Hilfe! Mein vater wirft mich raus!

5 Antworten

In dem Alter hat mich damals die Exfrau meines Vaters vor die Tür gesetzt, weil sie mich nicht leiden konnte.... . Da scheinen wir ja ein paar Parallelen zu haben... . Mittlerweile bin ich 47 ;o) !

Ich bin damals auch vorübergehend bei einem Freund untergekommen. In der Zeit habe ich mir eine Arbeit gesucht, damit ich mir eine kleine Wohnung bezahlen kann.

An deiner Stelle würde ich mich an das Sozialamt wenden, die dafür zuständig sind, Menschen zu unterstützen, die "wohnsitz- und mittellos" sind. Vielleicht kannst du einstweilen in einem Wohnheim unterkommen. Aber du mußt zusehen, dass du Geld verdienst.

Du kannst dich auch an die Caritas wenden, oder eine Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche (so sehr Erwachsen bist du ja noch nicht). Das Jugendamt ist aber für dich nicht mehr zuständig, da du über 18 bist. Auch an den örtlichen Pfarrer kann man sich in so einem Fall wenden. Der weiß auch Hilfe.

Ich hoffe, dass du mit der Schule schon fertig bist, dass du hier nicht auch noch Sorgen hast.

Was hast du denn seither gemacht? Ausbildung? Das muß ja alles irgendwie weiterlaufen. Warum hat dich dein Vater den rausgeworfen?

Vielleicht kannst du auch bei Verwandten wohnen, bis du etwas eigenes bezahlen kannst?

Ich wünsch´dir, dass du ganz schnell Boden fasst und auf eigenen Beinen stehen kannst (bitte ohne Dummheiten zu machen)! - Alles Gute!

Mir ist das als Jugendliche auch so passiert, dass mich die neue Frau meines Vater raus geworfen hat, weil ich ihr nicht gut genug geputzt habe, nicht genug zu ihr gehalten habe, ihre Freundinnen bei ihrem Kaffeeklatsch nicht bedient habe...

Da haben wir auch ein paar Parallelen ;)!

Auch ich bin mit 16 rausgeflogen weil ich mich nicht mehr als unbezahlte Putzfrau und Prügelmädel mißbrauchen lassen wollte - mein Vater war ebenfalls zu schwach, diesen Machenschaften einen Riegel vorzuschieben (wofür ich heute noch zu männlichen Weicheiern ein gestörtes Verhältnis habe - mit mehr Abscheu reagiere als es diese willenlosen Schwachmeier eigentlich verdienen).

Im Gegensatz zu dir habe ich den Rausschmiß aber als ungeheuren Befreiungsschlag empfunden und meine Selbstbestimmung in vollen Zügen genossen :).

Allerdings hatte ich auch die Gnade der rechtzeitigen Geburt - zu der Zeit gab es eine wundervolle Solidarität unter gleichgesinnten Freiheitssuchenden - es war kein Problem, Schutz und Geborgenheit in einer oder mehreren gemütlichen und aufregenden WGs zu finden, Jobs waren auch noch leicht zu kriegen und "nur" die Schule blieb dabei leider auf der Strecke...:/.

Deshalb halte ich deine Antwort mit Abstand für die hilfreichste !

DH dafür !!!

lieber jannu! einerseits kann ich deinen vater ( aber nur teilweise!) verstehen, dass er nicht mehr zuschauen möchte, wie du mit deinen 19 jahren, abgebrochener schule, nur vor dem computer sitzt und mit seiner lebensgefaehrtin, herum streitest.

irgend wann, reicht es den gutmütigsten vater, deine faulheit, dein "kein bock zu haben", dein dasein total finazieren zu müssen, ohne zu sehen, dass du dich bemühst, etwas aus deinem leben zu machen.

und dazu, die ewigen streitereien, mit seiner lebensgefaehrtin, vergiften das zusammenleben, einer familie.

lieber, junger mann, hier, wirst du keine hilfe bekommen können, weil es nur VON DIR SELBST , abhaengt, wie du jetzt aus d. kalten wasser, in d. dich dein vater, geschmissen hat, ans ufer schwimmst.

weisst du, mit deinen 19 jahren, kannst du schon eine gewisse selbststaendigkeit und elan, an den tag legen, und (auch deinem vater) zeigen, du bist entschlossen, e. sinn in dein leben und d. zukunft, zu bringen und es auch, zu meistern!

wünsche dir alles gute und fang endlich mal an! mishiko

Zu deinem Vater habe ich keine Meinung weil ich die Umstände nicht kenne.

Dir aber bleibt nur die Wahl,

  • ob du seine Gründe einsiehst und vernünftig mit ihm redest, oder

  • ob du sie nicht akzeptieren kannst, ihm aber trotzdem ins Hinterteil kriechen willst um wieder ins elterliche Nest zurückkriechen zu können, oder

  • ob du die Chance nutzt, dir ein selbstbestimmtes eigenes Leben aufzubauen.

Zu letzterem könnten dir sicher die Ratschläge von Polarbaer für´s Erste sehr weiterhelfen, um dir die dafür nötige Grundlage zu schaffen.

Viel Glück und die richtige Entscheidung wünsche ich dir ;)!

Wenn du noch zur Schule gehst oder arbeitslos bist, musst du dich beim Jobcenter melden, dann ist erstmal dein Unterhalt gesichert. Und dann musst du dich um eine Job bemühen, das Erwachsenenleben fängt jetzt für dich an.

Also mein Lieber ohne Grund werfen die Eltern eigene Kinder nicht aus dem Haus. Da musst schon gewaltig etwas schief gelaufen sein und das nicht erst seit vorgestern, sondern lange, lange vor dem Rauswurf.

Wenn Du noch Schüler bist, oder in der Ausbildung steckst, so solltest Du unbedingt zum Jugendamt gehen - die können Dir erst eine Notunterkunft sicher stellen, so dass Du weiterhin die Schule besuchen darfst und werden Dir helfen entsprechende finanziele Mittel zu beantragen.

Wenn Du arbeitslos bist musst Du Dich beim Arbeitsamt melden. Auch dort bekommst Du Hilfe. Sie können Dir auch relativ schnell eine Notunterkunft als Obdachlosen besorgen und Dir MIttel geben zum notwendigen Lebensunterhalt.

Selbstverständlich solltest Du auch ein Gespräch mit Deinen Eltern suchen, doch nicht aus der Position: ich will zurück, sondern: es tut mir leid.

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