Leasen statt kaufen? Fahranfänger!

5 Antworten

Ich würd immer mein eigenes Auto wollen, da bezahl ich einmal den Kaufpreis und es ist meins. Ob ich es jetzt Lila anmale, vor die Wand setze oder als Blumenkasten verwende geht nur noch mich was an. (und evtl. den TÜV wenn ich mein Beet dann spazierenfahre lach)
Wenn ich es als Zweitwagen z.B. meiner Oma versicherte wär ich gleich bei 40% . Mein derzeitiger Wagen läuft auf mich (65% glaub ich), ich zahle im halben Jahr um die 300€ für Teilkasko mit 300€ Selbstbeteiligung - Vollkasko ist verschwendet an einen Gebrauchten find ich.
Dazu tank ich meistens für 40€ im Monat, für die Kirchturmralleys zum Einkaufen und in den Wald reicht das. Steuern schlagen mit ~370€ zu, ist halt keine Staatskarosse ;)

Alles in Allem frisst mir der Kleine nicht die Haare vom Kopf, da kann ich auch mit den 6000€ Kaufpreis leben, dafür hab ich noch keine Reperatur gebraucht, nur einen Ölwechsel bei 50.000km. Mit 300€ für ein Auto das mir nichtmal gehört ständ ich deutlich schlechter da.

Ich sag mal so, 3 Jahre jeden Monat "nur" 300€... Die muss man erstmal haben. Hochgerechnet auf 3 Jahre sind das 10.800€.

Auf gut deutsch heißt das: Du zahlst 10.800€ für ein Auto, was du anschließend abgibst und von dem du nichts hast. Es sei denn du kaufst es raus oder verlängerst die Leasingraten.

Und jetzt überleg dir mal, was du mit den 10.800€ machen könntest. Wenn du dir einen guten gebrauchten für ca. 6000€ kaufst, kannst du mit den übrigen 4800€ auch für 3 Jahre lang die Versicherung und den Großteil vom Verschleiß finanzieren. Nur mit dem Unterschied: Dieses Auto gehört sofort dir!

Ich würde eh sagen, dass du das Auto besser auf deine Eltern oder deine Großeltern als Zweitwagen versicherst und du dich nur als Fahrer eintragen lässt. Dann wirst du in den Prozenten auch nicht so hoch eingestuft.

Leasingverträge sind je nach Anbieter und Produkt sehr unterschiedlich - manchmal sind Inspektionen, Versicherungen und Steuer einkalkuliert - manchmal eben nicht.

Und bei Angeboten mit Versicherung ist immer zu prüfen, ob der in den Inseraten genannte Preis ein allgemeingültiges Angebot ist - oder nur ein "Beispiel", das auf Basis eines verbeamteten 60jährigen Lehrers mit Immobilienbesitz in Bielefeld basiert, und für alle anderen wird es erheblich teurer.

Bereits angesprochen wurde, dass die Rückgabe bei Leasingwagen das "dicke Ende" werden kann, wenn dann Mehr-KM oder kleinste Kratzer zu Nachzahlungen führen.

Das muss nicht so sein - aber alles das bedeutet, dass man beim Leasen eines Autos wirklich umfangreiche Hausaufgaben machen und viel Kleingedrucktes oder aber objektive Tests lesen muss.

Beim eigenen Auto kann man sich in der von Dir genannten Preislage des Autos die Kaskoversicherung völlig sparen. Die Kosten für eine Vollkasko überschreiten schon fast den Fahrzeugwert - und die Teilkasko springt hauptsächlich bei Diebstahl ein; einem Risiko, dass bei alten Autos deutlich abnimmt.

Leasing ist mit die teuerste Variante ein Auto zu unterhalten. Zum einen hast du eine Kilometerpauschale, bei Überschreitung wirds teuer. Bei Rückgabe werden Dellen begutachtet und bewertet, das wird dir zusätzlich in Rechnung gestellt. Mach dich mal genau über Leasing schlau. Gerade als Fahranfänger ein NO GO

Leasen würde ich nicht, da legst du dich für Jahre fest und was ist wenn du die Raten nicht mehr Zahlen kannst. Kauf dir einen Gebrauchten und such eine günstige Versicherung, da fährst du besser. Wenn deine Eltern kooperieren, kannst du den Wagen als Zweitwagen mit 125 Prozent über deine Eltern versichern.

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