Mit Fahrrad auf dem Seitenstreifen fahren?

6 Antworten

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Wenn es innerorts ist, darfst du immer auf der Straße fahren, wenn es außerorts ist, darfst du das nur dann, wenn dort kein Radweg ist. Den Bürgersteig darfst du als Fahrradfahrer gar nicht benutzen. Versuch, die Autofahrer zu ignorieren, du machst nichts falsch. Sollte dich mal einer deswegen bedrängen und ansprechen, kannst du ihm das ja sagen. Wer zu dicht auffährt oder nicht mindestens 1,5m Sicherheitsabstand beim Überholen hält, begeht eine Nötigung oder Gefährdung des Straßenverkehrs.

http://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-bottrop/radverkehr/verkehrsregeln/ueberholen-von-radfahrern.html

Wenn es innerorts ist, darfst du immer auf der Straße fahren,

Ohne Deinen Link gelesen zu haben, so steht das da sicher nicht drin.

@lllATTIlll

Auch dann ist Deine Aussage das man innerorts auch immer auf der Straße fahren darf nicht richtig.

Wenn ein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden ist dann muss man diesen benutzen, somit ist die Straße ausgeschlossen.

@Crack

Aber nur dann, wenn dieser tatsächlich befahrbar ist. Wenn dort Scherben oder Müll liegen, ein Auto steht oder Schlaglöcher sind, muss man auch den benutzungspflichtigen Radweg nicht benutzen.

Da die meisten Fahrradwege aber sowieso nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen gerecht werden, was zum Beispiel die Breite angeht, muss man auch diese nicht benutzen.

@Crack

Ein Radweg ist Teil der Straße. Man darf also auch bei benutzungsplfichtigen Radwegen auf der Straße fahren. Wo soll man auch sonst fahren? In Häusern?

Der Seitenstreifen darf(!) außerorts von Radfahrern mit genutzt werden. - Bei Hindernissen wie auf dem Seitenstreifen parkenden Autos, Unrat, Scherben, also "rechtzeitig" davor, in einer ausreichend großen Lücke, auf die Fahrbahn wechseln, weil wenn man kurzfristig wechselt, dann verstößt man leicht gegen § 7 StVO und findet keine Lücke mehr. Dann also lieber länger auf der Fahrbahn bleiben, anstatt dauernd rechts-links, wenn der Hindernisparcours zu dicht ist und die Verkehrsdichte gleichzeitig hoch ist. => Wenn sie dich nicht die Hindernisse passieren lassen, sind sie daran selbst Schuld! => Das kann und muss man individuell und adaptiv lösen. Wenn man beispielsweise zu dicht überholt wird, ist das ein Zeichen, dass man zu weit rechts fährt!

Da müssen die durch...kannst schließlich nicht gegen die Autos fahren...Auf dem Bürgersteig würdest du ja auch die Personen verhindern bzw. nerven...einzige möglichkeit wäre eine Straße zunehmen inder nicht so viele Km/h gefahren werden und du mithalten kannst.

Das mit dem Seitenstreifen ist zwar gut gemeint, aber gefährlich: Die Autofahrer rechnen nicht mit deinen "Schlenkern". Also besser durchgängig am Straßenrand fahren, auch wenns die Schnelleren nervt. Du hast das Recht!

Ja so ist es

Damit sollten die aber rechnen oder glauben die ich fahre gegen das parkende Auto

@schinnoos

Was nutzt hier Logik. Es geht um deine Gesundheit...

Hab ich auch öfters. Einer hat mich dann angepöbelt, weil ich auf dem Gehweg gefahren bin, weil der Fahrradstreifen beparkt war... Ich fahr eigentlich meistens auf der Straße direkt, mir dann auch egal, wenn ich Autofahrer nerve, die sollen sich bei den Falschparkern beschweren.,.

Wurde auch schon angepöbelt, einer hat mich sogar schon mal überholt, ausgebremst und ist dann handgreiflich geworden.

@schinnoos

Den hättest du problemlos anzeigen können. Das ist eine Ordnungswidrigkeit und eine Straftat (wenn er handgreiflich wurde).

@lllATTIlll

Hatte ich mir damals auch schon überlegt aber dann gelassen, war nur ne kleine Schubserei.

Ich hätte ihn trotzdem angezeigt....

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