Hat jemand Erfahrungen mit Geschwistertrennung?

5 Antworten

Da kann man schlecht einen sinnvollen Ratschlag erteilen. Ich kenne ein autistisches Kind, dass überhaupt kein Bedürfnis nach Nähe des Geschwisterkindes hatte und seit seinem 17. Lebensjahr in einem Heim für Menschen mit Behinderung wohnt (er wollte das so). Dann wieder gibt es Autisten, die es einfach nicht verkraften, wenn starke Änderungen im Umfeld geschehen - das wäre ja der Fall, wenn Du mit dem anderen Kind in die Schweiz ziehst. Es werden ja wohl auch Ärzte Deinen Sohn gut kennen (außer der Heilpädagogin); die würde ich um Rat fragen. Ich würde mich da nicht auf den Ratschlag einer einzigen Person verlassen. Alles Gute für Euch. lg Lilo

Ich bin 14 weiblich und meine Schwester ist 16. ich finde es ehrlich gesagt nicht gut sie zu trennen, denn das schadet. Geschwister brauchen sich gegenseitig, gerade wenn sie noch so jung sind. Ich habe euch außerdem getrennt, das verstört alles nochmal. Viele erwachsene verstehen nicht, wie es für die Kinder ist, sie leiden sehr darunter!

~Lia xD

das ist schwer zu beantworten, aber ich glaube, auch wenn er autist ist, ihm sein bruder trotzdem wichtig ist und auch wenn sie nie so eine enge beziehung haben, was nicht sein muss, würde ich persönlich sie nicht trennen. ich glaube dass kinder beide elternteile brauchen und dein freund sollte rücksicht drauf nehmen, dass du kinder hast. vielleicht kann er ja nach deutschland ziehen, das wäre wahrscheinlich die einfachste und beste lösung für deine kinder.

Das ist leider berufsmäßig nicht möglich...

@Siefragte

Dann würde ich mir ernsthaft überlegen ob die Beziehung es wert ist. Meiner Meinung nach brauchen Kinder beide ihre Eltern und Geschwister wenn sie die haben. Es wäre für deine Kinder sicher besser wenn sie blieben wo sie sind, zusammen, mit dem Vater in der Nähe und nicht getrennt werden und irgendwohin mitgenommen.

äähm ---  hier  geben  sich  Leute  Mühe Deine Fragen  bezüglich des Lebens  eines  aut. Kindes in der Schweiz  zu  beantworten  ----  und  nun  solls  in Deutschland  bleiben.  Würdest  Du  erst  einmal überlegen  was  Du  eigentlich willst,  bevor  Du  weitere Fragen  stellst ?

Die Frage war völlig verständlich formuliert. Sie will mit dem gesunden Kind in die Schweiz und das autistische Kind soll in Deutschland beim Vater verbleiben.

@LiselotteHerz

Diese  Frage ....  lies  Dir  mal  die  anderen  Fragen  durch  .... 

Ja wir wissen eben noch nichz was das beste wäre und deshalb will ich hier Erfahrungen sammeln so viele wieM möglich um mich austauschen zu können. ..

Du solltest dir wirklich überlegen deinen autistischen Jungen aus seiner gewohnten Umgebung rauszunehmen - für ihr wäre das sehr sehr schwer.

Eigene biologische Kinder in die Welt zu setzen ist egoistisch?

Ich fände es sinnvoll, wenn ihr den Text vorher ließt, bevor ihr Euch angegriffen fühlt und unnötig rechtfertigt. Der Text soll Etwas zum Denken anregen. Dann würde ich gerne wissen, was ihr über die Thematik denkt und die These". Lg :)

Es gibt ja genug Kinder, die keine Eltern haben und sicher auch gerne ein Zuhause haben wollen würden. Also Kinder, die im Waisenhaus leben (falls es noch so genannt wird). Evtl. haben Erwachsene oder eben Leute, die sich Kinder wünschen, Angst fremde Kinder zu adoptieren, da Diese evtl. in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen sind und man ihnen eben nicht einfach "die Erziehung" aufbinden kann, wie man sich eine gelungene Erziehung vorstellt. Jedenfalls kommt es wohl auf die Sichtweise an, welche "Vorteile und Nachteile" man sieht, wenn man eigene biologische Kinder hat und welche "Vorteile und Nachteile" man hat, wenn man fremde Kinder adoptiert.

Je in welchem Zustand man Kinder adoptiert ist ihre Entwicklung ja unterschiedlich weit fortgeschritten oder aufgrund von Behinderung verlangsamt. Evtl. haben Menschen mit Kinderwunsch Angst und denken ggf. gar nicht an eine Adoption. Sicher gibt es noch mehrere Gründe.

Ich will mir auch nicht anmaßen, dass ich in Zukunft die oder die Entscheidung treffe. Und ich verurteile auch Niemanden, aufgrund so einer Entscheidung bzw. nicht-Entscheidung.

Aber ich denke, indem man Kinder adoptiert, wenn man die Möglichkeit hat, kann man durch einen anderen Menschen lernen, der bspw. schon seine Erfahrungen gemacht hat. Einfach durch seine Art, wie er lebt oder wie er in Situationen umgeht. Und indem man biologische Kinder hat, prägt man sie ja auch stückweise. Womit ich meine, man kann adoptierten Kindern, evtl. Etwas ermöglichen, was schon länger klar ist. Bspw. braucht das Kind eine Therapie. Und klar.. es gibt Steuergelder. Aber kann man sich sicher sein, dass dadurch auch das Kind Hilfe erfährt. Nicht nur Hilfe von Therapeuten, sondern Erziehungsberechtigten, die ein offenes Ohr haben. Und bei biologischen Kindern macht man solche Erfahrungen ggf. nicht oder einfach andere Erfahrungen. Aber was ich meine, man gibt einem Menschen, der bereits schon bestimmte Erfahrungen gemacht hat, neue Chancen und vermittelt ihm evtl. neue Eindrücke. Und evtl. lernt man dann ja auch sich von einer anderen Seite kennen und kann mehr an sich arbeiten. Wobei ich nicht meine, dass man sich als psychisch kranker Mensch ein Kind adoptieren sollte, damit man dadurch therapiert wird. Aber wenn schon ein Kind existiert, welches man auf das Leben vorbereiten kann, dann könnte man es ja adoptieren, wenn man sich einmal damit auseinandersetzt und ein oder mehrere Kinder möchte. (Oder man hat ein biologisches Kind und eine adoptiertes Kind ^^)

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