Mietrecht: Nachmieter von Wohnungsgenossenschaft akzeptiert, dann Sonderfall... HILFE

5 Antworten

da kannst du nichts tun, zumal Wohnungsbaugesellschaften normal eh nur an Mietglieder und meist bestimmten Kriterien vermieten. Die Küche und Kühlschrank darfst du mitnehmen, wenn du sie vom Vormieter gekauft hast

Hallo und guten Tag, natürlich war es Leichtsinn sich auf eine telefonische Auskunft zu berufen.Solche Dinge sollte man sich immer sofort schriftlich geben lassen.Das Recht ist aber auf Seiten der Wohnungsgenossenschaft und trotzdem verstehe ich etwas nicht.Wenn es schon potentielle Nachmieter gibt,die aus einem zum Abriss geplanten Haus kommen sollen,sollte man doch froh sein wenn die Wohnung eher frei wird.Die Sachen die sie vom Vormieter gekauft haben und die Sachen die sie noch zusätzlich neu gemacht haben erforderten die nicht die Zustimmung des Vermieters? z.B. eine Einbauküche kann nur mit Zustimmung des Vermieters eingebaut werden.Sie sind in der Pflicht die Wohnung so wieder herzurichten wie es im Übergabeprotokoll beim Einzug war.Sie hätten da sofort mit der Vermietergenossenschaft sprechen müssen und einen Punkt festllegen müssen,was mit den Sachen beim Auszug werden soll.Sie haben jetzt keine Möglichkeit mehr etwas zu unternehmen,denn die Genossenschaft ist im Recht. Sie müssen die 3 Monate Kündigungsfrist einhalten und eventuell mit dem neuen Mieter eine Entschädigung aushandeln,die dieser aber nicht akzeptieren muß und sie in der Pflicht sind die Wohnung wieder so herzurichten wie sie war.Was sie mit ihrem Vormieter ausgemacht hatten und was sie bezahlt hatten, ist der Genossenschaft egal und das ist rechtens.Man sollte sich bei solchen Sachen vorher mit dem Vermieter absprechen,dann passieren solche Sachen nicht und vor allen Dingen sollte man so etwas immer schriftlich tun.Es gibt keine rechtliche Möglichkeit die Kündigungsfrist abzukürzen und auch nicht die Sachen bezahlt zu kriegen.Ich würde ausbauen was möglich ist und mitnehmen in eine andere Wohnung.

Da ein Vermieter, keine Nachmieter akzeptieren muss, sieht die Lage für dich wohl nicht ganz so gut aus. Mich wundert nur, das wenn da ein Haus abgerissen werden soll, das die dann auf die 3 Monate Kündigungsfrist bestehen. Denn wenn du früher raus bist, können sie auch die Leute aus dem Haus, früher in andere Wohnungen "packen".

Die anderen Leute sollen vermutlich nicht früher da rein. Möglicherweise steht die Wohnung nach dem Auszug des Fragestellers noch mehrere Monate leer.

Hallo John, also als allerallererstes brauchst du das Gesagte SCHRIFTKICH !!!!!! Also : ran ans Schreiben...Nachmieter SCHRIFTLICH mit Einwurf-Einschreiben anbieten, um umgehende Antwort bitten ( gar nicht auf das Telefonat eingehen)... ..dann bitte erst mal schauen , was SCHRIFTLICH als Antwort kommt. Denn so manches Mal kann das sehr vom Gesagten abweichen !!!!!! Grundsätzlich aber gilt, dass kein Vermieter angebotene Nachmieter akzeptieren MUSS... doch mit einer schriftlichen Antwort kannst du evtl. dann dagegen etwas machen. So aber ...wie der Fall jetzt im Mom liegt...geht gar nichts !!!

Du kannst in diesem Fall auch mit einer schriftlichen Antwort nichts dagegen machen. Wenn die Genossenschaft jetzt beschlossen hat, möglichst viele leere Wohnung für die Umzugsaktion zu "sammeln", dann akzeptieren die logischerweise keinen einzigen Nachmieter mehr.

Da gibt es nichts zu raten.

Der Vermieter will oder kann die Wohnung nicht früher oder gar nicht andersweitig vermieten, Basta!

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