Jemand anderes verliert unseren Schlüssel wer bezahlt?

10 Antworten

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  1. nur Du bist dem Vermieter gegenüber schadensersatzpflichtig.
  2. Es erfolgte eine Inobhutnahme durch den Verwandten damit ist er Dir gegenüber schadensersatzpflichtig, ob seine Versicherung die Regulierung übernimmt hängt davon ab, ob privater Schlüsselverlust mit versichert ist.
  3. Da du selbst gegenüber dem Vermieter schadensersatzpflichtig bist, melde es Deiner privaten Haftpflichtversicherung mit Absicherung Verlust privater Schlüssel, die wird sich dann mit deinem Vermieter und deinem Verwandten auseinander setzten

erst mal haftest DU dem vermieter

dann kann dein verwandter dir haften

du kannst die haftung nicht durchreichen, DU haftest dem vermieter und kannst es nicht abwälzen, dann erst haftet der dir

dein verwandter wird aber gar nicht haften, weil das leichte fahrlässigkeit bei gefälligkeit ist

du wirst haften

dein verwandter wird aber gar nicht haften, weil das leichte fahrlässigkeit bei gefälligkeit ist

Einen fremden Schlüssel an sich zu nehmen ist keine gefälligkeit sondern eine Inobhutnahme und damit geht gleichzeitig die Gefahr auf den Hüter über. Eine Gefälligkeit ist zb. Hilfe beim Umzug, Hilfe bei Renovierungsarbeiten, transportieren einer Person oder transportieren einer Sache jedenfalls immer eine aktive Tätigkeit. Verwahrung sensibler oder wertvoller Sachen setzt vertrauen voraus und ist als Inobhutnahme zu bewerten

@RudiRatlos67

dann haftet er dem mieter

@RudiRatlos67

Das ist falsch.

Sich um eine Wohnung während des Urlaubs zu kümmern ist eine Gefälligkeit und keine Inobhutnahme.

Der Verwandte muss sich dabei nicht mehr um die Sache kümmern als er es bei eigenen Schlüsseln tun würde.

Nein, muss sie nicht.

Dein Verwandter kann nicht haftbar gemacht werden, da er euch eine Gefälligkeit getan hat. Für diese darf er nicht bestraft werden.

Eure Versicherung müsste das übernehmen, wenn ihr Schlüssel miteingeschlossen habt.

Wahrscheinlich nicht. Der Verwandte ist möglicherweise nicht gegen Schäden bei Verwandten versichert. Und wenn er das ist, haftet er nicht, wenn er den Schlüssel nur fahrlässig verloren hat.

Er hat den Schlüssel in Obhut genommen, damit geht gleichzeitig auch die Gefahr des Untergang auf ihn über. Der Verlust ist nicht anders zu sehen als wäre es sein eigener Schlüssel gewesen. Und ob nun Fahrlässigkeit oder Diebstahl vorliegt ist zunächst mal zweitrangig

Zunächst würde ich das dem Vermieter melden, da Ihr ja einen neuen Ersatzschlüssel benötigt. Wenn der Schlüssel nicht mit Adresse versehen war, ist der Verlust vielleicht nicht ganz so tragisch. Man kann ihn ja keinem Gebäude zuordnen. Sollte der Vermieter dennoch auf das Auswechseln der Schließanlage bestehen, seid vermutlich Ihr erst einmal haftbar zu machen und müsst für den Schaden aufkommen. Ihr könnt den Schaden dann privat mit Eurem Verwandten regeln. Der kann einen Haftpflichtschaden daraus machen.

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