Mieter übernimmt Hausmeistertätigkeit

4 Antworten

Allein die Berechnung ist doch völlig falsch! 17 Euro pro Monat/ pro Mieter = 200 Euro jährlich? Dann bekommt der Hausmeister 50 Euro im Monat? Das wären 600 Euro im Jahr gesamt. Das heißt aber auch das der Hausmeister der ja zugleich dritte Mietpartei ist, ebenfalls die 200 Euro gerechterweise zahlen müsste. Demnach zahlt er sogar dafür, dass er diese Arbeiten übernimmt für alle, noch oben drauf weil er sich selbst mitbezahlt, hat also auch keinen Vorteil aus dieser Arbeit gewonnen.

Wenn der also 50 Euro dafür bekommt und 17 Euro ja abgezogen werden sind das nicht 50 sondern nur 33 Euro die er rein rechnerisch verdient. Das hieße mal grob gerechnet 1 Euro Arbeitslohn pro Tag/ Monat. Also weniger als ein Gemeinwohlarbeiter...denn der verdient sogar 1,25 Euro die Stunde! Man kann auch wirklich knauserig sein.

Hausmeisterarbeiten und vorallem WER sie zu welchem Preis macht, müssen alle Eigentümer entscheiden und das am Besten, bevor irgend ein ganz eifriger, diese Aufgabe kostenpflichtig abgibt. Ihr könnt diee Tätigkeiten selber erledigung und unter euch einteilen. Was der Vermieter des "Hausmeisters" mit seiner Miete macht, geht euch nichts an denn das ist ein Vertrag zwischen ihm und seinem Mieter. Ihr seid raus.

Vielen Dank für die Antwort. Ich möchte wirklich nicht falsch verstanden werden, dass wir nicht zahlen wollen, wenn jemand etwas tut. Ich denke nur, dass die gesamten monatlichen 50 EUR (die jedem zu 17 EUR mtl. umgelegt werden) für die wenige Arbeit zu hoch sind. Nicht einmal Kleinstreparaturen oder die Hausordnung sind in dem Preis inbegriffen. Wir können zudem nicht einmal die haushaltsnahen Dienstleistungen bei der Steuer absetzen, weil es dafür keine Rechnungen gibt, weil es ja der Mieter macht.

Ernsthaft... bin ich auf dem Holzweg und die 50 EUR pro Monat sind gerechtfertigt?

@Lilly1973

sowas wird in der Regel nur gemacht, wenn es mit dem selber machen vorher nie geklappt hat. DANN kann der Vermieter sagen, nun beauftrage ich es extern und ihr bezahlt dafür. Ich finde € 50.- im Monat nicht soviel. das sind 10.- € pro Woche die er bekommt? INsgesamt von allen zuammen?? Finde ich ok, denn Rasenmähen im Sommer da braucht er mehr Zeit, im Winter braucht er evtl. weniger. Sprecht euch ab was ihr weiter tun wollt und ob dieser Betrag den Ärger wet ist...

Ich finde 17,00 € im Monat sind dafür nicht zu viel, schließlich brauchen Sie sich dann nicht kümmern und in der Zeit etwas schönes für sich machen. Schon mal überlegt, welcher Unfrieden im Haus entstehen kann, wenn Sie jetzt plötzlich die Arbeit auf alle Mieter verteilen wollen. Meines Wissens (ich bin keine Anwältin) ist das auch die Entscheidung des Hauseigentümers, ob er einen Hausmeister beauftragt und dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Nachbar ist, oder ein Unternehmen - was diese Arbeit sicher nicht für monatlich 50,00€ machen würde. Haben Sie keine anderen Sorgen???!!!

Sie müssen nicht unhöflich werden (ja, ich habe besseres zutun!)... aber trotzdem danke für Ihre Antwort.

Da uns eine riesige Betriebskostennachzahlung ereilt hat, haben wir natürlich geprüft, an welchen Posten man einsparen kann. Diese sind der Verbauch von Warm- und Kaltwasser, Heizung und eben die Hausmeisterkosten in Höhe von jährlich 200 EUR. Da es sich nur um einen 3-Parteien-Haus handelt, wäre also ein "Hausplan", wo jeder Mieter für seine Mülltonne selbst verantwortlich ist und jede Partei mal einen Monat für den Rasen verantwortlich ist, keine Unmöglichkeit.

Momentan sehe ich für mich, dass mich der Luxus 17 EUR im Monat kostet, nur damit ein anderer meine Mülltonne 3 Meter zieht.

Aber vielleicht sehe ich das auch falsch ... deswegen frage ich ja...

Was können wir tun?

Selbst den Hausmeister geben und dann zwar selbst

Mülltonnen rausstellen (Papier 1x pro Monat, Restmüll 2x pro Monat) - Entfernung 3 meter
Rasen mähen (ca. 40 qm), ggf. Unkraut jäten (geringfügig, da Pflastersteine)
Hauseingangstür abwischen (Kunststoff)

Der Mieter wird uns leider seine 50 EUR Zugewinn nicht kampflos überlassen. Er sträubt sich sogar mit Händen und Füßen, dass wir unseren Teil selbst übernehmen, da dann unser Anteil fehlen würde.

Es regt mich einfach auf für Dinge zahlen zu müssen, die ich selbst erledigen könnte. Wäre ja genauso, als würde jemand im Supermarkt meinen Einkauf in Taschen kostenpflichtig abfüllen, obwohl ich das selber ohne Mühe erledigen kann.

Wenn ich im Geld schwimmen würde, wäre es mir auch noch egal.. aber ich muss auch jeden Monat rechnen ... :-(

@Lilly1973

das entscheidet nicht der mieter, sondern die eigentümergemeinschaft..............

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