Kann der Personalchef einen internen Jobwechsel verbieten?

5 Antworten

Es kann sein, dass der Arbeitgeber interne Stellenwechsel nicht wünscht und entsprechend nicht unterstützt. Das ist seine unternehmerische Freiheit resp. da gibt es weder gesetzliche Vorschriften noch Verbote.

Ebenso kann Einrichtung/Betrieb/Unternehmung etc von sich aus entscheiden / vorgeben, ob Linienvorgesetzter Personalverantwortlichen überstimmen kann et vice versa resp. was im Falle zu tun ist wenn Linie resp. Personalabt. unterschiedlicher Meinung sind.

Im ungekündigten Arbeitsverhältnis hätte es allenfalls Möglichkeiten gegeben mit jetzigem & zukünftigem Chef geeinsam, Personalabt., evt Betriebsrat das Gespräch zu suchen ...
Im gekündigten Verhältnis dürften diese Chancen gering sein (und va ist es nun auch für den pot. neuen Chef schwierig zu argumentieren weshalb sie erneut eingestellt werden soll ...)

Was denn nun? Wenn es ein interner Wechsel ist, muss sie nicht kündigen.

Ein abgebender Personalchef hat bei einem Wechsel nur etwas mit zureden, wenn im Arbeitsvertrag entsprechende Konkurrentenklausel vereinbart sind und es um Firmengeheimnisse geht.

Eine interne Versetzung ist erst dann unter Dach und Fach, wenn ein Änderungsvertrag unterschrieben ist. Bis dorthin darf der abgebende Abteilungsleiter, der aufnehmende Abteilungsleiter, der Personalchef und der Personalrat noch alles abbrechen oder zeitlich verzögern. „ Du bekommst meinen Mitarbeiter erst, wenn ich Ersatz habe.....“

Wenn die neue Stelle in einem anderen Unternehmen ist, sollte es egal sein. Ist die neue Stelle aber bei einer Landesbehörde und die derzeitige auch, könnte es Schwierigkeiten geben.

Ansonsten gilt: Wer fristgerecht gekündigt hat , kann mit Ablauf der Frist gehen.

Wenn alles geregelt war, warum hatt sie dann gekündigt? Dann hätt sie nahtlos innerbetrieblich wechseln können. Das letzte Wort hat eben der Personalchef, und solange der nicht zustimmt, kann sie nicht wechseln. Also war nicht alles geklärt.

Eine fristgerechte Kündigung muss der Personalchef natürlich akzeptieren, aber niemand kann ihn zwingen, Deiner Freundin die andere Stelle zu geben.

Aber der Chef, der die Stelle ausgeschrieben hat, hat ihr die Stelle bereits zugesagt. Wahrscheinlich sind sie jetzt dabei gewesen, den Vertrag fertig zu machen und da hat es dann gehakt..

@Karrrrrro

vorsciht dies könnte auch auf abwerbung heraus laufen und deshalb macht der persoanlchef nicht mit?

@Karrrrrro

Das hätten die beiden Vorgesetzten untereinander ausmachen müssen. Vorausgesetzt, dass es sich um eine Versetzung handelt.

@Karrrrrro

Mündliche Zusagen sind nichts, aber auch wirklich nichts wert

@Slix2012

War eine schriftliche Zusage und die beiden Chefs (aktuell und potenzieller) haben das beide miteinander abgemacht. NUR der Personalchef verbietet es. aber warum?

@Karrrrrro

Also wenns schriftlich ist, dann gibts ja kein Problem. Dann versucht der Chef vielleicht nur, sie davon abzuhalten, hat aber rechtlich gesehen keine Grundlage

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