Katzen den Freigang auf dem Dach ermöglichen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich würde das nicht tun.

Den Katzen bringt es ja nicht wirklich was, denn was sie eigentlich draussen tun würden, können sie auf dem Dach nicht tun (auf Bäume klettern, Gärten inspizieren, unter einem Busch ein Nickerchen machen und...und...und..). D.h. das Dach selbst hat keinen großen Unterhaltungswert - nur sieht Katz' von dort aus natürlich alles mögliche Interessante und wird alles daran setzen, dort hinzukommen.

Das nächste ist die Absturzgefahr. Unterschätze nicht den Jagdtrieb deiner Katzen, der dafür sorgt, dass bei einem vorbeifliegenden Vogel jede Vorsicht über Bord geschmissen wird.....und in Dachziegel kann man sich nun mal nicht einkrallen.

Ausserdem: einmal gewährt, kann dieser "Dachgang" nicht wieder ohne Probleme eingeschränkt werden. D.h. die Miezen werden dir ganz schön was erzählen, wenn du bei entsprechendem Wetter oder Kälte die Fenster zu lassen willst.

Diese Punkte geben mir eben zu denken... Es ist halt eine Unterhaltung für 5 Minuten und wer garantiert mir, dass es dann damit getan ist?...

Leider haben wir sonst kaum eine Möglichkeit.

Wäre eine Katzenleine eine Alternative?

@kociatko

Meiner Meinung nach ist die Katzenleine auch keine Option, denn damit ist es das Gleiche in grün: du gaukelst ihr damit eine Freiheit vor, die sie nicht bekommen kann. Denn an der Leine neben dir herzulaufen, KANN nicht befriedigend für eine Katze sein (abgesehen davon, dass sie Fluchttiere sind, die die Freiheit haben müssen, abzuhauen, wenn etwas sie erschreckt oder ängstigt).

Und mit etwas Pech hast du sie dann so "angefixt", dass sie in der Wohnung völlig unzufriedenn ist.

Ich persönlich bin der Überzeugung, dass du damit weder den Katzen noch dir etwas Gutes tust. Ganz oder gar nicht, alles andere wirft nur noch mehr Probleme auf....

Wäre richtiger Freigang denn evt bei euch möglich? Wie hoch seid ihr? Wäre eine Katzenleiter denkbar?

@cuckoo

Richtiger Freigang wäre an sich möglich: wir haben kleine Gärten hinten am Haus und einen kleinen Wald.

Wir wohnen aber leider im Dachgeschoss (2. Etage) und die Katzen müssten somit durch den Flur, weil wir auch keinen Balkon haben. Hier ist eben das Problem, dass eine Mieterin einen Hund besitzt, der gerne Katzen jagt. Als unsere noch kleiner waren, ist eine mal in den Flur abgehauen und saß dann zusammengekauert unter einer Schuhablage. Sie hat gezittert und sich in der Wohnung direkt unter der Heizung verkrochen und erst am nächsten Tag wieder gefressen. Leider ist auch unser großes Fenster im Flur nicht zu öffnen (außer oben eine Klappvorrichtung, aber da kann man keine Katzen raus lassen). Die einzige Möglichkeit bliebe somit die Haustüre, die aber aus Glas besteht.

ich würds lassen. son dach hat die eigenschaft ziemlich hoch zu sein, und es liegt in der natur eines daches dass man es nicht sichern kann... nicht dass die katzen abschmieren.

freigang im flur hat noch ein problem: kommt vor dass ohlwollende menschen die "armen katzen" ganz rauslassen^^

was ihnen aber vllt freude machen würde wäre ein sitzplatz am fenster. das müsste aber dafür gesichert werden damit sie nicht türmen gehen

Das Problem ist, dass wir nur Fenster in den Dachschrägen haben. Da kann man nicht wirklich einen Fensterplatz einrichten. Zumal genau dort die ganzen Kratzspuren sind...wenn also dann genau dieses Fenster aufgemacht wird, hängen da drei Katzenköpfchen und wollen raus...

Ich schätze unsere Katzen auch so ein, dass sie vom Flur aus in andere Wohnungen schlüpfen oder eben, wenn jemand nicht aufpasst aus der Haustüre raus.

Egal was Ihr macht - eimal Freigänger - immer Freigänger! Die machen ein Höllenspektakel, wenn sie sich erst mal daran gewöhnt haben raus zu dürfen und dürfen es im Winter dann aus heiztechnischen Gründen nicht mehr. ich würde davon abraten.

Also würdest du eher zu einer Katzenklappe raten?

Also ich würde sie schon zum Dach raus lassen. Ich weis ja nicht wie steil das Dach ist aber unsere Katzen gehen oft zum Dach raus und sind bis jetzt immer sicher zurückgekommen. Allerdings haben sie bei uns auch die Möglichkeit zur Haustür rein zu kommen.

LG :)

Erleichterte Kündigung Zweifamilienhaus nach § 573a Abs.1 BGB. Liegt hier eventuell argistige Täuschung vor?

Hallo, wer kennt sich aus mit dem Thema Kündigung/Zweifamilienhaus nach § 573a Abs. 1 BGB? Wir haben im Dezember 2015 die untere Wohnung in einem ZFH angemietet. Unsere Vermieterin wohnt in der oberen Wohnung. Im Dachgeschoss befinden sich noch Räume mit Versorgungsanschlüssen und spearatem Zugang. WC und Dusche sind dort ebenfalls vorhanden. Also müsste doch die erleichterte Kündigung unwirksam sein oder? Des Weiteren hat sie das Haus seinerzeit sowohl zur Miete als auch zum Kauf angeboten (so war die Anzeige in der Zeigung geschaltet).
Wir haben uns dafür entschieden, erst einmal die untere Wohnung zu mieten und später dann das komplette Haus zu kaufen. Unsere Vermieterin wohnte zu dem Zeitpunkt in der unteren Wohnung und ist dann zum 01.12.2015 in die obere Wohnung gezogen, so dass wir dann ab dem Zeitpunkt die Erdgeschosswohnung bewohnt haben. Bei dem Umzug von unten nach oben haben wir unserer Vermieterin voll zur Seite gestanden, da sie das nicht alleine bewältigen konnten. Somit haben wir ihre Möbel nach oben transportiert und erst dann haben wir die Erdgeschosswohnung renovieren können. Ein Übergabeprotokoll wurde nicht gefertigt. In der Folgezeit haben wir die untere Wohnung teilweise saniert - immer mit dem Wissen, dass wir in 1-2 Jahren das Haus kaufen werden. Unsere Vermieterin hat uns dabei immer zugestimmt und gesagt, dass wir alles machen können, was wir wollen, denn das Haus würde ja eh bald uns gehören. Wir haben uns auch mit den Kindern unserer Vermieterin zusammengesetzt und für die war es auch kein Problem, ein Vorkaufsrecht für uns einzuräumen. Da wir nach einem Jahr immer noch kein Vorkaufsrecht hatten, haben wir unserer Vermieterin gesagt, dass wir nun erst eimal kein Geld mehr in das Haus investieren würden, solange wir nicht Schriftliches in den Händen haben, was den Kauf des Hauses betrifft. Daraufhin haben wir dann ein paar Wochen später die Kündigung nach § 573a Abs. 1 BGB erhalten. Nun will unsere Vermieterin auf einmal nichts mehr davon wissen, dass wir das Haus kaufen wollten. Sie hat uns durch ihren Anwalt mitteilen lassen, dass ein Kauf für sie nie zur Debatte stand. Wir sind fassungslos. Sie lügt das Blaue vom Himmel herunter und verlangt nun den Rückbau sämtlicher Arbeiten von uns. Meine Frage nun - handelt es sich hierbei um arglistige Täuschung? Unsere Nachbarn können bezeugen, dass unsere Vermieterin die Absicht hatte, uns das Haus zu verkaufen. Auch habe ich recherchiert und einige Vormieter ausgemacht, die mir ebenfalls die hinterlistige Vorgehensweise unserer Vermieterin bestätigt haben. Fakt ist, dass unsere Vermieterin sich Mieter ins Haus holt, die das Haus instand halten, damit sie nichts investieren muss. Wenn die Mieter nicht mehr spuren, werden sie an die Luft gesetzt. Wir sind zwar im Mieterschutz - aber vielleicht hat jemand hier einen Tipp, wie man diese Machenschaften unserer Vermieterin beenden kann. Können wir Schadensersatzansprüche stellen? Es sind erhebliche Kosten entstanden.

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