Ich bekomme keine schriftliche Bestätigung zur Kündigung, was tun?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn man absolut sichergehen möchte, dann sollte man für die Übersendung von schriftlichen Willenserklärungen (z.B. einer Austrittserklärung) die Zustellung durch Zustellungsurkunde über einen Gerichtsvollzieher wählen. Dies ist die einzige Zustellungsart einer schriftlichen Willenserklärung (z.B. einer Kündigung), die kein Zutun des Empfängers erfordert (und damit unabhängig von dessen Empfangswillen ist), und die zudem absolut beweissicher und damit "gerichtsfest" ist.

Die Zustellung funktioniert so: Der Gerichtsvollzieher fertigt eine beglaubigte Kopie des Schreibens an, stellt diese dem Empfänger zu, notiert Datum, Zeit und Ort der Zustellung sowie Person des Empfängers auf einer besonderen Urkunde, der Zustellungsurkunde, die er mit dem Original dauerhaft verbindet und dem Absender zurückschickt.

Damit hat der Absender nicht nur einen Beweis über den Zugang seines Schreibens beim Empfänger in der Hand, sondern auch über dessen Inhalt.

Die Kosten für ein auf diese Art zugestelltes, einseitiges Schreiben betragen etwa 10 Euro.

Siehe auch hier:

http://www.gerichtsvollzieher-zustellung.de/willenserklaerungen/index.php

Kein Wiederspruch zu Deinem Beitrag.

Aber hier geht es um eine Kündigung in irgendeinem Verein. Kündigungen dieser Art werden täglich Hunderte ausgesprochen.

Ich kenn diese Geschichte vom leeren Briefumschlag auch. Aber wie glaubhaft ist denn dieser AG der eine solche Geschichte vorbringt?

Danke für die Antwort. Ich habe die Kündigung ganz normal verschickt. ´Was soll ich jetzt machen, die Kündigung nochmal über einen Gerichtsvollzieher versenden??

@Jason200

Ja, wenn du unbedingt einen "gerichtsfesten" Nachweis deiner Austrittserklärung brauchst und die Kündigungsfrist noch nicht abgelaufen ist, dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig.

Du hast deinen Willen erklärt (ich hoffe nachweislich per eingeschriebenem Brief, am besten noch unter Zeugen aufgegeben). die Bestätitung ist nich zwingend notwendig, deine Kündigung ist wirksam zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Der Empfänger auch eines Einschreibens könnte behaupten, ihm sei lediglich ein leerer Briefumschlag zugestellt worden.

Und selbst wenn das Schreiben vor Zeugen verfasst, eingetütet und der Post übergeben wird, so ist man, falls es zu einer Gerichtsverhandlung kommen sollte, immer noch darauf angewiesen, dass der Richter die Zeugenaussage für hinreichend glaubwürdig hält.

@JotEs

Das ist in der Tat richtig und mir auch hinlänglich bekannt.

Daher bleibt als einzig 100% sicherer Alternative die förmliche Zustellung durch den Gerichtsvollzieher. Hier stellt sich dann aber die Frage der Verhältnismäßigkeit. Die Zustellung kostet nämlich pro Schrieb zwischen 13-25 €.

kündigungen schickt man am besten per einschreiben, dann hat man einen beweis und ist nicht darauf angewiesen, dass die kündigung bestätigt wird. hast du das nicht so gemacht?

Ein Einschreiben (auch mit Rückschein) ist keine absolut beweissichere Zustellungsart, denn der Empfänger kann behaupten, er habe lediglich einen leeren Briefumschlag erhalten.

@JotEs

Man kann es auch übertreiben :D Dann einfach ein Video vom Brief, dem Eintüten machen und im Video ein unverwechselbares Kennzeichen auf den Umschlag machen^^ Dann war's das mit den komischen Behauptungen ;)

@musikuss78

Man kann es auch übertreiben

Nun, in der Regel ist das ja auch alles nicht nötig, sondern es genügt ein normaler Brief.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie das Beispiel des Fragestellers zeigt. Hätte er sein Kündigungsschreiben per Zustellungsurkunde durch einen Gerichtsvollzieher zustellen lassen, dann hätte er sein Problem jetzt nicht ...

Übrigens: Es ist nicht einmal erforderlich, den Austritt schriftlich zu erklären, denn die Form der Austrittserklärung kann nicht durch die Satzung vorgeschrieben werden. Gelegentlich in den Satzungen vorkommende Versuche dieser Art (z.B.: "Der Austritt ist durch eingeschriebenen Brief zu erklären.") verhindern nicht die Wirksamkeit des in einer anderen Form erklärten Austrittes, da der § 39 BGB, der den Austritt aus einem Verein regelt, nicht zu den in § 40 BGB genannten "nachgiebigen" Vorschriften gehört, die Satzung das Austrittsrecht also nicht anders regeln / beschränken kann, als § 39 BGB es vorsieht.
Die einzige Einschränkung des Austrittsrechts, die die Satzung gemäß § 39 BGB wirksam vorschreiben kann, ist die höchstens zweijährige Kündigungsfrist bzw. die Kündigung zum Ende des Geschäftsjahres.
Problematisch ist es allerdings hin und wieder, den Zugang der Willenserklärung zu beweisen, wenn der Empfänger den Zugang abstreitet. Dieser Beweis obliegt natürlich dem Erklärenden.

Wieso hast du denn keine Kopie deiner Kündigung?

Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung, die eigentlich keiner Bestätigung bedarf.

Naja, die Kündigung war ja handschriftlich. Wenn ich kein Recht auf eine schriftliche Bestätigung habe, was mache ich dann, wenn die mir den Mitgliedsbeitrag einfach vom Konto abbuchen?

hast du das in kopie geschickt ,oder nur ein original ohne kopie ? ich würde die anschreiben und erklären ,das du diese kündigung unter zeugen geschickt ,oder abgegeben hast und dich rechtlich gesehen erkundigen wirst ,ob es so seine richtigkeit hat wie die mit kunden in solchen fällen verfahren und wie man sich zur wehr setzen kann . meistens reicht das schon aus und ist keine drohung ,sondern fakt was du angesagt hast und ist dein gutes recht ,versuch macht klug und würde es so versuchen,oder bei der verbraucherzentrale erkundigen was man machen kann . hoffentlich hilfts .

Mitgliedsbeitrag zahlen oder nicht?

Hallo und zwar bin ich als Kind in den Schützenverein eingetreten mit der Unterschrift meiner Eltern.

Dort bin ich seit 2005 nicht mehr gewesen, und heute habe ich im Alter von 20 Jahren Post bekommen ich solle bitte für das jJhr 2012 und 2013 den Jahresbeitrag zahlen, daraufhin habe ich mir erstmal die Anmeldung geben lassen. Dort steht drauf "Gemäss Beschluss der Mitgliederversammlung von 1994 werden alle Jugendlichen vom 10. biis zum 17. Lebensjahr von der Eintritts und Beitragsgebühr befreit. Luftgewehr-Training ist ebenfalls kostenlos."

Ich habe natürlich auch gefragt warum im Jahr 2010 keine Beiträge gefordert wurden da ich da ja auch schon 18 gewesen bin. Darauf hieß es vom Verein da hattest du Glück wir haben jetzt ein neues Programm für die Beiträge..

Jetzt habe ich Angefangen einen Brief an den Verein zu schreiben und wollte fragen ob ich im Recht bin oder der Verein und ich mich auf Glatteis bewege....

Wie schon im Betreff zu lesen ist, Kündige ich hiermit meine so genannte „Mitgliedschaft" im Schützenverein meinem mir zustehenden Sonderkündigungsrecht da sich die Bedingungen der Mitgliedschaft bei Erreichen des 17. Lebensjahr entscheidend geändert haben.

Unter anderem hätten meine Eltern für eine weitere Mitgliedschaft unterschreiben müssen, da sich die Bedingungen mit Erreichen des 17. Lebensjahr entscheidend ändern und eine weitere Mitgliedschaft hätte die Zustimmung meiner Eltern benötigt.

Zumal bin ich nachweisbar lediglich als Karteileiche im Verein unterwegs gewesen, da ich keinerlei Informationen über Wahlen des Vorstands oder Hauptversammlungen bekommen habe, demnach wurde meine Stimme auch nicht berücksichtigt.

Nun bitte ich auf Rücksicht und hoffe auf Kulanz seitens des Vereins

**Es handelt sich hierbei um einen e.V. und für das Jahr 2013 soll ich den Beitrag zahlen da im September 2012 die Kündigungsfrist abgelaufen ist..

Thanks in advance**

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Zurückbuchung beim Verein (Kündigung beim Verein)

Ich bin bei einer Sportgemeinschaft seit 2011 angemeldet. Meine Aktivität im Verein kann man bis zum Februar bzw. März 2013 nachweisen, weil zu diesem Zeitpunkt die Mannschaft (Basketball) aufgelöst wurde.

Mir bzw. meinem Vater, wurden die entsprechenden Beiträge vom Konto abgezogen. Jedoch auch nach meiner Aktivität im Verein. Das bedeutet, dass auch der Jahresbeitrag vom Jahr 2014 auch abgezogen wurde.

Ich bzw. mein Vater haben nun 2 Abbuchungen erhalten. Die erste war für den Hauptverein (36 Euro)(am 03.02.14) und die zweite für die Basketball-Abteilung (48 Euro)(am 03.03.14). Ich habe, als ich den ersten Teil abgebucht bekommen habe, mich sofort an die Mitgliederverwaltung gemeldet und gesagt, dass ich meine Mitgliedschaft kündigen möchte. Die Dame hat mir auch eine Bestätigung gesendet. Das war damit erledigt, jedoch will ich aber die Beiträge für das Jahr 2014 jetzt zurückbuchen! Ich finde es dreist von der Verwaltung, dass sie auch wenn das Mitglied nicht aktiv ist, sein Geld haben wollen.

Ist es möglich, die Beträge bei der Bank zurückzubuchen (ist eine SEPA-Lastschrift gewesen, heißt also, ich habe laut der Webseite meiner Bank, 8 Wochen Zeit das Geld zurückzuverlangen)? Und werde ich die Beträge bezahlen müssen, weil ich die Kündigungsfrist versäumt habe oder wird das einfach vergessen?

Ich werde morgen zur Bank gehen und die Beträge zurückbuchen.

Ich hoffe auf schnelle und hilfreiche Antworten.

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