Kann man von einer unbeliebten Person verlangen, eine Beerdigung zu verlassen?

5 Antworten

Zwingen kann man Niemanden dazu, höchstens bitten. Ob dieser Bitte nachgekommen wird, steht auf einem anderen Blatt. Aber wie Du schon schreibst: Der Friedhof ist ein öffentlicher Ort.

Eine "unbeliebte" Privatperson könnte man zumindest daran hindern, an das offene Grab zu treten, gegen einen Kriminalbeamten, der dienstlich anwesend ist, um mal zu sehen, wer da alles so auftritt, wird man wohl kaum etwas machen können.

Eine Möglichkeit wäre die Person im Vorfeld eindringlich zu bitten von einer Teilnahme abzusehen. Rechtlich sehe ich keine Möglichkeit (Hausverbot oder sogar Stalking).

eine geliebte würde ganz bestimmt nicht an einer beisetzung teilnehmen wenn sie den verstorbenen nicht geliebt hätte!wer weiß denn was seine letzten worte zu ihr waren.vielleicht hat er sich auch aus materiellen gründen nicht von seiner frau getrennt.vielleicht hat er sie geliebt und war auf dem weg zu ihr!aber es sind alles nur spekulationen.es sollte nur eines zählen:die totenruhe nicht zu stören.

Man kann niemanden verbieten, an einer Beisetzung auf dem Friedhof teilzunehmen. Man ist aber nicht gezwungen, mit allen, die kommen, auch zu reden und sie persönlich zu begrüßen.

Die "unliebsame Person" möchte dem Toten die letzte Ehre erweisen, also sollte es evtl. möglich sein, sich selbst zurückzunehmen und für die Dauer der Beisetzung Streitgedanken außen vor lassen. Man kann denjenigen natürlich auch bitten zu gehen und damit einen Eklat für die ganze Gesellschaft heraufbeschwören.

Danke. DH.

@Kabark

auch noch einer von mir.

@solf1

Alle guten DH sind drei.

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