LBS oder BHW als Arbeitgeber?

3 Antworten

Ich habe viele Jahre eine Baufinanzierungsabteilung geleitet (von 1993 - 2008 Banker) und dabei mit BHW und Schwäbisch Hall zusammengearbeitet, aber die Namen sind letztendlich egal. Die Entscheidung wäre für mich eine zwischen Pest oder Cholera.

Wenn Du es schaffst, Dein Gewissen soweit abzutöten, dass Du keine Probleme damit hast, unwissenden Kunden für sie nachteilige und schädliche Bausparverträge zu verkaufen, dann ist es fast egal, wohin Du gehst. LBS könnte noch einen Tick besser sein, weil man in der eher konservativen Sparkassenumgebung vielleicht einen Tick besser mit den Mitarbeitern umgeht. Bei Schwäbisch Hall habe ich erlebt, wie Aussendienstler an Selbstmorden und Herzinfarkten gestorben sind, weil sie den Verkaufsdruck nicht mehr ausgehalten haben. Bei der BHW habe ich erlebt, wie jahrzehntelange Führunskräfte am Ende die BHW nur gerichtlich verlassen konnten.

Du musst Dir einfach von Anfang an klar sein, es geht nur und ausschliesslich darum, die Produkte zu verkaufen und die Ziele zu erfüllen. Das Wohl des Kunden spielt keine Rolle, wenn es zufällig mal passt, ist es allenfalls nett, letztlich aber völlig egal.

Das sind quasimafiöse Strukturen und wer sein Leben liebt und Menschen helfen möchte, sollte dort niemals arbeiten.

Das klingt jetzt alles sehr negativ, ich weiss, aber das ist es eben auch. Mir ist durchaus bewusst, dass die Menschen an der Front meist nichts dafür können, sie sind letztlich auch nur Opfer.

Mir ist zum Glück 2008 der Ausstieg gelungen, und ich bin seitdem glücklich in der Immobilienvermittlung tätig.

Die sind beide empfehlenswert. Die Landesbausparkasse ist ein guter Arbeitgeber, wird bei der BHW nicht anders sein.

Das denke ich auch... schwer :/

Ich habe als Kunde mit BHW bislang nur die allerschlechtesten Erfahrungen gemacht. Muss sich natürlich nicht wiederholen.

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