Kann der Vater den Umzug mit Kind zum neuen Partner verweigern?

10 Antworten

Ja, kann er.

Wenn er auch das Sorgerecht hat, dann kannst du nicht ganz alleine entscheiden, wo das Kind wohnt und wer mit dem Kind Umgang hat.

Natürlich kann er auch nicht einfach so etwas verbieten.

Daher ist es ja ein GETEILTES Recht.

Geht zum Jugendamt und bittet um ein Gespräch mit einem Mediator. Der kann euch weiter helfen und vielleicht erinnert ihr euch dann beide, dass ihr in dem Fall die Erwachsenen seid und wie man sich vernünftig verhalten müsste.

Es gibt kein geteiltes Recht.

Es gibt die gemeinsame Sorge.

Selbstverständlich kann der Vater der Mutter innerhalb einer Stadt nicht vorschreiben, wo sie mit dem Kind zu wohnen hat.

Er muss zwar sein Einverständnis für den Umzug geben, das ist mir schon klar. Aber ob das dann auch wirksam ist, nur weil es der neue Partner ist und keinerlei Gefährdung für das Kind vorliegt.

Sie darf sehr wohl mit dem Kind umziehen.  Da das Kind bei ihr wohnt, hat sie auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Sie braucht noch nicht einmal die Zustimmung des Vaters für einen Umzug.

Aber haben wir dann nicht beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht?

@akina89

Nein, das hat nur einer. Da das Kind bei dir lebt, liegt das Aufenthaltsbestimmungsrecht wohl bei dir.

@akina89

natürlich haben beide eltern das abr

Wenn Ihr das gemeinsame Sorgerecht habt und der leibliche Vater dagegen ist, ggf. weil es entsprechende Gründe gibt (Gewalt, Alkohol, Drogen), so könnte er das Thema vors Gericht bringen und dort würde dann entschieden. Allerdings müssen die Gründe entsprechend hart sein und nachgewiesen werden können.

In der Regel steht dem Umzug also nichts entgegen. Allerdings rate ich dazu, im Interesse des Kindes keinen grundlosen Streit mit dem Vater anzufangen, sondern unbedingt den Frieden und einen guten Umgang zu wahren.

Nein, das kann er nicht.

Es sei denn, der neue Partner ist ein stadtbekannter Schläger, Kindesmissbraucher und Verbrecher. Dann würde das gegen das Kindeswohl verstoßen.
Ich nehme aber an, dass das nicht der Fall ist.

Anders wäre es, wenn dadurch das Umgangsrecht des Vaters betroffen wäre. Wenn du also mit Kind und neuem Partner weit weg ziehen würdet.

Aber so, kann der Vater der Kinder nichts machen.

Ja, du hast nicht mehr Rechte als er!
Ich rate euch aber dringend, denkt an eure Tochter und macht keinen Krieg daraus!
Die Kinder leiden immer am Meisten unter der Trennung der Eltern.

Sie hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Demnach steht dem Umzug nichts im Wege.

Davon steht oben im Text nichts...

haben wir nicht beide auch automatisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht?

@akina89

Nein, das hat nur einer. In diesem Falle wohl du, da das Kind ja bei dir lebt.

@glaubeesnicht

falsch, das abr haben eltern bei gsr immer gemeinsam - es sei denn es wurde dem vater gerichtlich entzogen

Ihr habt das gemeinsame Sorgerecht.

Wie kommst du auf die Idee, dass du alleine Entscheidungen bzgl. des Kindes treffen kannst?

Wie kommst Du auf das ganz schmale Brett, dass der Vater der Mutter vorschreiben kann, mit wem sie zusammenlebt?

@Menuett

Gar nicht. Er darf aber mitbestimmen, wo sich sein Kind aufhält. Wenn sich die beiden da mit gemeinsamem Sorgerecht nicht einig sind, muss ggf. das Gericht ran.

Ich nehme mal an, sie hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht und kann daher sehr wohl mit dem Kind umziehen. Sie bleibt zudem in derselben Stadt und zieht nicht hunderte von Kilometern weit weg.

@glaubeesnicht

Wen dem so ist, dann ist das so. 

Hatte nur mal erfahren, dass er dem Umzug zustimmen muss. Und obwohl keinerlei Kindsgefährdung besteht hab ich angst, dass ich nicht mit dem neuen Partner zusammen ziehen darf, weil er da was dagegen hat.

@akina89

Du kannst auf jeden Fall zusammenziehen, mit wem du willst.

Aber nur ein Elternteil hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht!

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