Grunderwerbssteuer zahlen wenn der Ehemann mit ins Grundbuch eingetragen werden soll?

5 Antworten

wenn du erbst, ist das ein Erwerb für den keine Grunderwebssteuer anfällt. 

Wenn du jemand "eintragen" lassen willst .. dann wäre das ein Schenkung (z.B. von 50%) die auch Grunderwerbssteuerfrei ist, aber dafür ist ein notarieller Schenkungsvertrag erforderlich. Das wäre aber ein aussergewöhnlicher Fall, normalerweise behält man was man erbt, das zählt auch nicht zum Zugewinn bei gesetzlichen Güterstand "Zugewinngemeinschaft" .. darüber würde ein Notar aber beraten, wenn es zu einer solchen Schenkung kommen sollte. 

 n.n.

Das Gleiche gilt für die Übertragung eines Anteils am Grundstück auf Ihren Mann:

Von der Grunderwerbsteuer sind folgende Erwerbsvorgänge befreit:

Grundstückserwerb zwischen Ehegatten und eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern,

der Erwerb eines Grundstückes durch in gerader Linie Verwandte des Veräußerers,

der Erwerb eines zum Nachlass gehörenden Grundstücks durch Miterben zur Teilung des Nachlasses,

.

Das ich als Erbin die Grundsteuer nicht zahlen muss haben wir schon in Erfahrung bringen können

Anscheinend verwechselst du Grundsteuer mit Grunderwerbsteuer. Ein 'Erwerb von Todes wegen' ist grunderwerbsteuerfrei (§ 3 Nr. 2 Grunderwerbsteuergesetz).

http://www.gesetze-im-internet.de/grestg_1983/__3.html

Als Erbin zahlst du Überschreitung des Freibetrags aber Erbschaftsteuer.


Meine die Grunderwerbssteuer. Entschuldigt bitte

@JanaH2107

Steht doch in der Fragestellung vollkommen richtig:

Das ich als Erbin die Grunderwerbssteuer nicht zahlen muss haben wir schon in Erfahrung bringen können.


@schelm1

Jetzt ja, ursprünglich stand dort Grundsteuer. Die Fragestellerin hat das inzwischen korrigiert,

https://www.gutefrage.net/frage/grundsteuer-zahlen-wenn-der-ehemann-mit-ins-grundbuch-eingetragen-werden-soll?foundIn=list-answers-by-user#answer-256816957

Natürlich nicht, denn das hat nichts mehr mit dem Erbfall zu tun, sondern du überträgst ihm rechtsgeschäftlich einen hälftigen Miteigentumsanteil am Grundstück. Allerdings ist der Vorgang nach § 3 Nr. 4 GrEStG von der Besteuerung ausgenommen.
Es fallen aber Notar- und Gerichtskosten an.

Warum hinterfrägt hier fast jeder warum der Forenstarter den Mann mit ins Grundbuch holen möchte.

Ist doch "denen" ihre Entscheidung.

Zuerst erfolgt hier Umschreibung aufgrund Erbschein auf Frau alleine.

Danach zum Notar und notariellen Schenkungsvertrag auf den Mann beurkunden.

Dann wird der Mann mit 50% Miteigentümer im Grundbuch.

Sache läuft hier dann unter Schenkung.

Was möchtest Du wissen?