Kündigung Verein wirksam?

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Eine Kündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung. Der Gegenüber muss diese nicht bestätigen (oder ablehnen).

Zugleich musst du aber beweisen, dass du die Kündigung dem Verein übergeben hast. Ein Zeuge, der das bestätigen kann, ist ein starker Beweis, der vor Gericht anerkannt wird.

Ein Einschreiben dagegen kann durchaus problematisch sein, wenn der Empfänger das nicht abholt (und nicht weiß, dass es kommt) und außerdem kann er behaupten, im Brief wäre nicht drin gewesen.

kann er behaupten, im Brief wäre nicht drin gewesen.

Na ja, das kann man natürlich behaupten (Du meinst sicher "nichts"). Sollte man aber nicht vor Gericht machen. Es sei denn, man will einen grinsenden Richter sehen und die entsprechende Rechnung für die Gerichtskosten.

Die Zustellung ist natürlich Voraussetzung, also EInwurfeinschreiben.

Wenn der Zeuge meine Ex-Frau (zu dem damaligen Zeitpunkt noch Frau) ist, sollte das doch kein Problem darstellen oder?

Da hat es wohl mit der vereinsinternen Kommunikation nicht so funktioniert,weil der Brudermeister das noch nicht dem Schatzmeister/Kassenwart mitgeteilt hatte.

Die schriftliche Kündigung (Vereinsaustritt) dürfte vollkommen ausreichend sein, zumal es auch Zeugen gibt.

Schick das nächste mal einen eingeschriebenen Brief. Deine "Zeugen" kannst du dir nämlich am Hut picken.

Unsinn!!!!!

Es ist genau das Gegenteil, das Einschreiben ist wenig geeignet!

@Jewi14

Beides ist sehr geeignet, um die Zustellung einer Kündigung nachzuweisen.

@tinalisatina

In meiner Antwort habe ich die Gründe gegen Einschreiben genannt, bitte durchlesen.

@Jewi14

In meinem Kommentar habe ich ... bitte lesen.

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