Hat jemand Erfahrung mit Hausverkauf, wie lange hat es gedauert?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hier mal ein paar Erfahrungswerte aus der Praxis: Preis zwischen 50.000,- und 100.000,- zwischen 1 und 3 Monaten Preis zwischen 100.000,- und 200.000,- zwischen 3 und 6 Monaten alles was preislich darüber liegt entsprechend länger.

ja, es ist die schmerzgrenze zw.150T und 200T, die alte häuser in der umgebung gind schneller weg, man denkt erstmal einziehen, später ausbauhen oder renovieren, am ende kommt man denke ich fast auf das gleiche geld wie beim neubau, oder?

Ich habe im Jahr 2009 bis 2010 4 Immobilien angeboten/verkauft. Es ist immer eine Frage des Preises und der Lage, Zustand,Ausstattung, wie lange es dauert bis es zum Abschluss kommt. Ich hatte bei 3 Immobilien das Glück, das diese im Mainzer Vororten lagen und ich diese innerhalb von ca.3-6 Monaten los wurde.Ein 3 Fam.-Haus in abgeschiedener Lage,ohne Geschäfte, Ärzte,Schulen vom nächst größeren Ort15km gelegen, aus dem Jahr 1982 brauchte ich ein halbes Jahr um es los zu werden. Bei diesem Haus fingen wir mit einem Preis von €219000,-an und gingen alle 4-6Wochen auf € 195000,- dann € 175000,- usw. und bei € 109900,-Kampfpreis ging es dann endlich weg.Du siehst, man muß es austarieren um nicht nachher das Gefühl gehabt zu haben, es zu günstig abgestoßen zu haben. In Mainzer Vorortlage hätte das Haus locker € 290000,- erzielt, es war schliesslich ein 3Fam.-Haus!Inserieren tue ich immer im Immobilienscout und im Ortsblättchen,Aushänge in Baumärkten, eben überall vor allem wo es nichts kostet. Es gibt den kostenlosen Anzeigenmarkt von Ebay-Kleinanzeigenmarkt, dann Quoka.de, Sperrmüll, Inserat, Such und Find um nur einige zu nennen, eventuel noch in einer überregionalen Tageszeitung. Eine gute Beschreibung des Objektes ist hilfreich, schmücke die Anzeigen aus, geht nur bei Immobilienscout24.de, da kostet es nur ca. € 24,-im Monatsabbo.Grüße Schmidt Werbung kannste nicht genug betreiben, willste schnellen Erfolg! Ich inseriere überall und konsequent.

danke, das sind heftige preisunterschiede, sieht das nicht doof aus wen man so oft runtergeht? ich kenne welche die fast 2 jahre schon verkaufen, von 230T auf 195T runtergegangen und nichts!

Kann die Erfahrungswerte von ottiman nur bestätigen, hatte neulich auch mein Haus nach langer Anlaufzeit endlich verkauft.

Hatte begonnen mit 239.000,- EUR, verkauft hatte ich es schließlich für 169.000,- EUR.

Immoscout-Anzeige kostet jedoch 49,95 (hatte ich lange genug bezahlt) ;-)

@gordon80

€ 49,-? das ist dann wohl das 3 Monatsabbo? für 14tg.warens denke ich € 24,-? Egal!Am Ende hat die Hütte eine Einheimische abgekauft. Da ich im Abstand von 4-6 Wochen inserierte, immer den selben Preis, habe ichs halt ausgetestet. Es gibt da Leute, die verfolgen den Markt Monate, ja sogar Jahrelang. Das sind die die dann meinen, wie weit geht der denn noch runter? machen am telefon vielleicht mal nen Spruch, aber kaufen tuen die je nichts.Die wo so lange suchen, mit denen stimmt je was nicht in der Birne. Ich habe schon mindestens 10-13 Immobilien besessen und immer nie länger wie 2-4 Wochen intensiv gesucht, das Netz ist ja voll, außerdem bin ich sehr spontan und entscheide auch über den Preis.Mache auch mal Abstriche, wenns günstig ist. Man kann ja auch mal eine neues Bad, Heizung, ect.reinbauen. Wenn man günstige Handwerker findet, sich mit der Zeit auskennt,kann man günstig schnappen,2 Jahre wohnen und bei Nichtgefallen eventuell mit Gewinn,steuerfrei wieder verkaufen?!Bedenke, auch wenn du momentan unter Wert verkäufst,du erwirbst ja auch ohne Probleme eine neue gebrauchte Immobilie unter Wert, weil auch der andere Verkäufer abstriche machen wird, also eine höherwertige Immobilie preiswerter verkaufen muß, will er sie an den Mann bringen.

@ottiman

Ja, 49,95 € ist mittlerweile der monatliche Preis für eine Verkaufsanzeige, 3 Monate kosten 99,95 € und 14 Tage 29,95 €.

Den Rest kann ich bestätigen!

@gordon80

du hast also selbst verkauft?Meinst du, wir sollen über den Makler versuchen?Wie lange hast du verkauft?Wir kaufen ja nichts weiter, sondern wie es aussieht ist unser wunschpreis gefärdet.Sind leute echt so bekloppt lieber ein makler zu bezahlen als privat zu kaufen, haben die angst?

Das ist natürlich sehr unterschiedlich, je nach Haus, Lage, Preis... Für einen niedrigeren Preis geht es natürlich schneller weg. Wenn ihr es nicht unter Wert verkaufen wollt, kann es auch mal locker ein, zwei Jahre dauern, bis sich ein Käufer findet. Aber wie gesagt, das kommt auch auf das Objekt an.

wie sieht ih das, makler oder privat verkaufen? wer will schon ein makler bezahlen? oder besser über die bank verkaufen, die haben bestimmt kunden die gerade ein haus suchen?

@tudor0363

NEIN, die Bank ist auch nur ein Makler, dazu ein teurer.

Also,... aus den vielen Beiträgen ist eines mehr wie gut zu erkennen. 1. Verkauf einer Immobilie ist nicht so einfach wie manche denken. 2. Am Beitrag von "ottimann" erkennt man sehr schnell, wie man sich selbst die Immobilie "kaputt inserieren kann"! Über deutlich wird allerdings wenn man sich den anfänglich geforderten Preis zum tatsächlichen Verkaufspreis ansieht. 3. Bei "ottimann" ist ebenfalls deutlich erkannbar, wie schnell man ein Haus erwerben, dabei aber "gehörig über den Tisch" gezogen werden kann. Man spricht vom "Gutachterwert" aber auch vom "Verkehrswert". Hier dazu ein paar Anmerkungen: Beim Gutachterwert "meint" der jeweilige Gutachter, den Preis als realistisch eingeschätzt zu haben. Das gilt auch für "vereidigte" Sachverständige! Beim Verkehrswert meint man den Preis, den zum Zeitpunkt des Verkaufs jemand bereit ist zahlen zu wollen und zu können!!! Zu den Inseraten: Man sollte hierbei eher dem Motto verfahren "nicht kläckern, sondern klotzen"!!! Allerdings im angemessenen Rahmen. Damit ist gemeint, die Immobilie eben "nicht" wöchentlich mehrfach inserieren, sondern nach den Inseraten eine "Pause" einlegen. Ansonsten inseriert man sich die Immobilie tatsächlich kaputt! Wer möchte schon eine Immobilie erwerben durch die Tausende von Inserenten gelaufen sind. Ernsthafte Interessenten beobachten auch die Inserate. So also die Immobilie im wiederkehrenden Tournus auftaucht, entsteht schnell der Eindruck, eine völlig überteuerte oder mit Mängeln behaftete Immobilie anzubieten. Dieses Problem hätte man nicht, wenn man einen "seriösen" und vor Ort bekannten Makler einschalten würde. Selbstverständlich können Banken gute Ansprechpartner sein. Allerdings hier gilt es, Provisionsvereinbarungen zu treffen, die Fälligkeit "ausschließlich beim Käufer" anfallen lassen.

In der regel max. 3 Monate. Danach ist das Objekt auf dem Markt bekannt. Und die Resonanz der Anfragen von Interessenten fällt. Aber wie schon erwähnt kommt es auf die Lage an. Bei Kapitalanlegern auf die Rendite und natürlich wie viel Zeit du dir für Organisation, Termine etc. nimmst.Wenn du nichts falsch machen willst, versuche es mit ImmoCatch.com. Ist ne Seite wo der Normalo alle Skills und Vorteile die Maklern haben, nutzen kann. Halten dir praktisch die Hand. Hab gelesen ImmoCatch.com soll dieses Jahr starten und versprechen viel.. mal sehen. Lg

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