Ist es sinnvoll, sich von einem Versicherungsmakler beraten zu lassen?

5 Antworten

Nun ja. Ein Versicherungsmakler hat zunächst einmal den Vorteil unabhängig beraten zu können. Er hat auf jeden Fall eine größere Auswahl an Versicherungen zur Auswahl, als ein Generalvertreter einer Versicherung. Häufig haben Makler auch Vollmachten der Versicherungen zur Schadensregulierung. und können auch andere Produkte anbieten. Es gibt aber auch Makler die immer nur die gleichen Versicherungen anbieten, und zwar die bei denen sie die höchsten Provisionen bekommen. Es ist also nicht ganz einfach pauschal zu beurteilen ob ein Makler besser ist als ein Generalvertreter.

Kann ich nicht ganz so stehen lassen. Da mittlerweile, zumiondest bei uns die Provisionssätze alle gleich sind. Aber sicherlich hast du recht das einige Einzelmakler nur mit wenigen Gesellschaften zu tun haben.

Grundsätzlich ist man bei einem Makler besser aufgehoben als bei einem Ausschließlichkeitsagenten, denn keine Versicherungsgesellschaft ist in allen Bereichen gut, jede hat seine starken Bereiche. Außerdem muss ein Makler nach dem "best advice"-Prinzip (bestes Angebot) im Preis-/Leistungsverhältnis arbeiten. Man kann auch davon ausgehen, dass ein selbständiger Makler einem länger "erhalten" bleibt wie ein Vermittler der von Ausschließlichkeit zu Ausschließlichkeit springt und laufend den Arbeitgeber wählt. Außerdem ist die Haftung eines Maklers größer wie die eines Ausschließlichkeitsagenten, der meist von der Gesellschaft in Schutz genommen wird.

Trifft den Nagel auf dem Kopf. Unter www.versicherungsmakler.de findest du einen auch in deiner Nähe.

ich habe seit 2002 ein VM er hat sich alle meine versicherungen angeschaut und mir meine ganzen versicherungen so umgestellt das ich gut versichert bin und auch leisten kann, habe dadurch 200,- im jahr gespart, wenn was ist kann ich ihn immer anrufen, der makler kostet nichts weil er ja durch die versicherungen seine provision bekommt, mir hat er sehr geholfen,

so soll es sein !

mein VWL Dozent hat es so ausgedrückt. Man erhält für 4 Kg Kartoffeln 1 Kg Fleisch.

Das Verhältnis was man für beides tun muss um die jeweiligen Bedingungen zu erfüllen, nennen wir Arbeit. Der Bauer erntet Kartoffeln, der Jäger legt das Wild ! Nun kommen beide zusammen und tauschen, damit beide das gleich essen können !

Wenn der Versicherungsmakler mit seiner Arbeit und ohne Kosten für uns Kunden unser Tauschmittel "Geld" vermehrt, ist die Beratung doch sprichwörtlich "Gold Wert", wir sparen Zeit die wir mit unserer Familie verbringen können und haben vielleicht noch einen vertrauensvollen Freund gewonnen !

Meiner Meinung nach JA, wenn der Versicherungsmakler nur nicht für eine Firma arbeitet. Viele nennen sich Versicherungsmakler und sind nur für ein Unternehmen tätig und das hat m. E. nach nichts mit einem Versicherungsmakler zu tun.

Ein Versicherungsmakler ist für kein einziges Unternehmen tätig. (Siehe § 59 (3) VVG) Also- bitte keine solch irreführenden Ratschläge mehr abgeben!!!

§ 59 VVG Begriffsbestimmungen

(1) Versicherungsvermittler im Sinn dieses Gesetzes sind Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler.

(2) Versicherungsvertreter im Sinn dieses Gesetzes ist, wer von einem Versicherer oder einem Versicherungsvertreter damit betraut ist, gewerbsmäßig Versicherungsverträge zu vermitteln oder abzuschließen.

(3) Versicherungsmakler im Sinn dieses Gesetzes ist, wer gewerbsmäßig für den Auftraggeber die Vermittlung oder den Abschluss von Versicherungsverträgen übernimmt, ohne von einem Versicherer oder von einem Versicherungsvertreter damit betraut zu sein. Als Versicherungsmakler gilt, wer gegenüber dem Versicherungsnehmer den Anschein erweckt, er erbringe seine Leistungen als Versicherungsmakler nach Satz 1.

Gegenfrage : Ist man heute bei einem Ausschließlichkeits Agenturleiter besser aufgehoben, der nur ein Unternehmen anbietet ? Ich denke mal nicht, wichtig ist die Vielfalt (am besten alle Versicherer), die Kompetenz ,das Fachwissen und die Unabhängigkeit, welche Gesellschaft nach der Analyse ,den nun für den Kunden das beste ist und nicht für sich selbst.. Es liegt in der Summe ,der Dinge, das manch Makler ebenso wenig den Titel verdienst wie so manch Agenturleiter einer Gesellschaft..machen Sie es bitte auch davon abhängig wie die persönliche Schiene zwischen Ihnen "läuft", dies wird meistens zu wenig beachtet, ist aber genauso entscheidend..HG DerMakler

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