Ist ein Vertrag rechtskräftig, wenn man ihn unter Drogeneinfluss abschließt?

5 Antworten

Wenn er zum Vertragsabschluss z.B. durch Drogen in einem Zustand war, der die frei Willensbildung beeinträchtigte oder ausgeschlossen hat, dann kann man den Vertrag anfechten. Dazu muss der anderen Partei eine entsprechende Anfechtungserklärung zugehen.

Ich vermute, dass man der Anfechtung widersprechen wird. Beweisbar würde der Drogenkonsum durch einen entsprechenden Test, z.B. Haaranalyse. Allerdings muss man abwägen, inwieweit man sich mit dem Geständnis des Drogenkonsums strafrechtlich relevant selbst belastet.

Da er erst eingeschränkt geschäftsfähig ist, und seine Eltern haben etwas gegen die Verträge, können diese nachträglich unwirksam gemacht werden. (BGB § 104-113) Das sloote genügen. Hoffe das hilft.

mfg Andi

generell sind aber verträge, die unter drogeneinfluss abgeschlossen wurden nichtig

Solange man aber klar im Kopf ist, und das ist auch unter Drogeneinfluß halbwegs der Fall, sind sie nicht nichtig.

wenn ein Arzt ihm eine sogenannte "Unzurechnungsfähigkeit" bescheinigt,bzw. er sowieso in Behandlung wegen der Drogen ist, dann ja, kann aber passieren, dass er dann einen gesetzlichen Betreuer bekommt, der weiteres verhindert, was ihm schaden könnte. LG!

Ich hatte ein Kabel Deutschland Vertrag mit einem medienberater Zuhause abgeschlossen, im Endeffekt hatte ich keine Lust mehr auf diesen und hab ihn nichtig gemacht indem ich behauptet habe das ich unter Marihuana stand usw. Beweisen muss ich da nix da ich ohnehin konsumieren. Der Gesetzgeber ist eben so dämlich das er diese droge noch sehr ernst sieht.

Natürlich wissen wir Konsumenten das da nichts beeinflusst wird:) aber solange der Gesetzgeber Das erlaubt kommt man als Konsument aus vielen Dingen heraus.

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