Mietrecht - möblierte Wohnung. Muss ich Möbel übernehmen?

5 Antworten

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Die Idee mit dem Doppelbett aus zwei einzelnen ist prinzipiell gut, nur sind die Betten schon etwas älter, somit auch die Matratzen. Ein plausiblerer Grund, warum wir einen Teil der Möbel nicht übernehmen wollen, ist aber der, dass die Möbel einfach komplett grün(!!!) sind (verständlich, oder?) Aus vorherigem Mietverhältnis / Anschaffungen haben wir da schöneres in petto.

Nun zum eingemachten; Wie stelle ich es genau an wenn sich der Hausmeister / die Wohnheimsverwaltung sträubt? Darf ich das dann trotzdem durchziehen? Habe kürzlich im Internet gelesen, dass man eine Art Protokoll (Fotos etc.) vom Abnutzungsstand der Möbel aufnehmen kann, welches bei Abgabe der Wohnung wieder rausgeholt wird - so sind beide Parteien auf der richtigen Seite. Gibt es irgendwelche Gesetzlichen Richtlinien, an die wir uns halten müssen? Irgendwelche Paragraphen, die einzuhalten sind? Lg und Danke

Wenn du diesen möbilierten Wohnraum so anmietest wie es im Vertrag steht, kannst du anschließend mit den Möbel machen was du willst, den du zahlst ja dafür. WENN DU WIEDER AUSSZIEHST ist jedoch DER ALTE ZUSTAN WIEDER HERZUSTELLEN, es sei den du einigst dich (aber unbedingt schriftlich)mit dem EIGENTÜMER (Hausmeister sind NUR Erfüllungsgehilfen, obwohl sie sich immer sehr wichtig vorkommen)und sagst zu ihm "Schauen sie einmal, Ihren alten Schrott habe ich entsorgt und dafür neuen Möbel hingestellt, einverstanden ???

Ja Du kannst die Möbel auslagern. Es ist egal wohin. Du musst allerdings dafür sorgen dass diese durch das Lagern nicht mehr Schaden leiden als durch das "Abwohnen" Gebrauchen. Dem Vermieter kann es ja nur rechts sein wenn seine Möbel für spätere Mieter besser erhalten bleiben. Ein Kündigungsgrund lässt sich daraus nicht ableiten. Ich würde über den Hausmeister hinweg mit vorgenannter Begründung an den Vermieter herantreten.

Ich würde auch sagen, dass ihr prnizipiell die Möglichkeit haben solltet die Möbel sicher woanders einzulagern - aber sicherlich nicht, ohne den Vermieter darüber zu informieren. Schließlich habt ihr die Wohnung bewusst möbiliert gemietet und sollte der Vermieter aus welchen Gründen auch immer zB zur angemeldeten Kontrolle oder der Hausmeister zwecks Reperaturarbeiten in eure Wohnung kommen, dürfte es ein "wenig" irritierend wirken wenn auf einmal der halbe Hausstand entfernt ist....

Wenn du die möbel zwischenlagerst, sollte keiner etwas dagegen haben. Allerdings entfernst du fremdes Eigentum, womit der vermieter nicht einverstanden sein muß. In jedem Fall mußt du bei Auszug den alten Zustand wieder herstellen. Offenbar ist dies kein Einzelproblem in der Wohnanlage, der Mietvertrag ist ja schon entsprechend ausgelegt. Ich würde den Vermieter anschreiben und ihm mitteilen, daß die Wohnung nicht nach deinen Bedürfnissen möbliert ist. Du möchtest auf eigene Kosten Abhilfe schaffen. Kannst gern erwähnen daß du natürlich nicht die Miete mindern wirst, weil du weniger möbel nutzt. Der Hausmeister weigert sich gemäß dem Mietvertrag Möbel auf Lager zu nehmen. Ich würde ankündigen innerhalb einer Frist, z.B. einer Woche die Möbel in eigner Regie auszulagern, und eigene Möbel aufzustellen sofern Der Vermieter bzw. sein Hausmeister abweichend vom Mietvertrag keine Lagermöglichkeit zur Verfügung stellt. Frag doch mal ob er die Kosten des Zwischenlagers übernimmt. Du machst dir bestimmt nicht den Hausmeister zum Freund mit der Aktion aber wie es scheint ist er das eh nicht.

Kautionserhöhung - Darf mein Vermieter das?

Mir wurde ein Brief vom 06.11.2012 zugestellt, worin meine Vermietung, das Studentenwerk die Kaution zum 01.11.2012 erhöht hat um 72 €, welche auf das Kautionskonto zu begleichen ist(Frist ist der 23.11. um den neuen Mietvertrag anzutreten).

Das Schreiben wurde mir mit einer Mietzeitverlängerung zugestellt. Da mein Mietvertrag am 31.12. endet und ich noch bis zum 31.01. hier wohnen bleiben möchte - der Neue Mietvertrag hat auch die Monatsbefristung, für einen Monat bis zum 31.01.

Nun finde ich es zum einen etwas unverhältnismäßig für die zwei Monate eine Kautionserhöhung von 72 € zu bezahlen, zum anderen kommt das auch etwas unvorbereitet, ich spare aktuell Geld an für mein Auslandspraktikum, und da kann ich jeden Cent gut gebrauchen und da sind 72 € natürlich nicht wenig. Dass ich das Geld nach der Mietsache zusammen mit der anderen Kaution irgendwann nach dem 01.02. wiederbekomme ist mir zwar bewusst, aber davor bräuchte ich das Geld dringender, bzw. kann mir die Ausgabe weniger leisten.

Meine Vermietung hat keine Gründe für die Erhöhung genannt, dürfen sie einfach so den Kautionsbetrag ohne Angabe von Gründen erhöhen? Dürfen sie verlangen, dass die Bezahlung binnen 10 Tagen zu erfolgen ist ab jetzt, damit der neue Mietvertrag an Gültigkeit gewinnt?

Was für Alternativen habe ich, wenn ich mir diese Ausgabe jetzt sparen möchte? Könnte ich einfach in der Wohnung wohnen bleiben? - Eine Räumungsklage durch zu bringen würde wohl länger als einen Monat dauern. Aber was für Kosten wären damit verbunden, wenn ich einfach hier wohnen bleibe ohne Mietvertrag?

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