Lampe falsch angeschlossen, Steckdosen defekt, muss der Mieter oder der Vermieter zahlen?

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Ein Neubau scheint es ja nicht zu sein, in dem ihr wohnt. Die Stromkreise der Beleuchtung sollten von denen der Steckdosen getrennt sein. Deshalb erscheint es schon abwegig und bedenklich, dass 6 Drähte zur Auswahl anstehen um eine (Decken)Lampe anzuschließen.

Wenn du den Elektriker beauftragst, zahlst du auch die Rechnung. Ob der Vermieter an dich daraufhin Schadensersatz leistet, bleibt zunächst offen.

Besser ist wohl die Inanspruchnahme der PHV im Zweifelsfall und Forderung an den Vermieter zur Trennung der Stromkreise und damit Herstellen der Funktion der Steckdosen. Sogar eine klitzekleine Mietminderung könnte den Vermieter zur Instandsetzung veranlassen. Ich vermute, dass am E-System der Wohnung nichts durch eure Handlung zerstört wurde.

Ist doch ganz einfach: Du hast sicherlich eine Privathaftpflicht. Dort reichst du den Schaden ein. Ich denke, daß der Tarif solche Schäden hergibt. Wenn nicht, dann habt ihr zumindest eine Antwort, warum ihr nicht selbst zahlen müßt. Die PHV fungiert dann ähnlich einer Rechtsschutz Versicherung und wehrt den Schaden für euch ab.

die frage war schon beantwortet, bevor sie fertig gestellt war WIR haben eine lampe falsch angeschlossen. das Problem zu beheben sollte allerdings kein großer akt sein. ich sag mal mit anfahrt, wenns kein notdienst war, dürfte dich der spass vielleicht nen 100er kosten.

lg, Anna

jaja diese Strippenzieher sehen nur was sie sehen wollen. Was daran verdienen, alles andere ist uninteressant.

100 Euro für einen Besuch eines Elektrikers. Naja, das ist ja noch  der Zwangsbesuch eines Schornsteinfegers billiger.

@realistir

erstens ist das der maximalwert und zweitens solltest du nicht noch meckern, wenn du fremdes eigentum beschädigst und dich dabei in lebensgefahr begibst.

rechnen wir einfach mal nach:

der kollege muss zu dir kommen. dann muss sich noch einen überblick verschaffen, wie die lage vor ort nun auschaut

danach folgt die instandsetzung und anschließend muss er seine arbeit auch noch überprüfen. sprich nachsehen, ob der schutzleiter wieder funzt etc. da gehen ruckzuck schon mal eine bis vielleicht 1,5 stunden á 43 € drauf. dazu noch die anfahrt... dann kannst du ja rechenen

lg, Anna

Jaja wie man sehen kann haben über 60 Prozent der Beantworter eindeutige Vorurteile.

Sie argumentieren natürlich schön üblich pauschal, wer etwas egal aus welchen Gründen verschuldet hat, muss dafür gerade stehen.

Wenn solche Zeitgenossen wenigstens unser Rechtssytem begreifen würden, wäre es ja schon mal ausgeglichen, aber nein, vorverurteilen ist üblich.

Darf ich daran erinnern was annaeule schrieb? Der Hausmeister kam damit auch nicht zurecht. Folglich wurde jemand bemüht, der einiges besser können sollte! Ein Hausmeister ist quasi der verlängerte Arm des Vermieters.

Zurück zu unserem Rechtssystem. Da gibt es einen Ankläger und einen Verteidiger. Hier im Forum gibt es meistens nur Ankläger!

Schuldig gesprochen wird hier eine Person, die für den Problemfall in erster Linie garnicht verantwortlich ist! Sie hat diese ominöse Verschaltung mit der nichtmal der Hausmeister zurecht kam verursacht! Sie hat solch einen Mist vom Vormieter unwissentlich übernommen und soll nun die Verantwortung und die Kosten für etwas tragen, das nicht sie verursacht hat?

Die Mietsache Wohnung ist Sache des Vermieters. Der Hausmeister hätte das Problem dem Vermieter melden, und mit dem klären müssen.

Ich tendiere dazu, der Vermieter beauftragt einen Elektriker. Erstens weil etwas in seinem Eigentum zu machen ist. Zweitens, weil Vermieter eine in seinem Sinne technisch einwandfreie Sache haben möchte, bzw haben sollte.

Man könnte sich danach einigen und halbe halbe bezüglich der Kosten machen, denn es haben dann ja nicht nur der Vermieter einen Nutzen davon, wenn es jetzt nach Besuch eines Elektrikers technisch fehlerfrei und sicher ist.

Leute Leute, manche Deutsche haben nicht nur ein Migrationsproblem bezüglich Ausländern. ;-)

Wenn der Fehler in der Gebäudeinstallation liegt, zahlt der Vermieter. Wenn ihr aber durch unsachgemäße Installation der Lampe den Schaden selbst verursacht habt, müsst ihr ihn auch selbst zahlen.

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