Gewerkschaft beitreten...?

6 Antworten

In Österreich zahlt man 1% vom Bruttogehalt monatlich. Es könnte sein, dass es bei Auszubildenen weniger ist. Ich bin bei der Gewerkschaft, weil sie verantwortlich sind für die jährlichen Gehaltserhöhungen. Je mehr Mitglieder sie haben, desto stärker sind sie. Das merkst du derzeit bei den Streiks der Eisenbahner oder Pilotenstreiks. Auch wenn du Probleme mit der Firma hast, kannst du dich an die Gewerkschaft wenden, die dich vertreten. Die Gewerkschaft hat alle sozialen und finanziellen Erleichterungen für die Arbeitnehmer verhandelt.

Wenn Du eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrecht inhaltlich hast, benötigst Du die Gewerkschaft für die Durchsetzung Deiner Rechte gegenüber Deinem Arbeitgeber nicht mehr. Die stellen Dir nötigenfalls auch nur einen Anwalt. Im Falle eines Streiks bekommst Du als Mitglied allerdings Streikgeld, die Höhe ist von derGewerkschaft abhängig. Ferner hast Du die Möglichkeit, immer aktuell über Tarif und Arbeitsrecht informiert zu werden. Der Beitrag beträgt in der Regel monatlich 1% vom BRUTTOLOHN!!!!!!!! Die für Dich zuständige Gewerkschaft ist die für Nahrungsmittel und Genuss. Gruß ducados

Hallo!

Zunächst sind Gewerkschaften dazu da, die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten. Im Falle eines Streiks verhandeln sie mit der gegnerischen Position (Arbeitgeber) neue Tarife oder Ähnliches aus.

Ich glaube, es gibt Mitgliedsbeiträge, wenn du über einen längeren Zeitraum streikst (und kein Geld bekommst), zahlt dich deine Gewerkschaft aus. (Vom Prinzip her also wie eine Krankenkasse;) )

Du kannst Dich jederzeit beraten lassen, wenn Du berufliche Probleme hast, sie bezahlen auch die Prozesskosten, wenn es nötig ist. Du wirst immer informiert über die neusten Entwicklungen am Arbeitsplatz, über gestzliche Grundlagen und Du lernst nette Leute kennen. Falls gestreikt wird, bekommst Du Streikausfallgeld, wer nicht drin ist, bekommt nichts. Ich bin seit Jahrzehnten in der Gewerkschaftsarbeit und habe sie gebraucht und meinen Eintritt nie bereut. Die Kosten kannst Du von der Steuer absetzen.

Ja, es kostet was so ca. 1% vom monatlichen Brutto

Es bringt dir vor allem eine Arbeitsrechtsschutz. Nebenher gilt aber natürlich, je mehr Menschen in den Gewerkschaften sind, desto mehr kann die Gewerkschaft gegenüber Politik und Arbeitgebern Druck machen :-)

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