Ideen hinterlegen bei einem Notar!

4 Antworten

Ganz einfach: Nimm einen Zettel und schreib drauf Patentanmeldung, dann die Beschreibung der Erfindung. Das wirfst du beim Patentamt in den Briefkasten. In dem Moment wo der Eingangsstempel drauf kommt warst du nachweislich der Erste, vorausgesetzt die Erfindung wurde nicht schon vorher 1:1 geschützt. Jedenfalls lehnt das Patentamt diese Anmeldung ab weil die Formvorschriften nicht eingehalten wurden. Spielt aber keine Rolle denn du hast die Idee nachweislich beschrieben und eingereicht. Dann hast du noch in Ruhe Zeit die Anmeldung zu überarbeiten und einzureichen. Inzwischen weißt du auch ob die Firma ernsthaftes Interesse hat. Ansonsten kannst du auch eine Geheimhaltungserklärung unterschreiben lassen in der vereinbart ist, dass die Firma die Idee ohne dein Einverständnis nicht alleine nutzen darf. Beratung bekommst du auch bei www.erfinder.at

Lass es patentieren! Wenn du aber etwas verbesserst, was im Verlauf deiner Arbeit geschieht, gehört es dem Arbeitgeber...

Wenn die Produkte bereits durch Patente/Gebrauchsmuster geschützt sind, dann ist Deine Idee nur von bedingtem Wert.

Du kannst aber den Hersteller direkt anschreiben und die Art der Verbesserung anbieten - ohne zu sagen, wie es genau geht. Dann wirst Du sehen, wie sie reagieren.

hmmm...schwierig, denn sobald er deine Idee weiß und sie leicht verändert (Veränderung der Materialien) ist es seine Idee... Das ist einen Bekannten im Bausektor von mir passiert und sogar mit Patent :-(

Wie fange ich am besten an, eigene Produktideen zu verwirklichen?

Hallo, ich habe ein echt kompliziertes Problem und schlage mich damit seit Jahren rum.

Ich habe einige sehr gute Ideen für neuartige Produkte in verschiedenen Bereichen, wie z. B. eine Fensterfolie, womit man jedes Fenster beliebig auf transparent oder nicht-transparent schalten kann, ohne sich ein dafür spezielles Fenster kaufen zu müssen. Diese Idee hatte ich schon vor über 8 Jahren. Nun gibt es das jetzt seit letztem Jahr.

Dann hatte ich noch vor Jahren die Idee von einem Pulsmesser, welcher die Herztöne von Neugeborenen überwacht, um bei einem möglichen plötzlichen Kindstod Alarm zu schlagen. Diese Sensormatten sind einfach zu unzuverlässig...Leider gibt es jetzt auch hier bereits Lösungen mit Pulsmesser für den Fußknöchel.

In beiden Fällen hätte ich nicht gewusst, wo und wie ich überhaupt ansetzen soll, um diese Produkte herzustellen.

Mich haben immer Fragen gequält wie: wie viel Kapital müsste man einplanen? Für Forschung, Material, Mitarbeiter/Dienstleister? Oder reicht es, das bei einer Firma zu beauftragen? Wie sage ich denen das? Sollte ich vorher ein Patent erstellen lassen? Ach was das wieder kostet...und dann bin ich noch immer weit von einem Produkt entfernt.

Aus diesen Gründen komme ich mit meinen Ideen irgendwie nicht weiter damit weil ich oft schon an der ersten Hürde scheitere: ich versuche es nicht, weil ich mir über evtl. Risiken und Chancen unsicher bin und es mir einfach auch an Know-How mangelt.

Für meine weiteren Ideen bräuchte ich z. B. entweder einen Hersteller für Metallwaren oder für eine andere Idee eine Spritzguss-Firma, wo ich jetzt aber schon weiß, dass das Material, das ich brauche, schwer zu bekommen ist und oft nur an Konzerne und größere Firmen verkauft wird (ein spezielles thermoplastisches Elastomer).

Sollte ich eine Gründungsfirma hinzuziehen? Die kostet ja auch wieder und das finanzielle Risiko, mit der Ungewissheit, ob die Idee dann auch funktioniert, ist auch eine Hürde, an der ich oft scheitere...

Wie würdet ihr in meiner Situation am besten vorgehen?

Infos zu mir: ich habe einen festen Job und bin Familienvater.

Sorry für den Roman, aber mein Frust musste einfach mal raus :)

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Haus Vererben oder Bevollmächtigen und dann Schenken (zu Lebzeiten?

Guten Morgen Forum.

Wir/Ich möchten bald das Haus unserer Eltern verkaufen.

Ein Elternteil lebt noch... aber inzwischen im Heim.

Vorabinfo: Finanziell ist meine Mutter auf der sicheren Seite und benötigt das Geld aus dem Hausverkauf nicht!

Nun ist es so, dass das leer stehende Haus unnötig Kosten verursacht und auch vom Zustand her nicht besser wird... deshalb baldig der Verkauf.

Ich, der Sohn, werde dereinst das Haus laut Testament alleinig erben.

(Wir sind uns auch innerhalb der Familie einig... keine Spannungen oder Streitigkeiten... die Schwester erhält ein gleichwertiges Objekt)

Das Haus ist seit 40 Jahren im Familienbesitz.

Meine Mutter ist nicht mehr so fit und kann zwar noch zustimmen und ablehnen..., aber keine Amtsgänge mehr machen... körperlich sehr stark auf Hilfe angewiesen.

Deshalb -

Welche Version wäre hierbei ratsam / weniger umständlich;

Auch im Hinblick auf die entstehenden Kosten/ Aufwand:

1)

  • Meine Mutter überträgt mir eine Vollmacht in allen Belangen ( Amtsggänge, Unterschriften, Notar,...) die mit dem Hausverkauf zu tun haben.
  • Damit wickle ich dann den Hausverkauf ab.
  • Nach vollendetem Hausverkauf erhalte ich den Verkaufspreis abzgl. Gebühren, etc. als Schenkung.

oder

2)

  • Meine Mutter vererbt mir zu Lebzeiten (also jetzt) das Haus ganz offiziell mit Brief und Siegel.
  • Ich erledige dann die notwendigen Amtsgänge um das Haus auf mich umschreiben zu lassen, sofern notwendig, da ja wenige Monate später ich selbst das Haus wieder verkaufe.

Kurz zusammengefasst:

1) Verkaufs-Vollmacht mit anschl. Schenkung

oder

2) Vererbung mit anschl. Verkauf

Vielen Dank für Tipps hierzu

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