden, wenn dieser einen Verdacht auf Alkoholsucht hat?

5 Antworten

Da das die Arbeitssicherheit betrifft, kann er das nicht verweigern. Außer er ist auch bereit, das beschäftigungsverhältnis aufzugeben.

Ein Arbeitnehmer wurde vermehrt bei der Arbeit mir Alkoholfahne angetroffen.

Da dies nicht unbedingt auf Abhängigkeit hinweist, kann der Arbeitgeber durchaus die Kündigung aussprechen.

Wenn die Sucht nachgewiesen wird, sieht das evtl. anders aus.

Klar kann der Arbeitgeber ein Attest verlangen, sofern der AN an sicherheitsrelevanten Maschinen etc. arbeitet. Der AN kann das auch veweigern, mit der Kündigungsfolge, wie hier schon oft erklärt..... ABER

ein Attest, in dem bestätigt oder widerlegt werden soll, ob eine Alkoholabhängigkeit vorliegt? Sorry, aber diese Diagnose kann man so ohne weiteres nicht stellen, Abhängigkeit zeigt sich auf keinem Röntgenbild o.ä. Und außerdem: Was hilft's denn? Schließlich hat jeder Mensch in Deutschland noch das recht, sich zu Tode zu saufen, oder nimmt irgendwer an, der AN geht dann freiwilliger auf Entgiftung und Langzeittherapie???

wenn dus nicht tust wird er alles tun um dich loszuwerden!

Der Arbeitnehmer kann sich zwar weigern,aber er muß damit rechnen,daß er die Kündigung bald sieht.Das darf der Arbeitgeber auch.

Was möchtest Du wissen?