Heizkosten im Vergleich zu anderen Wohnungen im Haus extrem höher.

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Nein, wenn unter euch viel geheizt wird, dann bräuchtet ihr weniger heizen und nicht mehr.

Die Heizkosten werden zu einem Anteil 50:50 oder 30:30 auf Fläche zu Verbrauch aufgeteilt. Das macht man, um genau die Wärmeabgabe über Flure, Decken und Wände auszugleichen. Wie der Prozentsatz bei euch ist, kannst du in der Abrechnung nachsehen. Ich würde als erstes mal den Betrag mit der Abrechnung des Vorjahreszeitraumes vergleichen. Mit den Nachbarn vergleichen ist immer schwierig, da jeder von sich sagt: "Ich heize nie". Ob ihr eine Mittelwohnung oder eben mehr Außenwände habt als andere, spielt auch eine Rolle. Ist unter euch vielleicht ein großer Flur oder....?

Dann würde ich auf jeden Fall die Abrechnung selbst vollständig nachvollziehen. Es kann immer sein, dass die Ablesefirma sich bei der Angabe eines Wertes vertut, vertippt... Habt ihr die Werte der Ablesung selbst notiert, dann vergleicht damit. Auch ein Vergleich mit den jetzigen Werten ist sinnvoll, um zu schauen, ob das alles logisch erklärbar ist. Wenn kein Fehler zu finden ist, bleibt euch nur, die Abrechnung zu akzeptieren und mal wirklich übers Jahr zu notieren, wie ihr geheizt habt. Denn jeder denkt von sich: Ich habe nie geheizt. Die letzten beiden Winter waren sehr kalt und wir alle klagen über hohe Heizkosten... bei mir war es die Jahresrechnung des Gasversorgers.....

Dieses von Dir beschriebene Abrechnungssystem ist sehr ungenau und die daraus resultierende Abrechnung ist dann entsprechend manchen Nutzern gegenüber ungerecht. Die einzige Möglichkeit ist es, eine Neuberechnung auf einer anderen Grundlage zu verlangen und der Abrechnung zu widersprechen. Nur Not hilft leider oft nur noch der Klageweg!

...und kann nicht verstehen, warum wir 50% höhere Heizkosten haben, als jede andere Privatwohnung in diesem Haus!

Weil Ihr die größte Wohnfläche habt. Denn Heizkosten werden ja zu 30 oder 50 % nach Wohnfläche und der Rest nach Verbrauch abgerechnet.

Unsere Heizkosten betragen laut Abrechnung im Zeitraum von einem Jahr 1670 € bei einer Wohnfläche von etwa 100qm

Und wie hoch waren die monatlichen Vorauszahlungen?

Die Vorauszahlungen waren etwa 150 €. Dass das relativ wenig ist (wurde jetzt auch mal glatt auf 200 € erhöht) ist uns klar gewesen, wir haben auch mit einer Nachzahlung gerechnet. Aber nicht in diesem Ausmaß.

Und ich meinte, dass unsere Heizkosten pro Quadratmeter 50% höher sind, als bei allen anderen Wohnungen. Dass wir quantitativ die höchsten Heizkosten haben, da wir in der größten Wohnung wohnen, ist mir schon klar

Deine Sparmaßnahmen zahlen sich nie aus, egal ob Altbau oder Neubau. Deine Wände kühlen total aus und sobald du deine Heizung wieder anmachst, zieht die Wärme erst mal Richtung kalkte Wände und nimmt diese auf. So heizen die Körper mehr als wie bei regelmäßigen erwärmen der Luft im Raum.

Wie werden denn die Kosten erfaßt. Also das der Nachbar weniger oder der nächste eben mehr hat, auf das würde ich gar nichts geben. Jeder hat ein anderes Wärmebedürfnis. Ausserdem weden 50% der Heizkosten zunächst über Quatratmeter abgerechnet, erst der Rest geht über den Verbrauch.

Also Verdunster. Die Dinger sammeln Hausnummern. Später wird die Summe aller Hausnummern durch die 50% Verbrauchskosten geteilt und bekommt man die Kosten für einen Strich auf der Skala.

@amigo06

Die Dinger sammeln Hausnummern

Volle Zustimmung!

Tendenziell fallen die Hausnummern höher aus, wenn der Heizkörper nicht frei steht (Möbel davor, Gardine darüber) oder nicht entlüftet ist.

Ist schon seltsam - Für die Umlage von Strom und Wasser muss zwingend ein geeichter Zähler verwendet werden - bei den ungleich teureren Heizkosten dagegen ist so eine fehlerträchtige Schätzmethode zulässig.

Ok, einiges wird mir jetzt klar. Ja es sind Verdunster. Ich hab jetzt aus Interesse mal selbst nachgesehen. Es wird am einen Heizkörper (Der war genau 1 Woche an) ein Verbrauchswert von 2,5 angezeigt. Kann das sein?

@miorli

Ohje, Verdunster sind sowas von ungenau...

@baecker89

vielleicht sollte der VM mal auf digitale Messgeräte umsteigen...

@guterwolf

Fakt ist aber dann, das die Kosten auf die Mieter umgelegt werden.

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