Keine Freileitung im Haus?

5 Antworten

Guten Abend  RTGHanybal,

das klingt etwas ominös für mich. Da eine Anschlussdose in der Wohnung vorhanden ist, bin ich guter Dinge, dass es auch eine Leitung dazu gibt, die die Kollegen vielleicht nur nicht auf den ersten Blick sehen konnten.

Ich bin seht erfahren auf diesem Gebiet und würde mir das auch gerne mal im System ansehen.

Bitte fülle zu diesem Zweck mein Kontaktformular https://www.telekom.de/kontakt/e-mail-kontakt/telekom-hilft-team aus.

Es grüßt herzlich Nadine B. von Telekom hilft

Ja, du solltest zuerst mit dem Vermieter über das Problem reden. Es ist nämlich so, dass heutzutage ein Telefon/Internetanschluss eine selbstverständliche Ausstattung einer Wohnung ist und dies somit zum vertragsgemäßen Zustand im Sinne des §535 BGB gehört. Daher ist der Vermieter durchaus in der Pflicht.

Die Leitung legen muss die Telekom, das nur zur Info, dass es keine Mißverständnisse gibt. Aber der Vermieter hat eine Mitwirkungspflicht und er kann sich nicht heraus reden, dass ihn das nichts angehen würde.

Das komische ist es gibt ja eine Telefondose in meiner Wohnung trotzdem behauptet die Telekom das da keine Leitung wär. Ich habe bei Telekom Shop angerufen und nachgefragt ob sich schon was ergeben hat und dann fragte die Person mich wieviele Wohnungen sind denn in diesem Haus ich habe hier 6 Freileitungen. Dann sagte ich 8 Stück und er behauptet das es dann nicht geht. Ich verstehe das nicht ganz wenn die Telefon Dose vorhanden ist sollte es doch funktionieren.Telefondose hat 3 Anschlüsse nicht nur einen(gibt ja auch welche mit einem Anschluss).

@RTGHanybal

Das ist eine der Dinge, die dir der Vermieter beantworten können sollte. Vielleicht gab es in dem Haus früher mal 6 Wohnungen, und dann irgend wann durch einen Umbau sind 2 dazu gekommen. Es kann auch sein, dass 2 Bewohner jeweils 2 DSL Anschlüsse haben. Dann sind auch 2 Leitungen durch eine Wohnung belegt. Aber sind alles nur Spekulationen.

Technisch ist es kein Problem, dass eine weitere Leitung gelegt wird, die Frage ist eher, wieviel das kostet.

Nein, das trifft nicht zu. Das war einmal.

Zwischenzeitlich gibt es eine ganze Reihe verschiedener Möglichkeiten, um an Internet und Telefonanschluss zu kommen.

Beispiele:

Festnetzleitung der Telekom o. ä.

TV-Kabel

Mobilfunk

Gibt es keine freie Festnetzleitung, gibt es vielleicht Kabel-TV und gibt es auch das nicht, dann gibt es LTE (Funk)

Man muss das im Einzelfall betrachten.

Wenn eine Telefondose bei Einzug (Übergabe) vorhanden war, muss sie auch funktionieren.

Es ist im Verantwortungsbereich des Vermieters das zu gewährleisten bzw. sie zu ertüchtigen.

Wenn sich andere Mietparteien der freien Leitungen bemächtigen, kann es nicht Dein Problem sein, das gerade zu biegen. Falls weniger "freie Leitungen" als Mietparteien vorhanden sind, ist es ein eklatanter Mangel der betroffenen Mieteinheit.

Laut Rechtsprechung (müsste ich suchen) kann ein Mieter davon ausgehen, das eine Versorgungsdose auch technisch funktioniert. Ansehen reicht - prüfen muss er nicht.

Das kann durchaus sein, aber vielleicht gibt es bei Dir Kabel-TV und wenn nicht, gibt es immer noch Mobilfunk.

Was nützt Dir bspw. eine DSL-Leitung, wenn diese womöglich äußerst dürftig in der Geschwindigkeit ist. Da bist Du u. U. mit LTE viel besser dran.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es trifft das Thema vielleicht nicht genau, aber ich habe mich hier auch belehren lassen:

https://www.gutefrage.net/frage/telefondose-kaputt-bei-einzug-wer-muss-kosten-uebernehmen

Telefondose ist ja da und funktioniert aber Telekom behauptet da wäre keine Freileitung

@RTGHanybal

Eine Telefondose kann man auch zur Zierde verbauen. Vielleicht hängt dahinter sogar ein Draht, aber wenn dieser Draht am anderen Ende nichct auf eine freie Leitung der Telekom trifft, hast Du Pech gehabt.

@bwhoch2
Eine Telefondose kann man auch zur Zierde verbauen.

Stopp: Jetzt, glaube ich, spannst Du den Bogen zu weit. Das ist eine "arglistige Täuschung", wenn der Vermieter bei der Wohnungsbesichtigung und Vertagsunterschrift davon Kenntnis hat, mit allen Konsequenzen.

Als Mietinteressent gehe ich positiv davon aus, dass eine Steckdose o.ä. auch funktioniert und kein Blendwerk ist. Ich muss sie auch, bei Übergabe der Wohnung, nicht prüfen und das protokollieren.

Wäre ja noch schöner.

@DietmarBakel
wenn der Vermieter bei der Wohnungsbesichtigung und Vertagsunterschrift davon Kenntnis hat, mit allen Konsequenzen.

Ja wennnn! Wenn der Vermieter einer ist, dem nur diese eine Wohnung in dem Haus gehört, weiß er womöglich gar nicht, dass die Telefonleitung, die in seine Wohnung führt, gar nicht angeschlossen ist. Wenn der Vormieter das nicht gebraucht hat, gab es auch keine Reklamation. Wie es hier ist, geht leider aus den Informationen des FS nicht hervor.

Als Mietinteressent gehe ich positiv davon aus, dass eine Steckdose o.ä. auch funktioniert und kein Blendwerk ist. Ich muss sie auch, bei Übergabe der Wohnung, nicht prüfen und das protokollieren.

Und wenn der FS die Telefondose bei Besichtigung und Übergabe gar nicht bemerkt hat? Wir wissen es nicht!

In jedem Fall sollte man als Mietinteressent nicht nur schauen, ob irgendwas an der Wand ist, was wie eine Telefondose aussieht, sondern auch direkt nach den Möglichkeiten für Internet fragen und das sich ggf. auch in den Mietvertrag reinschreiben lassen.

Dabei geht es nicht nur darum, ob DSL möglich ist, sondern auch, ob ggf. Glasfaser ins Haus geht, welche max. Geschwindigkeit möglich ist und ob es Kabel-TV gibt.

Offenbar hat sich der FS vor der Anmietung zu wenig dafür interessiert.

@bwhoch2
Wenn der Vermieter einer ist, dem nur diese eine Wohnung in dem Haus gehört, weiß er womöglich gar nicht, ...

ohne Worte.

Und wenn der FS die Telefondose bei Besichtigung und Übergabe gar nicht bemerkt hat? 

Wer will das beweisen und warum? Entweder war sie da oder nicht. Er (der FS) wird sie kaum selbst gebastelt haben. Das möchte ich bezweifeln.

In jedem Fall sollte man als Mietinteressent nicht nur schauen, ob irgendwas an der Wand ist, was wie eine Telefondose aussieht, sondern auch direkt nach den Möglichkeiten für Internet fragen und das sich ggf. auch in den Mietvertrag reinschreiben lassen.

Welche Möglichkeiten sollte denn ein Vermieter "zusichern"? Sie liegen doch nicht in seiner Hand (z.B. DSL xy Mbyte, etc). Außer, das es ein freies Adernpaar vom Übergebpunkt (Hauseinführung) zur Telefondose in der Wohnung gibt, kann und sollte er nichts zusichern.

Hier sind wir wirklich konträr.

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